K11 1.0 16V BJ97, NATS-Fehlercode 146, Leistungsverlust

Es gibt 772 Antworten in diesem Thema, welches 68.837 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von LordJunk.

  • unbedingt die richtigen handschuhe tragen. ein grösserer pinsel hift beim reinigen.


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    Handschuhe für den Umgang mit Benzin sind sehr wichtig. Tatsache ist, dass Sie je nach Art der Chemikalie, mit der Sie umgehen werden, die richtige Art von…
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  • basspower_micra das innotec klingt zwar gut, gibts aber nur in großen Gebinden.

    So viel brauch ich nie.

    Und ich bevorzuge bunte Dichtmasse. Dann kann man sie später besser wieder abkratzen.


    Ich war auch vor ein paar Tagen bei einem lokalen Händler, ob ich schnell noch eine Ölwanne kriege... nein, haben sie nicht im Sortiment.


    Das Problem:


    Irgendwie umso mehr ich schleife umso mehr Rost kommt zum Vorschein. ^^


    Mich stört das ich sie schon so sauber drinnen gemacht hab. Ging sehr gut mit Drosselklappenreiniger und Tüchern:


    An sich spricht auch nicht so viel dagegen sie später nochmal abzunehmen.

    Ich weiß ja ohnehin nicht was genau die Ursache für die Geräusche ist. Kann ja auch keine Probefahrten machen :S

    Was ich beim Reinigen gefunden habe:







    Das Plastik kann gut sein das es noch von vor dem Steuerkettenwechsel von vor ein paar Jahren übrig gebliben ist. Die Schiene war etwas gebrochen.

    Der Metallklumpen ist mysteriös.


    MICRA 1.0i an ein ausgeschlagenes Stuerkettenzahnrad glaube ich eher nicht. Die Dinger sind so massiv... Da würde wahrscheinlich eher die Steuerkette reißen, bevor denen was passiert.

    Und Benzin reinigt gar nicht so gut.... zumindest keine Ölkohle. Es landet nämlich immer wieder Kraftstoff im ÖL. Wenn auch nur sehr wenig. Dafür ist es sehr lange da drin und reinigen tut es dabei nicht.



    Ich hatte am Wochenende noch etwas Rostumwandler auf die Ölwanne gekippt. Einfach weils noch da war.



    Ich glaube, das ist ein Zeichen das ich alles was in der Garage noch rumlungert verwerten soll. (das meiste muss eh aussortiert werden, die Garage ist inwzischen zu teuer als das sie sich lohnt. 90€ im Monat; von der Größe so das selbst bei einem MIcra schwierigkeiten beim Ein- und Aussteigen hat.)


    Werde also die Ölwanne bis Frühling weiter verwenden und irgendein Rostschutz-hokus-pokus probieren.

    Ebenso die Dichtmasse.

    Dann ist es immerhin aufgebraucht.

    Was solls.


    Wir haben aktuell ausnahmsweise -10°C. Ich kann mich gar nicht daran erinnern, wann wir das das letzte mal hatten.

    Ohnehin ist das Wetter sehr Kalt geworden, seit der MIcra in die Garage kam um die Ölwanne ab zu nehmen. Und das schon im November...

    Ich glaube der Micra hat hellseherische Fähigkeiten und wollte mich mit den Klopfgeräuschen zwingen endlich Platz in der Garage zu machen, damit er rein kann. :eieiei2:

  • oh man, hier hab ich aber noch gut was nachzuholen. Es ist nicht einfache Faulheit, es ist mehr ein "Die Arbeit hört nicht auf"-Thema. Naja, ein bisschen verschulldet man es selbst, Neugier und so...


    Vorweg: die Ölwanne ist wieder dran und sieht besser aus als alles andere am Auto ^^


    Die Antriebswellen waren noch so ein Thema... Also von SKF halte ich ab jetzt auf jeden Fall deutlich abstand. Da war sogar das innengelenk lose! Man konnte es einfach abziehen und die Manschette war das einzige was es dran geahlten hat.

