Meldungen, die zu denken geben

Es gibt 6.054 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von travel.

  • https://www.rtl.de/cms/urteil-…ug-gestossen-4603740.html


    Wieder ein unheilbarer Psychopath der uns noch Jahrzehntelang Geld kostet. Naja, immerhin darf er (vermutlich) nicht nach 10 Jahren wieder raus.

  • Sie sollen den Urlaubsknast oder auch die Psychatrieen für solche Leute schließen und sie dafür in Arbeitslager stecken,wo von 8-18 Uhr geschuftet wird,so das sie dem Steuerzahler nich gar so viel kosten.

    Klaus

  • Hallo lieber Leser dieses Beitrags,


    ich kann nur raten, wie Sie diesen Thread angezeigt bekommen haben, aber ich möchte Ihnen versichern, dass ich die beiden vorherigen Beiträge ablehne, wenn nicht gar verabscheue.


    Ich gehe sogar soweit, dass ich mich, als Mitglied dieses Forums, dafür schäme.


    Lieber Leser, der Du dies hier gefunden hast, es tut mir leid, dass hier solche Einstellungen geschrieben werden.


    Gruß

    der alte Obi


    PS: Die beiden letzten Beiträge (5901 und 5902) wurden den Admins gemeldet.

    Die Realität ist eine Illusion die durch Mangel an Alkohol entsteht.

    3 Mal editiert, zuletzt von Obi2 ()

  • Zu besten Zeiten des britischen Empire wurden Strafgefangene einfach kostengünstig nach Australien ausgelagert, was heutzuge bekanntlich nicht mehr funktioniert.

    Trotzdem hatten und haben alle autoritären/totalitären Staaten ihre "Lager", eigentlich weniger für Kriminelle als für rassisch oder politisch mißliebige Leute und natürlich um evt. Opposition/Andersdenkende möglichst mundtot zu machen.


    Ob man diese Lager nun Strafgefangenen-, Umerziehungs-, Arbeits- oder Konzentrationslager nennt, macht für die zig Millionen dort maltrtierten Menschen kaum einen Unterschied.


    Aus guten Grund hat man sich also 1948 entschlossen auf solche "Lager" besser zu verzichten und es bei "normalen" Gefängnissen zu belassen.


    Natürlich ist es menschlich/pschologisch verständlich, dass man solchen Leuten, die unvermittelt und grundlos Andere heimtückisch vor den Zug stossen, in jeglicher Form die Pest an den Hals wünscht. Das halte ich für eine normale Reaktion, aber eben nicht im Form von Lagerbestrafung umsetzbar.


    Ob es überhaupt so etwas wie eine gerechte Bestrafung gibt, wäre durchaus eine eigene Diskussion wert.Auch das juristische Konstrukt der verminderten/völligen Schuldunfähigkeit ist dabei mit einzubeziehen.

    Ich gebe zu, gerade damit hadere ich ziemlich.


    Ist das Wissen um ein wirklich lebenslängliches eingesperrt sein nicht in Wirklichkeit die härtereStrafe als ein: "Na gut, werde ich halt hingerichtet, auch egal" ?

    Ich habe auch noch nie gehört, dass jemand, der aus dem Gefängnis kam, das als "Urlaub" bezeichnet hat.


    Das Kostenargument:

    a) Es werden für Korruption, Mißwirtschaft, Fehlplanung usw usw ungeheure Summen ausgegeben, da kommts auf die paar Euro fürs Gefängnis auch nicht mehr an.

    b) Diese "Aufbewahrunsgkosten" sind nur ein winziger Bruchteil der Staatsausgaben.

    c) Zum Tod Verurteilte werden in den USA so 10-20 Jahre deutlich teurer als normale Gefangene "aufgehoben".


    Aber:

    Diese Überlegungen, ob und wie man Jemanden besser/gerechter oder härter bestrafen könnte, gehen meiner Meinung nach völlig am eigentlichen Problem vorbei und werden es deshalb auch nicht lösen oder zumindest etwas bessern.


    Mir will es scheinen, dass immer mehr Leute insgesamt immer verrückter werden.


    Z.B.: In den USA ist jetzt das sog. "drive by shooting" in Mode gekommen.

    Teenager, Rassisten und sonstige Hasserfüllte fahren durch die Städte und wenn sie irgendwelche Leute irgendwo sehen, wird losgeballert was das Zeug hält. Über 40 Vorfälle in den letzten Wochen, merkwürdigerweise hats keine davon die dt Nachrichten geschafft.


    https://www.google.de/search?s…y13aXqwAQY&sclient=psy-ab


    https://www.google.de/search?s…dnd3Mtd2l6&sclient=psy-ab


    ---------------------------------------


    So, schon wieder son Roman, ich muss mich jetzt um andere Sachen kümmern, obwohl ich zu den o.a. Themen noch seitenlang schreiben könnte.

