| 1911 |
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Gründung der Firma Kaishinsha Car Works. In Japan gibt es zur jener Zeit kaum mehr als 100 Personen- und Lastwagen. Von denen aber gehen gleich 37 bei der ersten Rallye in Japan an den Start. Das Rennen führt über die ”gewaltige” Strecke von rund 100 Kilometer.
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| 1912 |
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Geburt der ersten Hälfte des Namens ”Datsun”. Mit Hilfe des in Amerika ausgebildeten Ingenieurs Masujiro Hashimoto stellen die Herren Den, Aoyama und Takeuchi den ersten Prototyp eines leichten Personenwagens auf die Räder und nennen ihn nach den Initialen ihrer Familiennamen ”DAT”. ”DAT” komprimiert nicht nur die Initialen der Firmengründer, sondern bedeutet im Japanischen auch ”Hase”. Das wendige und flinke Tier kommt während der ersten Produktionsjahre als Kühlerfigur zum Einsatz.
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| 1913 |
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Der zweite DAT ist im Frühjahr startklar. Die Firma, die ihn baut, nennt sich bereits ”Automobilfabrik” - Kaishinsha Motor Car Works, Tokio. Die meisten der jetzt etwa 300 Fahrzeuge in Japan stammen aus den Vereinigten Staaten.
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| 1915 |
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Der DAT 31 kommt heraus.
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| 1916 |
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Der DAT 41 mit vier Zylindern, 2,3 Liter Hubraum und 20 PS bringt es auf gute 40 km/h Höchstgeschwindigkeit.
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| 1918 |
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Der amerikanische Konstrukteur William R. Gorham kommt nach Japan, um Flugzeuge zu bauen. Als erstes konstruiert er allerdings ein Motordreirad mit luftgekühltem 900-ccm-Zweizylinder-Viertaktmotor und Kettenantrieb für seinen gehbehinderten Chef Mr. Kusibiki. Der regt den Bau einer größeren Anzahl an. Mit der Firma Jitsuyo Jidosha Seizo wird ein Herstellungsvertrag geschlossen, 300 der dreisitzigen Dreiräder werden gebaut.
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| 1921 |
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Drei Jahre später baut Jitsuyo Jidosha Seizo den leichten, viertürigen, vierrädrigen Kleinwagen Lila.
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| 1926 |
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Fusion von Jitsuyo Jidosha Seizo und der inzwischen in Osaka ansässigen DAT Automobile Manufacturing Company. DAT gibt den Personenwagenbau auf und baut Lastwagen. Nur der kleine Lila wird noch eine Zeitlang weiter produziert.
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| 1931 |
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Yoshisuke Aikawa, Besitzer einer Gießerei seit 1910, kauft sich bei DAT ein und erkennt bald, daß nur die Produktion großer Stückzahlen am Fließband rentabel ist. Also beginnt Aikawa mit der Planung eines neuen Werkes in Yokohama.
DAT wird in den Tobata Imono Konzern eingegliedert.
Der Prototyp eines neuen Personenwagens heißt Datson 91 - der „Sohn des DAT“.
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| 1932 |
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Der Name wird in „Datsun“ geändert. Das englische Wort „sun“ spielt auf die Sonne als das alte Symbol Japans an, das „Reich der aufgehenden Sonne“
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| 1933 |
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Ende des Jahres erfolgt eine Neuordnung der Tobata Imono-Gruppen. Für die DAT - und später Datsun-Personenwagen wird in Yokohama die Firma Jidosha Seizo Company Ltd. gegründet, die im Dezember zu 100 Prozent in den Besitz von Nihon Sangyo Co. übergeht.
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| 1934 |
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Die Firma Jidosha Seizo Company Ltd. wird am 30. Mai als Nissan Motor Company Ltd. neu gegründet.
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| 1935 |
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Das von Yoshisuke Aikawa geplante neue Werk in Yokohama für 5.000 Wagen pro Jahr wird im April fertig. Die erste Montagelinie ist siebzig Meter lang.
Erstmals werden Automobile exportiert.
Entwurf eines Großraumfahrzeuges, das bei Bedarf von sieben auf zehn Sitzplätze hochgerüstet werden kann. Der 85 PS starke 3,7-Liter-Sechszylindermotor befindet sich aus Gründen der Raumnutzung unter dem Fahrersitz.
Nissan Diesel baut einen Motor von Krupp Junkers in Lizenz.
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| 1936 |
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6.163 Datsun-Fahrzeuge laufen in Yokohama vom Band. Aikawa zahlt den Anteilseignern eine Dividende von fünf Prozent.
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| 1937 |
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Im Rahmen der chinesisch-japanischen Auseinandersetzungen wird die Fahrzeugproduktion bei Aikawa fast völlig auf Nutzfahrzeuge umgestellt. Wegen ihrer höheren Wirtschaftlichkeit werden immer mehr Dieselmotoren eingebaut.
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| 1941 |
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Im November geht das erste Nissan-Stahlwerk in Tsurumi in Betrieb.
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| 1943 |
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Bau von Flugzeugmotoren. Dafür entsteht in Yoshiwara ein eigenes Werk.
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| 1945 |
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Nach Kriegsende im August übernehmen die Amerikaner auch die Verwaltung des Nissan-Konzerns und kurbeln die LKW-Produktion in Yokohama wieder an, die für den Wiederaufbau dringend notwendig ist.