    Andere Hersteller sind auch nicht perfekt, aber es bleibt wenigstens alles wo es soll.

    Wie dem auch sei, das Klopfen kam nicht mehr, ich bin sogar E10 gefahren und kein klopfen oder so. Sehr Merkwürdig.



    Karfreitag ist der Micra aber dennoch für mein Sünden gestorben. Eher wegen meinen Sünden.

    Hab an den Nockenwellen zu viel rum gespielt.

    Um ein Zahn verstellen ist kein problem. Aber wenn man dann, anstatt wieder zurück, die Nockenwelle um einen weiteren Zahen in die ungesunde Richtung verstellt, dann springt das Auto nicht mehr an.

    Gar nicht mehr.

    Schnell nohc lokal Kompressionsprüfer (50€) und Fühlerlehre für das Ventilspiel gekauft. Kompressionsprüfer war nicht nötig. Man konnte es an den Stösseln schon sehen.

    Ventile Defekt.

    Grinsen auf den Kolben.

    Der Witz an der Sache ist, dass man sieht, dass immer ein Ventil pro zylinder mehr aufgeschlagen ist.

    Das liegt daran, dass ich beim 1.0 Motor die 1.3 Mockenwelle verbaut habe, da aber jede zweite Nocke etwas abegschliffen habe auf den Hub wie bem 1.0er. D.h. mit der 1.0 Nockenwelle wäre wahrscheinlich gar kein Schaden aufgetreten. (weniger Hub UND kürzere Öffnungszeiten)



    Na gut. Ich hatte noch einen überhitzen Motor in der Garage, der seit einem Jahr wartet, das ich mich drum kümmere.

    Problem ich weiß nicht ob Kopf oder block verzogen.

    Zylinderkopdichtung sah gar nicht mal so schlimm aus und auf den Kolben sah meine keine Auswaschungen.

    Motor war überhitzt weil ohne Kühlwasser gefahren. Schlauch geplatzt/undicht.

    Messinstrumente für die Planheit habe ich nicht. Und ob es vielleicht sogar risse oder dergleichen im Zylinderkopf gibt...null chance es rauszufinden.


    Da aber Osterwochende ist und ich sowieso keine Teile besorgen konnte, habe ich einfach auf gut glück trotzdem den überhitzten Zylinderkopf probiert. mit der Alten Zylinderkopfdichtung von meinem Motor...

    Dumme idee. Hat natürlich nicht funktioniert. Es war direkt Wasser im Brennraum...

    Also nochmal alles ab.

    Und nu?

    Das Osterwochenende war nach der Arbeit sowieso rum.

    Also Teile bestellen, gucken was man so lokal bekommt. Versuchen alles so schnell wie möglich wieder in Ordnung zu bekommen.

    "schnell"

    bin über ne Woche dran. Jetzt sogar 2.

    Ventilfederspanner lokal bekommen. 40€ für BGS Müll bezahlt (an sich mag ich markenqualität, aber in letzter Zeit bin ich von BGS nur enttäuscht, aber es funktioniert immerhin) anstatt online was für 20€ zu bezahlen.

    ventilschleifwerkzeug 10€. Einschleifpaste 33€! Immerhin alles lokal bekommen.

    Ventile vom überhitzten Motor in meinen originalen übernehmen.

    Ventile einschleifen ist auf jeden fall total die Drecksarbeit. Vor allem die EInlassventile sahen bei Ausbau blitze blank sauber aus, und haben eine Spiegelglatte Oberfläche.


    Nach dem Einschleifen wird es eher matt (links), was auch normal zu sein scheint:



    aber wenn man sieht, wie es nach 190tkm aussah, hat man den Ehrgeiz das möglichst ähnlich zu machen.