    Ich möchte alle hier auffordern sich freundlich und höflich zu verhalten, sachlich zu diskutieren und auf Unterstellungen, Beleidigungen u.ä. zu verzichten.


    Grüße

    O.



  • moin moin von der nordseeküste.


    nachdem oggsi nun durch einen denunzianten zu diesem langen text bewegt wurde.

    hier rosten und vergehen schätze auf einem autofriedhof bei hamburg.


    ist das kunst oder sollte man diese autos retten?


    infinatio

  • ist das kunst ?


    Hi

    Schön auch von Dir mal wieder was zu lesen !


    Ja, das ist Kunst, denn wenn eine Fettbadewanne Kunst ist, dann ist das schon lange vorher Kunst.

    Ein Designer begreift sich ganz sich auch als Künstler, siehe etwa auch Chip Foose.


    https://www.google.de/search?s…dnd3Mtd2l6&sclient=psy-ab


    oder sollte man diese autos retten?


    Nein, weil a) keine Maximas b) es eh schon genug Autos gibt c) an den Dingern bei bestem Willen nix mehr zu retten ist.


    Grüße+schönes Wochenende

    O.

  • Wenn es denn lebenslänglich wäre.Ist es in DE aber nicht, max 15 Jahre , außer bei besonderer Schwere der Schuld.

    Alle Reden immer vom armen Täter ,der 15 Jahre im Knast sitzt, aber keiner vom Mordopfer ,das nie wieder leben wird,und von den Angehörigen, die wirklich lebenslang damit umgehen müssen. Denkt auch mal darüber nach.

    Wenn ich z. b. an die Gladbecker Geiselnehmer denke, die einen 14 jährigen Jungen auf dem Gewissen haben als sie in hier in der Nähe im Bus erschossen haben ,könnte ich das kot... kriegen. der eine sitzt noch und der andere kommt frei mit neuer Identität auf unsere Kosten. Was ist aber mit der Familie des Opfers???

  • Wenn es denn lebenslänglich wäre.Ist es in DE aber nicht, max 15 Jahre , außer bei besonderer Schwere der Schuld.

    Alle Reden immer vom armen Täter ,der 15 Jahre im Knast sitzt, aber keiner vom Mordopfer ,das nie wieder leben wird,und von den Angehörigen, die wirklich lebenslang damit umgehen müssen. Denkt auch mal darüber nach.

    ...

    Was ich so gar nicht mag, sind Aussagen wie „... denkt mal darüber nach ...“, wenn es offensichtlich der Verfasser ist, der Nachholbedarf hat. :pinch:


    Bitte beschäftige dich mal mit Themen wie Schuld, Sühne, Bestrafung und Strafzumessung, wie sie in unserer deutschen Rechtsordnung verstanden und im Rahmen der Bestrafung praktiziert werden. Dann bitte auch mit den unterschiedlichen Straftheorien beschäftigen und in Staaten schauen (z. B. in die USA), in denen der Aspekt der Bestrafung gegenüber dem der Rehabilitierung in den Vordergrund gestellt wird (Stichworte sind z. B. positive/negative Generalprävention).


    Wenn du dann immer noch der Meinung bist, dass unser Rechtssystem an dieser Stelle einer Veränderung bedarf und diese Auffassung mit validen Argumenten vertreten kannst, dann starte hier ruhig die nächste Runde der Diskussion.

  • aber keiner vom Mordopfer ,das nie wieder leben wird,und von den Angehörigen, die wirklich lebenslang damit umgehen müssen.

    Jürgen, das war das, was ich oben damit meinte, ob es denn tatsächlich sowas wie eine gerechte Bestrafung gibt.


    Dann ist es doch gerade das Kernkennzeichen eines Verbrechens, dass es nicht mehr auf den Stand vorher rückgängig gemacht werden kann, egal wer oder wie oder mit welchen Mitteln.


    Übrigens genauso wie ein Auto-Unfall, da kannst Du zwar Sachschäden regulieren, aber alle anderen Schäden/Traumata bleiben.

    Auch da stellt sich die Frage der Bestrafung, hatten wir weiter oben schon mal, als Irre mit 170 durch die Stadt gefahren sind.


    Recht, Rechtsprechung, Rechtsstaatlichkeit und Gerechtigkeit sind ganz verschiedene Sachen auf ganz verschiedenen Ebenen, die sich eben nicht gegeneinander aufrechnen lassen, genausowenig wie Du Tote nicht gegeneinander aufrechenen kannst.


    Gerechtigkeit ist ganz sicher das oberste Ziel unseres Rechtssystems, aber das kann nur näherungsweise erreicht werden.