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| 1947 |
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Wiederaufnahme der Pkw-Herstellung im ehemaligen Flugmotorenwerk Yoshiwara.
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| 1948 |
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Im Frühjahr entsteht unter der Leitung von Entwicklungschef Riichi Maeda der neue Datsun deLuxe DB-2. Gebaut wird er im ehemaligen Flugzeugmotoren-Werk in Yoshiwara. Die kleine Fabrik steht ebenso wie die Betriebe in Osaka und Tsurumi noch unter amerikanischer Verwaltung. Das Werk in Hamamatsu ist von Bomben zerstört, die Hauptwerke in Yokohama und Tokio halten die Amerikaner besetzt.
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| 1949 |
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Nissan exportiert die ersten beiden Autos nach dem Krieg.
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| 1952 |
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Lizenzabkommen mit Austin. Nissan baut Fahrzeuge nach dem Vorbild des Austin A 40 und des A 50.
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| 1953 |
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Beginn der Entwicklung und des Baus von Feststoffraketen innerhalb des japanischen Weltraumprogramms.
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| 1954 |
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Erste automatische Seidenhaspel von Nissan auf dem Textilmaschinenmarkt.
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| 1955 |
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Das Management der Nissan-Werke geht wieder 100prozentig in japanische Hände über.
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| 1956 |
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Der erste vollständig in Japan gefertigte A 40 wird präsentiert.
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| 1957 |
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Bau des ersten Nissan-Gabelstablers.
Nissan präsentiert zwei Pkw und einen Pick-Up auf dem Autosalon in Los Angeles - die erste Nissan-Präsentation auf einer internationalen Automobilmesse überhaupt.
Paris: Ein Prince Skyline ist das erste japanische Automobil, das auf einem europäischen Salon ausgestellt wird. Er ist das Produkt der Firma Tama Motors Company in Tachikawa, die sich mit Genehmigung des japanischen Kronprinzen Akihito ”Prince Motors Company” nennen darf.
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| 1958 |
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Auf der ”Imported Car Show” in Los Angeles erregen die unter dem Produktnamen Datsun ausgestellten Automobile von Nissan großes Aufsehen.
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| 1959 |
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Das erste Nissan-Montagewerk im Ausland nimmt auf Taiwan seinen Betrieb auf.
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| 1960 |
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Die Nissan Motor Corporation in den USA mit Sitz in Los Angeles wird gegründet. Die ersten Automobile Richtung Europa werden nach Norwegen verschifft.
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| 1961 |
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Die Nissan Mexicana S.A. beginnt mit dem Bau des ersten ausländischen Fertigungswerkes, das nicht nur Teile aus Japan zu Fahrzeugen zusammensetzt.
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| 1962 |
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Exportbeginn nach Europa.
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| 1963 |
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Für den neuen Datsun Typ 410 entsteht in Oppama ein eigenes Werk.
Vorstellung der revolutionären hydraulischen Düsenwebmaschine von Nissan.
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| 1965 |
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In Zama wird ein weiteres Werk gebaut.
Der große Nissan President mit einem Vierliter-V8-Motor, der für hohe Regierungsangehörige bestimmt ist, wird vorgestellt.
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| 1966 |
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Fusion mit dem japanischen Pkw-Hersteller PMC - ”Prince Motors Company”.
Kaiser Hirohito von Japan erhält einen Nissan Prince Royal, von dem nur 20 Exemplare gebaut werden.
Nissan ist der größte japanische Automobilkonzern und unterhält Montagewerke in Mexiko und Peru.
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| 1967 |
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Der Datsun-Prototyp R 380 bricht auf dem Fuji Speedway sieben Geschwindigkeits-Weltrekorde.
Eine Zusammenarbeit mit dem Schwerfahrzeughersteller Fuji Heavy Industries und dem Personenwagenhersteller Subaru bahnt sich an.
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| 1969 |
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Man feiert den fünfmillionsten Nissan/Datsun und den einmillionsten Exportwagen. Geburtsjahr des Sportwagens Datsun 240Z. Im November wird er vorgestellt. In den 20 Jahren von 1969 bis 1989 werden die Z und ZX zum meistgebauten Sportwagen der Welt.
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| 1970 |
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In den USA wird der 240Z ”Car of the Year” und ”Road Race Champion 1970”. Sieg der beiden Deutschen Edgar Hermann und Hans Schuller auf einem 160 SSS bei der Safari Rallye in Kenia.
Start des ersten japanischen Satelliten in die Erdumlaufbahn mit einer Nissan-Rakete.
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| 1972 |
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Einführung der ersten Datsun-Automobile auf dem deutschen Markt, zunächst über vier private Vertriebsgesellschaften.
Rauno Aaltonen wird auf einem Datsun 240Z dritter bei der Rallye Monte Carlo.
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| 1973 |
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Für den Import und die Erfüllung von Stabsaufgaben wird eine japanische Tochtergesellschaft in Düsseldorf gegründet, die Nissan Motor Deutschland GmbH.
Nissan ist zweitgrößter japanischer Automobilproduzent.
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| 1975 |
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Nissan ist größter Automobilexporteur der Welt, gehört zu den führenden Kräften in der Sicherheitsforschung und treibt die Entwicklung von Gasturbinen, Elektro- und Wankelmotoren und Dampfantrieb voran.
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| 1976 |
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Nissan übernimmt in Australien das gemeinsam mit VW betriebene Montagewerk ganz in eigener Regie. Das Fertigungswerk Nissan Motor Manufacturing (Australia) wird gegründet.