    Grob 2 qualvolle Arbeitstage aufm Flurboden, nur für das Einfschleifen, weil man sonst keinen Platz für solche Arbeiten hat.

    Das liegt aber nicht einfach nur am Platz sondern auch daran, dass dieses Mistkonstrukt mit den Saugnapfstöcken nicht hält, egal weche größe man nimmt. Man muss immer wieder andrücken oberfläche sauber machen, weil Saugnapf und schleifpaste staub und schon hält es nicht mehr....

    Ständgi am sauber machen des saugnapfs etc...

    Bei den Einlassventilen ging das irgendwie noch, Auslass unmöglich.

    Kreativ werden.

    Die ventile sind leider auch nicht wirlich Magnetisch, das man damit etwas basteln könnte....

    Letztendlich hab ich es mit Heißklebestäben geschafft:

    Wichtig: das Ventil mit einem Feuerzeug ein paar Sekunden erwärmen und dann den Heißklebestab dran drücken und warten bis es auskühlt. Die Heißklebe zu erwärmen und dann an das Ventil ran drücken, funktioniert nicht. Das löst sich wieder.

    Wenn man das Ventil erwärmt hält es, bis man das Ventil wieder erwärmt. Und dann das Ventil auch wieder Sauber machen. das meiste lässt sich mit einem Zewa gut abwischen solange es noch warm ist. Dann noch in eine Schale mit Drosselklappenreiniger getaucht. ist dann super sauber.


    Auf solche Ideen muss man erstmal kommen. Ohne die Heißklebe hätte ich die Krise bekommen...



    Zylinderkopfdichtung, Zylinderkopfschrauben und Ventilschaftdichtungen online bestellt. Alles zusammen ~60€.

    Obwohl man Zylinderkopfschrauben wohl wiederverwenden kann, laut Nissananleitung, habe ich lieber neue genommen.

    Ventilschaftdichtungen mit einer normalen Zange gezogen. Drehen, Wackeln, ziehen und ab.


    Für die neuen VSD extra einen überzieher von einem Lötverbinder gebastelt, damit es kratz und Schadenfrei drüber gezogen werden kann. (und das wird wohl zu viel des guten gewesen sein...)


    Auch noch viele Kleinigkeiten dabei erledigt, wenn man schonmal dabei ist.

    Thermostatgeäuse getauscht.

    Ansaugbrücke und Zylinderkopf im Ansaugbereich entgratet/gedremelt.



    Kolbenböden mit Fächerscheibe etwas "bearbeitet":


    was das alles nützt steht in den Sternen.



    Nach dem Zusammenbau gestern habe ich ihn eine halbe stunde laufen lassen. lief an sich. Aber zu hohe Leerlaufdrehzahl hat mich stutzig gemacht. Unterdruck war vorhanden, aber etwas nervös.

    leerlauf wollte auch warm nicht richtig.

    Aber lief und roch nicht auffällig.


    Motor wieder aus und ne Stunde kühlen lassen.

    Dann estmal Zündkerzen angeguckt und schon gemerkt da ist mehr als nur irgendwo ein undichter Schlauch:

    Die sind verölt, verglast.
    ICh hatte zwar vorm trocken start ein paar Tropfen 2takt öl in die Brennräum getropft, aber das kann es nich sein.

    Auf den Kolben stand nach dem warmalufen und abstellen Öl.

    Ansaugbrücke ab und auch da schon öl:


    Aus der Kurbelgehäuseentlfütung kommt es anscheinend nicht, da ist auch noch ein Ölabscheider zwischen.

    Ansaugbrücke ab und die Einalssventile sind verölt.



    Mal wieder kein Bock bei all den möglichen Ursachen.

    Kompressionsprüfer wurde ja bezahlt, also 15bar auf allen Zylindern. klingt viel. Wie genau die Anzeige ist, sei mal dahingestellt, aber es ist auf allen Zylinder gleich. Das ist eine geölte/nasse Messung. warm.