    Da spielen auch immer persönliche und finanzielle und andere gesellschaftlichen Faktoren mit rein.


    Aber selbst in einer fiktiven Gesellschaft, in der Recht und Gerechtigkeit zu 100% identisch wären, bliebe ein Opfer immer noch ein Opfer mit allen Konsequenzen, das ist doch gerade das Dilema aus dem Geschehen.


    Und dann die selektive Wahrnehmung, die Urteile, die als besonders ungerecht empfunden werden, fallen auf und werden als "Argumente" gegen unser Rechtssystem gebraucht.

    Dabei werden aber jeden Tag in dt. Gerichten 1000ende Urteile gefällt, die wirklich in Ordnung gehen.

    Das wird völlig ausser Acht gelassen, was aber nicht heissen soll, dass es ---wie überall--- nicht auch noch Verbesserungsbedarf geben würde.

  • Wieder-Gut-Machung wäre hier imho ein, wenn nicht gar das Schlüsselwort....

    (...auch wenn die Person die ermordet wurde davon direkt nichts mehr hat....)


    Und günstig wäre es, wenn die Strafe (Konsequenz) einen Zusammenhang mit der Tat hat.


    Letztlich müssten aber lange vor der Tat "Lernerfahrungen generiert" und ein "ethischer Überbau" entstehen (in Kindheit und Jugend)....

    ...Perspektivenwechsel ein weiteres Schlüsselwort....

    ....dann gäbe es deutlich weniger Verbrechen.


    Wer zur Strafe hingerichtet wird - kann nichts mehr wieder gut machen. Oder sollte die Hinrichtung die Wieder Gut Machung sein?

    So einfach sollten wir es uns (und dem Täter*) nicht machen.


    Schönen Sonntag

    MaxJ30


    * aus statistischen Gründen die männliche Form gewählt...

  • Zitat

    Wieder-Gut-Machung wäre hier imho ein, wenn nicht gar das Schlüsselwort....

    (...auch wenn die Person die ermordet wurde davon direkt nichts mehr hat....)


    Und günstig wäre es, wenn die Strafe (Konsequenz) einen Zusammenhang mit der Tat hat.

    Genau das wäre auch meine Meinung.

    Zitat

    Was ich so gar nicht mag, sind Aussagen wie „... denkt mal darüber nach ...“, wenn es offensichtlich der Verfasser ist, der Nachholbedarf hat. :pinch:


    Bitte beschäftige dich mal mit Themen wie Schuld, Sühne, Bestrafung und Strafzumessung, wie sie in unserer deutschen Rechtsordnung verstanden und im Rahmen der Bestrafung praktiziert werden. Dann bitte auch mit den unterschiedlichen Straftheorien beschäftigen und in Staaten schauen (z. B. in die USA), in denen der Aspekt der Bestrafung gegenüber dem der Rehabilitierung in den Vordergrund gestellt wird (Stichworte sind z. B. positive/negative Generalprävention).

    Wenn du dann immer noch der Meinung bist, dass unser Rechtssystem an dieser Stelle einer Veränderung bedarf und diese Auffassung mit validen Argumenten vertreten kannst, dann starte hier ruhig die nächste Runde der Diskussion.

    Obi2 gefällt das.

    Genau das ist das Ding. Straftäter werden "begünstigt" , noch dem Motto, Schwere Jugend. Alkohol oder Drogen.

    Strafe muss angemessen sein ,der Täter soll sich lebenslang damit beschäftigen. Wiedergutmachung ist das Stichwort, egal in welcher Form auch immer.

    Täter bekommen nach der Strafe , Geld Wohnung, neue Identität etc , aber die Opfer ,bzw Angehörige nichts.


    Wenn ich z.B. an den Mord vom 11jährigen Jakob in Frankfurt denke, wo der Polizist dem Mörder Schläge angedroht hat und dafür bestraft wurde, der Möder dabei noch lachte und im Knast auf unsere Kosten studieren durfte und auf Entschädigung klagte. das alles hat das Opfer nicht wieder gebracht.

    Erzähl das mal seinen Eltern.

    Unsere Rechtssprechung ist zu lasch. besonders in Bremen haben die Gerichte jaherlang gekutscht vor einer kriminellen Grossfamilie. Nach Jahren wurde der Kopf der Familie verurteilt und abgeschoben in den Libanon, 4 Wochen später war er wieder da und stellte frech einen Asylantrag.

  • Ich verbreite diesen Mist damit normale Menschen sehen wie manche Menschen gewisser Glaubensrichtungen so denken.


    Fühlst du dich jetzt dazu animiert auch mehrere Frauen zu heiraten??


    Wenn man Sellner und Konsorten stilllegt soltte man es auch mit dem machen, ist aber bis heute nicht passiert.