Dreizehn Nissan-eigene Großraumfrachter schwimmen auf den Weltmeeren und transportieren Fahrzeuge in die Abnehmerländer.
Der Export erreicht die Fünf-Millionen-Marke seit Firmengründung.
Der 450.000ste Typ der Z-Baureihe läuft vom Band. Damit ist der Nissan der meistgebaute Sportwagen der Welt.
Allein in Japan hat Nissan 52.000 Mitarbeiter, die rund 180.000 Fahrzeuge pro Monat bauen.
Nissan beginnt mit dem Bau von Fischer- und Freizeitbooten.
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| 1977 |
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Die Nissan Motor Deutschland GmbH in Neuss bei Düsseldorf nimmt ihren Geschäftsbetrieb auf.
Nissan entwickelt den ersten mehrarmigen Industrieroboter der Welt.
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| 1978 |
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Nissan baut eine Düsenwebmaschine, die mit Luftdruck arbeitet.
Die Z-Modelle werden zum ZX weiterentwickelt.
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| 1980 |
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Erwerb von Anteilen an dem spanischen Nutzfahrzeughersteller Motor Ibérica S.A.
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| 1981 |
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Beschluss zur Namensgleichheit: Firma und Produkt sollen weltweit einheitlich Nissan heißen. Der Name „Datsun“, der bis dato als Exportmarke des Nissan-Konzerns galt, soll verschwinden. Die getrennte Verwendung des Markennamens Datsun und des Firmennamens Nissan führte im Laufe der Jahre dazu, dass Außenstehende oftmals das Produkt und den Hersteller nicht miteinander in Verbindung brachten. Diese Uneinheitlichkeit soll künftig mit dem Markennamen Nissan vermieden werden.
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| 1983 |
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Produktionsbeginn des Nissan Patrol bei Motor Ibérica SA.
Gründung von Nissan Motor Parts Centre (Europe) BV in Amsterdam.
Beginn der Fertigung des Volkswagen Santana auf den Bändern des Nissan-Werkes Zama.
Produktionsbeginn des Pick-Up im amerikanischen Nissan-Werk in Smyrna/Tennessee.
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| 1984 |
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Weltweite Einführung von „Nissan“ auch als Markennamen. Gründung von Nissan Motor Manufacturing (UK) Ltd. in Sunderland/Großbritannien.
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| 1985 |
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Das europäische Zentralersatzteillager in Amsterdam (Niederlande) nimmt seine Arbeit auf. Das Nissan Motor Parts Centre in Amsterdam wird eröffnet.
Der Nissan Vanette läuft bei Motor Ibérica vom Band.
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| 1986 |
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Der erste Nissan Bluebird rollt bei NMUK in Sunderland (England) vom Band.
Der weltweit zweitgrößte Windkanal im neuen Technischen Center in Atsugi in Japan wird in Betrieb genommen.
Nissan baut die zweitgrößte Automobil-Teststrecke der Welt in den USA nach bereits drei großen Anlagen in Japan.
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| 1987 |
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Motor Ibérica wird in Nissan Motor Ibérica SA umbenannt. Nissan eröffnet ein Sicherheitstestzentrum. Die Einrichtung, eine der modernsten der Welt, ist in einem 6.800 Quadratmeter großem Gebäude im Nissan-Technik-Zentrum in Atsugi untergebracht. Den Ingenieuren des zweitgrößten japanischen Automobilherstellers stehen dort unter anderem drei verschiedene Bahnen für Kollisionstests, ein moderner Rotationsprüfstand, ein leistungsfähiger Großcomputer sowie weitere Einrichtungen für ihre Forschungen zur Verfügung.
Auf der Tokyo Motor Show zeigt Nissan ein Ideenfeuerwerk von sieben Modellstudien, drei der Entwürfe gehen binnen zweier Jahre in Serie, allerdings nur für den japanischen Markt: der 3,64 Metern kurze Be-1, der S-Cargo und der Saurus, ein offenes, zweisitziges Spaßauto. Die 10.000 Be-1 sind schon zwei Monate nach Produktionsbeginn ausverkauft.
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| 1988 |
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Gründung des Nissan European Technology Centre (NETC-UK) in Cranfield (England).
33 Millionen Mark investiert Nissan für den Rechner im Technikzentrum in Atsugi und besitzt damit ab September weltweit die größten Computerkapazitäten in der Automobilbranche. Der X-MP/432 der Firma Cray Research aus Minneapolis, USA, gilt als einer der leistungsfähigsten Rechner der Welt.
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| 1989 |
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Nissan Europe N.V. und Nissan Distribution Service werden in Amsterdam gegründet.
Gründung des Nissan European Technology Centre (Brüssel).
In den USA dringt Nissan mit dem Vertriebsbeginn der Marke Infiniti in die Oberklasse des Marktes ein.
Nissan gewinnt die Fahrer- und Markenwertung bei der IMSA-GTP-Rennserie in den USA.
Nissan gibt bekannt, bis zum Ende der 90er Jahre den Pkw-Export aus Japan zu halbieren und statt dessen die Produktion in Europa sowie Nordamerika mit großer Eigenverantwortung der Standorte auf beiden Kontinenten zu verstärken.
Aus dem 300ZX wird der Nissan 300ZX Twin Turbo.