    Trocken kriege ich es nicht.

    Hab aber am Tag danach mal kalt einen der Zylinder probiert: auch 15bar.


    Internetrecherche: könnte KGE sein. soll bei einigen BMW hin und wieder mal druch vereisen blockieren.

    Aber meiner Scheint nicht bloickiert zu sein. Das Entlüftungsventil hat eher das Problem, dass es nicht ganz abdichtet und nicht ganz öffnet. Zumindest im vergleich zu einem anderen den ich da hab, als Vergleich.


    Tja, bleibt jetzt noch Kolbenringe/zu viel BlowBy oder Ventilschaftdichtungen.

    Laut einem Mitglied aus einem anderen Forum wurde auch der Verdacht aufgebracht, dass die Ventilführungen Risse haben könnten. Schwer zu beurteilen, hätte ich sehen müssen.


    Druckverlustprüfung kann ich nicht machen. Kein Kompressor.

    Bleibt eigentlich nur auf Verdacht die VSD wieder tauschen.

    Jemand tipps für den Einbau, damit die diesmal auch definitiv dicht werden? Ich befürchte dass der Überzieher die zu weit gedehnt hat.

    Die Zylinderkopfschrauben, darf man wieder verwenden? die Sind ja quasi noch neu; keinen Kilometer gelaufen.


  • Jemand tipps für den Einbau, damit die diesmal auch definitiv dicht werden? Ich befürchte dass der Überzieher die zu weit gedehnt hat.

    waren da keine überzieher dabei? ich hatte nen kopfdichtungssatz mit überzieher.

    wenn keine vorhanden eine lage tesafilm rumkleben.

    wenn du druckluft hättest muss zum wechseln der kopf nicht runter.


    bei den kopfschrauben ist es egal ob gelaufen oder nicht. die werden beim anziehen gedehnt und die belastung beim laufen ist geringer.

    ob die das mit machen od neu müssen weiss ich gerade nicht und hab die unterlagen nicht hier.


    die dichtfläche am ventilsitz ist etwas breit, aber da machste eh nix dran ohne korrekturfräser.


    3 iridium und eine normale kerze, spezialtuning. ;)

  • Ja, eine Kerze ist runter gefallen.. wollte nicht noch mehr probleme. :)

    Wobei die normale, gar nicht so normal ist. Die Masse-elektrode ist U-geformt. Ähnlich wie V-line bei NGK. Bin natürlich auch bei den Zündkerzen am experimentieren ^^ Aber das kommt dann zusammengefasst, wenn es so weit ist.


    Ich weiß nicht genau, was du zum Ventilsitz meinst, aber da kann ich aktuell nichts dran ändern.


    Ich hatte keinen kompletten Dichtungsatz, aber einen kompletten VSD-Satz. Wurden leider auch einfach nur in einer Tüte geliefert. kein Karton. Konnten so auch leicht Stöße abkriegen, :confused: Überzieher nicht dabei.

    Laut Werkstattanleitung wird auch nichts erwähnt. Der Wechsel der Dichtung wird ohenhin sehr rudimentär erklärt.

    "ölen und dann wechseln". Nicht mehr. Nur wie es danach zu Sitzen hat.

    Tesa war ich mir unsicher. wenn ich den rum wickel, entsteht eine lange linie an der die Dichtlippe lang gezogen wird. Könnte wie ein Papierschnitt einschneiden.

    Dann vielleicht doch lieber ohne, nur mit etwas öl? Dann wird die Dichtlippe am wenigsten gedehnt.

    Hab mal die alten VSD mit dem Lötverbinder über ein Ventil gezogen und es leiert in der tat etwas aus. Wie dicht das dann am Ende unter Betriebsbedingungen ist, kann ich nicht beurteilen.



    Die Methode mit Luftdruck zum Ventile Hoch halten habe ich gesehen. hab auch schon überlegt, ob ich einfach jeden Kolben auf OT stelle und die Ventile da gegen kommen lasse...

