Fahrverbot bei Ozonalarm

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Airbag Rückrufaktion - Oktober 2018, weitere Infos hier:

Airbag Rückruf - Oktober 2018 - Erinnerung

  • Wie die Überschrift sagt, bin ich eine Story schuldig.


    Es gab mal wieder zuwachs in der unendlichen Geschichte der [lexicon]K10[/lexicon]. (Diesen Satz habe ich schon einige male geschrieben...)


    So schrieb es den 22. Juli 2016. Ich ging mit einer Flasche Bier in der Hand zum User ClickClack und beguchtachtet wiedereinmal seinen schönen T72 GP. Dem üblichen Fachgeschwafel ein Ende setzten wollend (er roch gar ungünstig), frug ich ihn, was denn sein SuperS macht. Er beklagte sich über das übliche Leid eines [lexicon]K10[/lexicon] Fahrers. Rost, Getriebe, Motorlager und so weiter. Ich, dummerweise angetrunken, sagte ihm, dass wenn er den [lexicon]K10[/lexicon] loswerden will er mich anschreiben solle.


    Naja. Dumm ist wer dummes tut. Am 03. August bekam ich per Whatsapp ein paar Bilder geschickt.







    Eigentlich wollte ich ja was größeres haben ( siehe hier ). Da ich aber bis dahin keinen [lexicon]M11[/lexicon] gefunden hatte (der weniger als 800KM weg steht) sagte ich Mario zu. Aber wie bekomme ich das Auto von Dresden nach Köln?


    In der schönen NSN-West WhatsApp-Gruppe viel dann das Wort "Inlandsflug" und die Pläne wurden konkreter. Da ich seit Juli im Geld schwimme, war es überhaupt kein Problem, zwei Tickets zu organisieren. Da Skurowski aber etwas schwerer als ich ist, musste ich einen Billig-Last-Flug buchen. Nach diversen Terminabsprachen kam es dann dazu, dass wir am 03.09 von Köln nach Dreßen fliegen durften.



    Bevor der Flug aber losging musste ich noch kleine Probleme wie einen abgelaufenen Ausweis, eine Kontenpfändung und nicht verfügbare rote Nummern beiseite schieben. All dies wurde bis zum 02.09 16:13 Uhr erledigt und am Samstag des 03.09 begaben sich Skurowski und ich zum Flughaven Köln/Bonn. Ich hatte sogar weiterhin Zugriff auf mein prall gefülltes Konto.



    Die Transall C-160 fast pünktlich abgehoben hatte, landeten wir eine Stunde später in Dresden und wurden dort standesgemäß abgeholt.



    Es folgte eine nette Ausfahrt zum Standort des neuen [lexicon]K10[/lexicon]. Neben den schönen, von uns Westdeutschen bezahlten, Autobahnen fuhren wir auch mal kurz an den heiligen Hallen der NFD an und begutachteten viele (!) Autos aus den glohrreichen Jahren des Herstellers der Liebe. Aus Datenschutzgründen kann ich von der Orgie leider keine Bilder hochladen.


    Nach weiteren, endlosen (Mario roch immernoch nach Harz), Kilometern standen wir dann an der Garage. Die Fahrzeugübergabe war schnell gemacht. Ich kaufte für eine handvoll Bananen einen [lexicon]K10[/lexicon]. Da schaut man nicht aufs Detail. Nachdem die roten Nummern angebracht waren, mussten wir zur nächst größeren Sparkasse - ich sollte den Wagen ja noch bezahlen. Die kleineren Häuschen hatten leider nicht genug Geld vor Ort, und so fuhren wir zur Landesfilialie und ich bezahlte den [lexicon]K10[/lexicon].



    Nach erfolgter Bezahlung (in 5€ Scheinen dauert dies etwas) gingen wir noch die letzten Scheine beim Türken nebenan verbrennen.



    Anschließend erfolgte die Fahrt zur Tankstelle und anschließend zu meiner Autobahn. Das lebene Navigationsgerät Skurowski ersetzte mein Navi vollständig. Ebenfalls hatte der schöne Skurowski einen Ei-Pott mit ausreichend 80er Jahre Musik am dabei, sodass wir die kommenden 7 Stunden, neben einem BigPack Kippen, mit Harz-Musik versorgt waren.


    Es folgten einige Stunden des tristen Autobahn fahrens, welches aber durch kleine Highlights aufgefrischt wurde.





    Gegen Abend wurden wir dann doch noch vom Mario überrascht. Der Wagen hatte bei Abholung schon den Budenfaktor 2/10. Sowie es dunkel wurde fanden wir auch die Funktion eines Schalters am Amaturenbrett raus.




    Durch die ambiente Beleuchtung (welche aber gut zum Tachogrün passt) wurde der Budenfaktor schlagartig von 2 auf 8/10 Punkte erhöht! Aber auch Mario war mal jung, sodass dies zu verzeihen ist. Dummerweise hat der Ossi das Amaturenbrett für die Schalter zerschnitten, was aber, ob meiner gesicherten Ersatzteillage kein Problem darstellt.


    Gegen 21:00 Uhr leiferte ich Skurowski dann am Bahnhof ab und der Güterzug brachte ihn dann auch sicher vom kölner Süden in den kölner Westen.


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    Nachdem dies nun die Geschichte des Kaufs beschrieben hat, möchte ich aber nochmal auf den Wagen selber eingehen. Ich dachte zuerst, dass ich einen 08/15 SuperS Schlachter kaufe. Dieses wurde aber nach wenigen Stunden (auf der ersten Raststätte) wiederlegt.


    Der Wagen ist ein Re-Import aus einem Land, welches wir nur auf Ketten betreteten. Der Wagen hat keinen Katalysator, keine Abgasrückführung und nichtmal ein Steuergerät. Dafür trumpft das rostige Stück Eiesen mit einem Wischer-Inverallschalter auf, den die deutschen [lexicon]K10[/lexicon] Fahrer nur aus dem [lexicon]N13[/lexicon] kennen. Alles OEM!


    In der Verbindung mit der gehobenen Austattung (Wischerintervall) bietet der Wagen noch weiteres Potiential. Durch eine ausgetragene [lexicon]AGR[/lexicon] und einen nicht vorhandenen KAT schreit der MA12 direkt danach gewebert zu werden.







    So far. Im Moment muss ich mich erstmal mit dem [lexicon]M11[/lexicon] rumschlagen. Aber sowie die ganzen Baustellen abgeschlossen sind, werde ich mich dem Rosthaufen annehmen.

  • Bist du überhaupt schon in ner C-160 mitgeflogen? :D
    Das ist Horror.


    Schöner Wagen und noch schönere Gayschichte :)

  • Scheint doch prima dazustehen!
    Wieder ein automobiles Kulturgut gerettet!
    Ich liebe den K10! (hat uns 18 Jahre treue Dienste geleistet).


    MaxJ30