Vom 15. Januar bis zum 14. April nimmt Nissan Kaufaufträge für den fünfsitzigen PAO entgegen, den Nachfolger des Be-1. Der Andrang übertrifft alles, was der japanische Autohandel bisher gesehen hatte.
Seit dem 5. Oktober steht ein S-Cargo im neu eröffneten Design-Museum in der Londoner Butler’s Wharf.
Auf der Tokyo Motor Show überrascht Nissan mit fünf seriennahen Entwürfen, unter anderem mit dem Nissan NEO-X mit einem Luftwiderstandsbeiwert von cW 0,26. NEO steht für ”Nissan’s Evolution for Originality”, X für Prototyp.
Nissan exportiert 455.920 Fahrzeuge nach Nordamerika, zusätzlich laufen 238.640 Stück von den Bändern des Werkes Smyrna / Tennessee.
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| 1990 |
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Die europäische Zentrale Nissan Europe N.V. und Nissan Distribution Service (Europe) in Amsterdam nehmen ihre Geschäftstätigkeit im April auf.
Nissan North America Inc. in Torrance/Kalifornien Zentrale wird als Zentrale für die USA und Kanada eingerichtet und startet im April ihre Aktivitäten.
Die Produktion des Nissan Primera beginnt in Sunderland.
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| 1991 |
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Export des europäischen Primera nach Japan und in den Fernen Osten.
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| 1992 |
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Eröffnung des Nissan European Technology Centre in Cranfield.
Start der Produktion des Serena in Spanien und des Micra in Großbritannien.
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| 1993 |
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Nissan feiert 60. Geburtstag - und 30 Jahre Verkauf in Europa.
Der in Großbritannien gebaute Micra wird zum „Auto des Jahres 1993“ gewählt. Der Sunny Transporter erhält die Auszeichnung „Transportfahrzeug des Jahres 1993“.
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| 1994 |
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Export des in Barcelona gebauten Terrano II unter dem Modellnamen „Mistral“ nach Japan.
Vorstellung des Top-Modells Nissan Maxima QX.
Unter der Bezeichnung „Network 2000“ führt Nissan ein neues Erscheinungsbild für Händlerbetriebe ein. Die einheitliche Corporate Identity soll ein neues Händlerimage kreieren und den steigenden Anforderungen eines härter werdenden Marktes genügen.
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| 1995 |
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Nissan Motor Ibérica erhält eine neue Unternehmensstruktur.
Vorstellung des in Barcelona gebauten Vanette Cargo.
Erste Exporte des Micra aus Sunderland nach Australien.
Premiere des Nissan Almera auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt.
Der Nissan Sunny gewinnt die Britische Mobil 1/Top Gear-Rallye-Meisterschaft (F2).
Nissan ist wiederum die meistgekaufte japanische Automarke in Europa - eine Position, die Nissan bereits seit 1975 hält.
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| 1996 |
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Nissan führt den Primera (P11) ein, ein völlig europäisches Auto.
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| 1997 |
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Silberjubiläum: Seit 25 Jahren verkauft Nissan Automobile in Deutschland.
Mai: Eröffnung eines neuen Maschinen- und Getriebewerkes in Decherd/Tennesse in den Vereinigten Staaten.
Dezember: Nissan stellt in Japan den Leopard mit Benzin Direkteinspritzung vor.
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| 1998 |
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Im Januar eröffnet der Nissan Driving Park auf dem Gelände der Produktionsstätte in Murayama.
Mai: Nissan wird in den kommenden drei Jahren die großen Fußballereignisse der UEFA unterstützen. Das UEFA Cup Finale am 6. Mai in Paris, der UEFA Europapokal der Pokalsieger am 13. Mai in Stockholm und der UEFA Super Cup am 28. August in Monaco sind die ersten drei Veranstaltungen, bei denen Nissan als Exklusivsponsor auftritt und neben der Fernsehwerbung auch in den Stadien präsent ist.
Juni: Der Nissan R390GT1 belegt bei den 24 Stunden von Le Mans den dritten Gesamtrang.
Juni: Nissan stellt mit dem Familien-Van Presage ein weiteres Fahrzeug mit einem Benzin Direkteinspritzung vor.
Dezember: Nissan stellt in Japan den neuen Minivan Tino vor.
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| 1999 |
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Nissan und Renault unterschreiben am 27. März eine Vereinbarung über eine globale Allianz der beiden Unternehmen.
April: Nissan beginnt in Japan die ersten Testfahrten mit dem Almera Tino Hybrid.
Nur einen Monat später, im Mai beginnen auch die ersten Testfahrten mit einem Brennstoffzellenfahrzeug in Japan.
Juni: Yoshikazu Hanawa, Präsident, Vorsitzender und CEO von Nissan, wird zum Verwaltungsratsmitglied von Renault ernannt.
Juni: Carlos Ghosn wird zum COO und Verwaltungsratsmitglied von Nissan ernannt.
August: Nissan‘s Verkaufsschlager, der Pick-Up, wird in der Millenium-Staffel der TV-Serie „Baywatch“ eine Hauptrolle spielen.
September: Zum dritten Mal in Folge ging die Nissan Motor Manufacturing Ltd. im nordenglischen Sunderland bei einer Produktivitätsstudie der Wissenschaftsvereinigung Economist Intelligence Unit (EIU) unter 31 europäischen Automobilwerken als das produktivste Werk in Europa hervor.