    Aber ehrlich gesagt, den Zylinderkopf nehme ich gern wieder ab und Tausch die VSD, wenn ich wüsste, dass danach alles gut ist.


    Die Zylinderkopfschrauben werden gedehnt gelöst und dann wieder angezogen.

    39Nm, 78Nm, 0Nm, 35Nm, 60°

    Ich hab mal beim 60° Anziehen gemessen ob der Drehmomentschlüssel mit 78Nm knackt. War zwar immer unterschiedlich, aber eher nicht.

    Das heisst, die werden ohnehin nach dem ersten Dehnen wiederverwendet.

    Ganz mit dem Werkstatthandbuch stimmt es aber auch nicht überein, Im Handbuch, alle lösen, hier nachdem alle 78Nm haben einzeln nlösen und wieder anziehen.


    Da steht auch Zylinderkopfschrauben immer erneuern. Aber das könnte die übliche proforma sein. :confused:

  • Ich weiß nicht genau, was du zum Ventilsitz meinst, aber da kann ich aktuell nichts dran ändern.


    die kontaktfläche von sitz zu ventil, für das mass gibt es eine vorgabe, das ist zu breit und sitzt zu weit am rand.



    Tesa war ich mir unsicher. wenn ich den rum wickel, entsteht eine lange linie an der die Dichtlippe lang gezogen wird. Könnte wie ein Papierschnitt einschneiden.

    Dann vielleicht doch lieber ohne, nur mit etwas öl? Dann wird die Dichtlippe am wenigsten gedehnt.


    geht bei gebrauchten ventilen hauptsächlich um die keilnut wo sich im betrieb eine scharfe kante bilden kann die die dichtlippe verletzt, und natürlich oben am ventilschaft die ecke.

    tesa von unten nach oben in einer spirale wickeln und nur eine lage die sich leicht überlappt.

  • @ lordjunk……


    hast du das oem Werkstatthandbuch ?


    Soll ich dir alle benötigten Seiten senden?





    1. Bei den Ventilen gibt es ein Sollmaß für deren Sitz.


    2. Kontrolle der Ventilführungen auf Spiel gemacht…..?

    Wenn zuviel Spiel, was sollen dann neue VSD bringen?


    3. die Ventile haben eh schon mal die Kolben geküsst.

    Du mußt das mit Druckluft machen….. oder wieder den Kopf runter, und halt so erledigen.

    in deinem Fall, wo du mit der Zylinderkopfmontage fertig bist, würde ich die Druckmethode bevorzugen…… obwohl die Methode aus meiner Sicht Arsch ist. ^^


    4. laut Handbuch meßt du die Schrauben nach…..

    ab einem bestimmten Maß, mußt du sie erneuern, weil dann sind sie zuviel gedehnt.


    5. immer 4 gleiche Zündkerzen

    wenn du langsam gut fahren willst, dann nimm 5er Wärmewert

    wenn du schnell gut fahren willst, dann nimm 6er Wärmewert


    Ich persönlich bevorzuge die platin/Iridium mit 6er wärmewert, heißen gleich nur mit Endung EIX



    Hast du den Kopf auch geplant….. wenn nicht


    Hast du jetzt Öl im Kühlwasser …. bzw Kühlwasser im Öl


    15 Bar Kompression heißt noch lange nicht, daß der Kopf überhaupt dicht ist.



    Keine Frage….15 bar ist ein Traum Wert. :thumbup:




    Ventile einschleifen - Methode einfach


    Akkubohrmaschine + 5,5mm Bohrer

    Benzinschlauch 5mm über Bohrer stecken

    Benzinschlauch über Ventil stecken

    Ventilschleifpaste auftragen

    Ventil drehen

    Ventil runterdrücken

    zählen 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30

    Ventil heben und Paste nachschmieren

    senken und zählen 21-25

    heben und Paste nachschmieren

    senken und zählen 21 - 25

    heben


    Ventilsitz ca. 2.00 mm eingeschliffen


    nochmal bist du bei 2,20mm

    nochmal bist du bei 2,50mm


    Zuwenig wird dir mit der Zeit undicht

    Zuviel beschädigt dir das Ventil und den Sitzring


    Hast du die Ventile auch geprüft ob die dicht sind, nach deinem einschleifen, ohne die VSD



    ZKD anziehen…. Kannst du so anziehen, aber jeder Hersteller kocht da sein eigenes Süppchen.