Oktober: In Japan beginnt der Verkauf des neuen Nissan Cedric/Gloria mit einer neuen Generation des CVT-Getriebes.
Am 18. Oktober verkündet Nissan auf einer Pressekonferenz in Tokio den Nissan Revival Plan.
November: Der Nissan Cedric/Gloria wird zum „RJC New Car of the Year 1999-2000“ gewählt, das neue CVT-Getriebe gewinnt die Auszeichnung „Technology of the Year 1999-2000“.
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| 2000 |
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Im Februar startet in Japan der Verkauf des Elektrofahrzeugs Hypermini. April: Über das Internet beginnt der Verkauf des Almera Tino Hybrid.
Juni: Carlos Ghosn wird zum Präsidenten und COO von Nissan berufen.
Juni: Nissan steigert die Produktion in Barcelona auf 160.000 Fahrzeuge.
September: Das 1,8-Liter-Triebwerk (QG18DE) des Bluebird Sylphy gewinnt den „Technology of the Year 2000-2001 Award“.
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| 2001 |
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Februar: Nach einer ersten gemeinsamen Plattform (B-Plattform), die Nissan und Renault seit 1999 gemeinsam entwickeln, kündigen die beiden Partner die Gemeinschaftsentwicklung einer weiteren Plattform (C-Plattform) an.
Am 2. April wird zusammen mit dem Allianzpartner Renault eine gemeinsame Einkaufsorganisation (RNPO) gegründet.
April: In Canton, Mississippi beginnt der Bau eines neuen Montagewerkes. Insgesamt werden rund 930 Millionen US-Dollar in den Bau des neuen Montagewerks investiert, das eine Produktionskapazität von jährlich 250.000 Fahrzeugen erreichen und 4.000 Mitarbeiter beschäftigen soll.
April: In Sacramanto, Kalifornien beginnt Nissan Testfahrten mit dem Xterra FCV, einem Brennstoffzellenfahrzeug für den nordamerikanischen Markt.
Juli: Im Rahmen des Nissan Revival Plan erhöht Nissan Motor Co., Ltd. seine Anteile an PT Ismac Nissan Manufacturing von 35 auf 75 Prozent und ändert den Namen der Firma in Nissan Motor Indonesia.
Juni: Carlos Ghosn wird zum Präsidenten und CEO von Nissan ernannt.
Das erste gemeinsame Werk der Allianz Renault-Nissan haben Louis Schweitzer, Vorstandsvorsitzender und CEO von Renault, und Carlos Ghosn, Präsident und CEO von Nissan, am 20.12.2001 in Brasilien eröffnet.
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| 2002 |
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Nissan Europe N.V. übernimmt den Vertrieb in Österreich.
Januar: Der Nissan Altima gewinnt den „2002 North American Car of the Year Award“.
März: Renault stockt mit einer Einlage von 1,85 Milliarden Euro seine Beteiligung an Nissan auf 44,4 Prozent auf. Nissan übernimmt für 1,9 Milliarden Euro 13,5 Prozent von Renault.
März: In Japan kommt der Nissan March (Micra) auf den Markt, das erste Fahrzeug, das auf einer ab 1999 entwickelten gemeinsamen Plattform hergestellt wurde.
März: Die Ford Motor Company, PSA Peugeot Citroën und Renault-Nissan beschließen die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens für Telematik.
April: Nissan verkündet, dass alle im Rahmen des Nissan Revival Plan (NRP) übernommenen Verpflichtungen bereits ein Jahr früher als geplant erfüllt wurden. Zum 1. April tritt der neue NISSAN 180 Plan, ein neuer dreijähriger Business Plan in Kraft.
Mai: Nissan stockt seine Beteiligung an Renault auf 15 Prozent auf.
Juni: Das Nissan Technical Center North America Inc. (NTCNA) mit Sitz in Farmington Hills im US-Bundesstaat Michigan investiert 38,8 Millionen US-Dollar (40,8 Millionen Euro) in die Erweiterung der Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen.
Juli: In Japan wird der Fairlady Z vorgestellt, kurze Zeit später kommt der 350Z in den USA auf den Markt.
Juli: Das Nissan Werk im britischen Sunderland ist im sechsten Jahr in Folge das produktivste Automobilwerk Europas.
August: Die Nissan Motor Manufacturing, Ltd. im britischen Sunderland erreichte einen weiteren Meilenstein in der Unternehmensgeschichte: Im August 2002 lief in dem nordenglischen Nissan Werk das dreimillionste Auto vom Band.
Am 19. September 2002 unterzeichneten die Nissan Motor Co., Ltd. (Nissan) und die chinesische Dongfeng Motor Corporation (Dongfeng) eine umfassende Partnerschaft. Beide Partner werden jeweils 50 Prozent Anteil an einem neuen Unternehmen halten, das das Nutzfahrzeuggeschäft von Dongfeng mit dem Pkw-Verkauf von Nissan auf dem chinesischen Markt vereinigt.
Oktober: Nissan stellt in Japan den neuen Cube vor.
Carlos Ghosn, Präsident und Chief Executive Officer der Nissan Motor Co., Ltd., und Toni Blair geben am 29. November im britischen Nissan-Werk Sunderland den Startschuss für den Produktionsanlauf des neuen Nissan Micra.
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| 2003 |
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Patrick Pelata, Executive Vice President der Nissan Motor Co., Ltd., löst Itaru Koeda als Vorsitzenden des europäischen Management Komitees ab.
Januar: Carlos Ghosn, Präsident und CEO der Nissan Motor Company, und Shiro Nakamura, Senior Vice President und weltweit für das Nissan Design verantwortlich, eröffnen im Londoner Stadtteil Paddington das neue europäische Designcenter des Unternehmens. Es führt die bislang auf die Standorte Geretsried (bei München) und Cranfield (England) verteilten Teams an einem Ort zusammen und bietet rund 50 internationalen Designern und Modellbauern einen maßgeschneiderten Arbeitsplatz.
Januar: Bei der Dakar 2003 erreichen die Nissan Werks-Pick-Up‘s im Gesamtklassement die Ränge fünf, sieben und elf; Ari Vatanen gewinnt mit seinem Pick-Up vier Wertungsprüfungen.
März: Der Nissan 350Z Roadster wird in den USA vorgestellt.
Am 27. Mai eröffnet Nissan-Präsident Carlos Ghosn das neue Nissan-Werk in Canton im US-Bundesstaat Mississippi.
Juni: Die Nissan Motor Manufacturing (UK) Ltd. (NMUK) im britischen Sunderland stellte innerhalb von rund sechs Monaten 100.000 Modelle des neuen Micra her und erzielte damit einen eigenen Produktionsrekord.
Am 1. Juli 2003 nimmt die neu gegründete Dongfeng Motor Co., Ltd., die auf Basis einer strategischen Partnerschaft zwischen der Nissan Motor Co., Ltd. (Nissan) und der chinesischen Dongfeng Motor Corporation (Dongfeng) gegründet wurde, ihr operatives Geschäft in China auf.
Juli: Die Nissan Motor Manufacturing (UK), Ltd. (NMUK) im britischen Sunderland wurde bereits zum siebten Mal in Folge als produktivstes europäisches Automobilwerk ausgezeichnet.
September: Nissan gründet eine neue Vertriebsgesellschaft in Russland.
September: Nissan platziert sich erstmals unter den TOP 100-Marken der Welt.
Mit einem Marken-Wert von 2,5 Milliarden US-Dollar landete das Unternehmen auf Rang 89.
Oktober: Die Einkaufsorganisation „Renault Nissan Purchasing Organization“ wird ihr Obervolumen ab 2004 erhöhen. Die bisherige Summe von 21,5 Milliarden Dollar jährlich soll auf 33 Milliarden Dollar im Jahr steigen.
November: Neuzulassungspuls für Nissan. Im November verkaufte Nissan auf dem europäischen Markt 42.647 Neufahrzeuge und erzielte damit gegenüber dem Vorjahresmonat ein Plus von 25 Prozent. Von Januar bis November 2003 verzeichnete Nissan in Europa mit insgesamt 493.116 Neuzulassungen im Vergleich mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum eine Absatzsteigerung von 13 Prozent.
November: Nissan eröffnet innerhalb des europäischen Designzentrums in London ein neues Color Studio.
Dezember: Nissan gibt eine Kleinserie des brennstoffbetriebenen X-TRAIL FCV frei.
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| 2004 |
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Januar: Nissan steigert die Verkaufszahlen in Europa um 14,5 Prozent. Mit einer Absatzsteigerung von 542.292 Einheiten war das Jahr 2003 somit ein sehr erfolgreiches für Nissan.
Januar: Die Nissan Motor Manufacturing (UK), Ltd. (NMUK) im britischen Sunderland war im Jahr 2003 zum vierten Mal in ununterbrochener Reihenfolge der größte Autohersteller in Großbritannien. Mit dem neuen Jahresrekord von 331.924 Einheiten wurden in Sunderland rund 35.000 Fahrzeuge mehr produziert als im Vorjahr.
Januar: Carlos Ghosn, Präsident und CEO der Nissan Motor Co, wird von der Automobilindustrie zum „Mann des Jahres“ gewählt. Damit würdigt die Jury Ghosn’s Verdienste bei der Erneuerung und wirtschaftlichen Gesundung von Nissan im Rahmen der Allianz mit Renault. Im Februar wird er außerdem als „bedeutendster Manager auf Weltniveau“ von den Motorjournalisten der „InterAutonews“ geehrt.
Februar: Die Renault-Nissan Allianz landet unter den Top Five der Autokonzerne. Mit weltweit rund 5,36 Millionen zusammen abgesetzten Fahrzeugen im Jahr 2003 haben Renault und Nissan einen Zuwachs von 4,2 Prozent erreicht. Das entspricht einem Plus von mehr als 200.000 Einheiten im Vergleich zu 2002.
März: Die Nissan Motor Co., Ltd. gibt die Gründung einer neuen Handelsorganisation in der Republik Korea bekannt. Ab Mitte 2005 sollen dann Nissan-Fahrzeuge auch auf den koreanischen Markt rollen.
März: Die Dongfeng Motor Co., Ltd, ein Joint Venture im Automobilbereich zwischen Dongfeng Automotive Investment und der Nissan Motor Co., Ltd, gibt den Bau eines neuen Forschungs- und Entwicklungszentrums für Personenwagen bekannt. Das Zentrum soll in der chinesischen Stadt Guangzhou entstehen und Ende 2005 seine Arbeit aufnehmen. In das Projekt werden umgerechnet 33 Millionen Euro investiert.
März: Die strategische Allianz zwischen Renault und Nissan feiert den 5. Jahrestag Ihrer Partnerschaft.