    Wie du anziehst, steht bei jedem Hersteller auf der Verpackung drauf.

    Viel Unterschiede gibt es da eh nicht.



    Mit freundlichen Grüßen

    Harry

  • würde ich die Druckmethode bevorzugen…… obwohl die Methode aus meiner Sicht Arsch ist. ^^



    durfte ich in der lehre 1-2 mal die woche machen. ^^

    gab da ne modellreihe wo die VSD käse waren. wenn die kisten zur 1. od 2. inspektion rein kamen haben wir ne neue version verbaut ohne das der kunde das wusste. ^^ ^^ ^^

  • bis du sicher das du so schnell 2mm Material abtragen kannst.
    du trägst je Material ab auf dem Ventil zwar weniger da Gehärtet und Material ab bei Ventilsitzring ,und hier geht mehr weg da nicht gehärtet.
    aber in den paar sekunden geht da net 2mm runter.

  • Man schleift auch net 2,00mm ein.


    Man schleift ….


    1,34 - 1,63mm Einlaßventil

    1,70 - 2,12mm Auslaßventil


    Ergo man schleift die Einlaßventile auf 1,50 und die Auslaßventile auf 2,00mm hin.

  • Lordjunk hat die Ventile neu eingeschliffen…..


    Er hat die Arbeit sicherlich gescheit ausgeführt, das stelle ich hier nicht in Frage…. ;)


    Er hat auch jeden Arbeitsschritt schön gezeigt, aber ich habe nichts von neu einshimmen gelesen.



    Wenn Ventile/ Sitzringe / Nockenwellen neu oder umgearbeitet werden, muß man neu einshimmen.

    Zumindest bei dem Motor und diesem Ventiltrieb. ;)


    Die shimms sind die Ventileinstellplättchen.



    Meine Frage jetzt….. wurden die neu eingeschliffenen Ventile auch neu eingeshimmt?

    Weil an den Nockenwellenprofilen wurde ja auch rumgeschliffen.



    Mfg

    Harry

  • shims nur grob kalt eingestellt, dass muss sowieso gemacht werden, sobald das wieder eingefahren ist etc...

    Ich hab auf jeden Fall keine Einstellplätchen gebraucht, die ich nicht von den beiden zylinderköpfen hatte.

    Interessant ist, dass es unterschiedlichen Tassenstößel modelle gibt:

    rechts die Originalen von meinem 97er Baujahr. LInks dürfte älter sein.

    Sieht aus als hätten die da eine Extra Öltasche rein gefräst. Vielleicht so eine Art vorversion von hydraulikstößeln. Als Geräuschdämmung.

    hab die auch wieder verwendet.



    Ventilsitz: auf dem Bild ein paar Beiträge zuvor seht ihr eine geschliffene und eine ungeschliffene, so wie sie ab werk im Motor ist. Die Fläche ist von den Abmessungen her kaum verändert.

    Ich hab es natürlich nicht alles genau gemessen oder ähnliches. Bin einfach davon ausgegangen, dass wenn später die shims noch alle passen, das schon alles gut geht.

    Dichtigkeitsprüfung nach dem Einschleifen habe ich auch nicht gemacht. Hab nicht den Platz das mit Benzin oder so rum stehen zu lassen.