April: Rekordergebnis im Geschäftsjahr 2003: Die Nissan Motor Company, Ltd. steigerte ihr Betriebsergebnis um 11,9 Prozent auf 6,29 Milliarden Euro. Nissan verzeichnete im ablaufenden Geschäftsjahr ein Absatzplus von 10,4 Prozent und verkaufte weltweit 3.057.000 Neufahrzeuge. Damit überschritt das Unternehmen zum ersten Mal seit 13 Jahren die Drei-Millionen-Marke.
Außerdem wird der neue dreijährige Business-Plan NISSAN Value-Up bekannt gegeben, der auf nachhaltiges Wachstum, hohe Profitabilität und Return on Investment ausgerichtet ist.
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Mai: Nissan verkündet, dass die Premium-Marke Infiniti ab Mitte 2005 ihre Verkaufsaktivitäten auch auf dem südkoreanischen Markt aufnehmen wird. Bisher werden die Fahrzeuge der Marke ausschließlich in den USA und Kanada verkauft. Mit der Etablierung in Südkorea soll der erste Schritt getätigt werden, Infiniti zu einer Weltmarke auszubauen.
Mai: Beste Platzierungen beim „Total Quality Award“ in Amerika. Gleich vier erste Plätze in verschiedenen Kategorien bestätigen die hohe Produktqualität bei Nissan und Infiniti. Die Auszeichnung beruht auf einer Umfrage von rund 40.000 Kunden von Neuwagen, die ihr Fahrzeug seit mindestens 90 Tagen besitzen.
Juni: Nissan verkündet den Umzug der Zentrale in Japan von Tokio nach Yokohama im Jahr 2010.
Juni: Ägypten soll zur industriellen Basis für Nissan Aktivitäten im Mittleren Osten und Nordafrika gemacht werden. Dazu investiert die Nissan Motor Company rund 100 Millionen Euro in den ägyptischen Markt.
Juli: Einmillionstes Nissan-Auto für den Markt in Großbritannien produziert. Das Rekordfahrzeug, ein blauer Micra, wurde im Werk in Sunderland hergestellt. Gleichzeitig feiert das Werk sein 20-jähriges Bestehen. In der Zeit rollten mehr als 3,6 Millionen Fahrzeuge von den Produktionsbändern.
Juli: Nissan Motor wird in den nächsten fünf Jahren verstärkt in die thailändische Tochter Nissan Siam Automobile investieren. Mit rund 250 Millionen Euro sollen sowohl die Produktionskapazitäten als auch das Modellangebot in Thailand ausgeweitet werden.
August: Nissan feiert 50 Jahre Design-Geschichte.
August: Nissan installiert in seinem europäischen Design Studio in London eine neuartige Produktionswand, die ein dreidimensionales Bild an der Wand wiedergibt, damit mehrere Designer und Entscheidungsträger in einem Raum gemeinsam arbeiten können.
August: Nissan stellt zwei neue Vierzylinder-Benzinmotoren und ein neu entwickeltes CVT-Getriebe vor. Diese kommen nun nach und nach in verschiedenen kleineren Pkw-Modellen von Renault und Nissan zum Einsatz.
Oktober: Der Micra soll nun auch nach Mexiko exportiert werden. Ab 2005 sollen dort 5.000 Fahrzeuge jährlich verkauft werden. Das Fahrwerk des Micras wurde für die schlechten Straßen in Mexiko extra modifiziert.
Oktober: Am 1. Oktober startete die Nissan Motor Co., Ltd ihren Countdown mit dem Ziel, weltweit 3,6 Millionen Fahrzeuge in den nächsten zwölf Monaten zu verkaufen. Es ist der letzte Schritt zur kompletten Erreichung des auf drei Jahre angelegten Plans NISSAN 180.
Oktober: Nissan ist die „Supermarke 2004“. Die Abteilung Golf-Region des UK Brand Council hat Nissan zur „Supermarke 2004“ gewählt. Bei dieser jährlichen Entscheidung bewerten unabhängige Komitees außergewöhnliche Marken in insgesamt 38 Ländern und vergleichen sie nach international anerkannten Standards. Die 100 besten Marken erreichen schließlich den Status einer „Superbrand“.
Oktober: Die Nissan Motor Company steigert ihr Nettoergebnis im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres, das am 31. März 2005 endet, auf 238,8 Milliarden Yen (1,79 Milliarden Euro). Das ist eine Steigerung von 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
November: Die Marke Infiniti feiert ihren fünfzehnten Geburtstag.
November: Die Nissan Motor Company baut die Motorenproduktion in ihrem Werk in Iwaki in Japan aus. Mit der zweiten Motoren-Produktionsanlage, die voraussichtlich im Sommer 2006 in Betrieb geht, wird die jährliche Produktion des Werkes von 360.000 auf 560.000 Einheiten erhöht.
Dezember: Dongfeng Motor Co., Ltd., das Joint-Venture-Unternehmen von Nissan Motor Co., Ltd. und der Dongfeng Automotive Investment hat in der chinesischen Provinz Guangzhou den Grundstein für ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum in Huadu gelegt. Dieses soll Ende 2005 eröffnet werden.
Dezember: Nissan hat den Mittleren Osten als ersten Markt außerhalb von Nordamerika gewählt, um dort die komplette aktuelle Modellpalette der Premiummarke Infiniti einzuführen. Ab Anfang 2005 werden im Mittleren Osten fünf Infiniti-Modelle erhältlich sein.
Dezember: Das 3,5-Liter-V6-Triebwerk von Nissan wurde zum elften Mal in ununterbrochener Folge in die Jahresliste der zehn besten Motoren in Amerika aufgenommen.
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Januar: Die Nissan Motor Co., Ltd. und die Mitsubishi Motors Corp. haben die Erweiterung der Zusammenarbeit beim Bau und Vertrieb von Kleinfahrzeugen vereinbart. Mitsubishi baut danach weitere Kleinfahrzeuge, die Nissan in Japan unter eigenem Markennamen verkauft.
Februar: Zum zweiten Mal innerhalb von nur sechs Monaten hat das Werk Sunderland den Zuschlag für den Bau eines künftigen Nissan-Modells erhalten: Neben der Serienversion der Konzeptstudie „Tone“ (Anfang 2006) wird der Standort in Nordost-England auch die Serienversion der kompakten Crossover-Studie „Qashqai“ produzieren.
Februar: Mit einem weltweiten Volumen von insgesamt rund 5,78 Millionen Einheiten hat die Renault-Nissan Allianz im Jahr 2004 ihren Absatz um 8,0 Prozent oder 420.000 Fahrzeuge erhöht. Der Weltmarktanteil stieg auf 9,6 Prozent. Damit rückt die Renault Nissan Allianz bei den Verkäufen in die top four der global agierenden Automobilgruppen vor.
Februar: Die Nissan Motor Co., Ltd., hat bekannt gegeben, dass die Marke ab dem späten Februar auch auf dem pakistanischen Markt vertreten sein wird.
Februar: Die Nissan Motor Manufacturing (UK), Ltd. (NMUK) in Sunderland ist erneut das größte und auch produktivste Automobil-Werk in Großbritannien.
Februar: Erstmals hat Nissan eine eigene Brennstoffzellen-Einheit produziert und dabei große Fortschritte bezüglich des Einbauvolumens erzielt. Verglichen mit der von einem Zulieferer produzierten Vorgängergeneration benötigt das neue Aggregat bei gleicher Leistung rund 40 Prozent weniger Platz.
Februar: Nissan installiert neues Führungsteam. Für das am 1. April startende neue Finanzjahr 2005 hat die Nissan Motor Co., Ltd., eine neue Führungsstruktur bekannt gegeben. Diese neue Struktur sieht unter anderem die Position eines „Chief Operating Officer“ (COO) sowie Änderungen im Executive Committee und im Board of Directors bei Nissan vor.
März: Eine hochkarätig besetzte Jury wählte den neuen offenen Nissan-Sportwagen zum „Cabrio des Jahres". Preis und Plakette erhielt der 350Z ROADSTER zur Eröffnung des Genfer Auto-Salons.
März: In den nächsten drei Jahren plant Nissan den Absatz von Modellen mit dem stufenlos variablen Automatikgetriebe CVT (Continuously Variable Transmission) zu vervierfachen. Im Geschäftsjahr 2007 sollen weltweit etwa eine Millionen Fahrzeuge mit CVT verkauft werden.
März: Nach fünf Etappensiegen und Platz vier in der Gesamtwertung 2003, beendet Nissan nach drei Jahren sein Engagement bei der Rallye Dakar.
März: Nissan eröffnet in Singapur neues Hauptquartier für Asien. Die Tätigkeit wird offiziell am 1. April dieses Jahres aufgenommen und soll die wirtschaftliche Entwicklung in der Region ASEAN vorantreiben.
März: Nissan feiert das 35-jährige Jubiläum der legendären Z-Sportwagen-Serie. Zum Geburtstag gibt es das limitierte Sondermodell 350Z 35th Anniversary Edition.
März: Auf der New York International Auto Show 2005 präsentiert Nissan die kompakte Studie „Sport Concept“.
April: Nissan gründet in der Ukraine eine neue Verkaufsorganisation.
April: Nissan Nordamerika beendet das Fiskaljahr 2004 mit einem Rekordergebnis und setzt erstmals mehr als eine Millionen Fahrzeuge ab. Damit ist der japanische Autobauer das sechste Unternehmen, das diese magische Grenze überschreiten konnte.
April: Nissan investiert mehr als 14 Millionen Dollar in das neue Design-Studio in Farmington Hills (USA) und unterstreicht damit Nissans Hingabe ans Design.
April: Das englische Nissan-Werk in Sunderland hat 2004 zum fünften Mal in Folge die meisten Exportautos in Großbritannien produziert.
April: Nissan verkündet den offiziellen Produktions- und Verkaufsstart des Pick-Up in Ägypten.
April: Die Nissan Motor Company verkündet, dass sie im Geschäftsjahr 2004, das am 31. März 2005 endete, ein Rekord-Nettoergebnis von 512,3 Milliarden Yen (4,76 Milliarden US-Dollar, 3,81 Milliarden Euro) erzielte. Dies entspricht einer Steigerung um 1,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Mai: Das neue Pick-Up-Modell Nissan Navara King Cab feiert auf dem „salón internacional del automóvil“ in Barcelona seine Europapremiere.
Juni: Renault und Nissan eröffnen ein neues, europäisches Logistikzentrum in Györ, Ungarn. Das gemeinsame Teilelager versorgt die Händlernetze der Marken Renault, Nissan und Dacia in den mitteleuropäischen Ländern Österreich, Ungarn, Slowakei, Slowenien und Tschechien.
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