    Schleifbild wirkte rundum gleichmäßig, Rest wird sich schon mit der Zeit einfahren :S


    Ventilführungen: nur handaugenkrontrolle. Keine Messinstrumente. Also Ventil eingesetzt und auf spiel geprüft. War unauffällig. Die Ausalassventile zum beispiel haben keinen Schlag abbekommen und haben genauso wenige spiel. Also eigentlich gar kein spiel.



    Zylinderkopf planen: nö. Weder das Werkzeug noch kenne ich eine passende Werkstatt, wo ich es hinbringen könnte. Wäre mir wahrscheinlich auch zu teuer.

    Und ich wollte ja schnell wieder alles zusammen haben. bisher war ja auch alles dicht, die Hoffnung war, den Rest muss die frische ZKD ausgleichen, bezahl die ja nicht fürs nichtstun :S



    Jetzt den Zylinderkopf abnehmen ist gar nicht mehr so viel arbeit. Nockenwellen müssten sowieso ab und der nervige deckel zum Steuerkettenspanner, zusätzliche Arbeit ist nur Kühlwasser und zylinderkopfschrauben.

    Die Ansaugbrücke und Abgaskrümmer sind schon längst ab, um die ventile abzutasten. Bzw. Ich hatte nach zusammenbau probleme mit der Leerlaufdrehzahl und wollte die Dichtugn der Ansaugbrücke erneuern und hab dann das ganze Öl bemerkt.


    selbst Abgasseitig scheint etwas zu sein:


    Ich geh jetzt einfach mal davon aus, dass es die VSD sind. Alles andere is sowieso nicht im Rahmen meiner Möglichkeiten.

    Neue Zylinderkopdichtung und Ventilschaftdichtungm sind da. Fragt sich jetzt nur ob die Zylinderkopfschrauben noch verwendbar sind.


    MICRA 1.0i Ich hab nur das Englischsprachige Werkstatthandbuch.

    da stand nichts von den ZKS. wenn du nur mal die Grenzwerte nachgucken kannst, weiß ich, ob ich noch neue bestellen muss. Teuer sind sie nicht wirklich, dauert nur nervig lange.


    PS: Akkubohrmaschine zum Einschleifen: an sich soll man oszilierende bewegungen Machen. Mit der Hand macht man es immer hin und her. Hat dern Vorteil, dass sich die Schleifpaste gleichmäßiger verteilt.

  • Man schleift auch net 2,00mm ein.


    Man schleift ….


    1,34 - 1,63mm Einlaßventil

    1,70 - 2,12mm Auslaßventil


    Ergo man schleift die Einlaßventile auf 1,50 und die Auslaßventile auf 2,00mm hin.

    Das bezieht sich auf der Länge von Sitzfläche von Ventil?

    Die winkllige Fläche auf Ventil das soll Einlass 1.5mm und Auslass 2mm sein?

    Sie Länge mit Messschieber messen?

  • rechts die Originalen von meinem 97er Baujahr. LInks dürfte älter sein.

    Sieht aus als hätten die da eine Extra Öltasche rein gefräst. Vielleicht so eine Art vorversion von hydraulikstößeln. Als Geräuschdämmung.

    hab die auch wieder verwendet.

    mein 93er Kopf hatte auch die normale Shims also ohne extra fräsung

  • er meint wohl die breite der sitzfläche, da braucht man nur wenig abzunehmen damit das breiter wird, die angrenzenden flächen stehen ja in 30° dazu.

    trotzdem wir da nicht auf eine mass geschliefen
    und die 1,5mm und 2mm bezieht sich auf Ventil Spiel und nicht einschleifen.

  • und die 1,5mm und 2mm bezieht sich auf Ventil Spiel .

    nö, das würde arg klappern.

    irgendwo um 0,25-0,40mm liegt das ventilspiel. genaue werte bitte nachschlagen.


    und natürlich ist lage und breite der ventilsitzfläche wichtig. ist man zu breit korrigiert man mit einem ventilsitzfräser beim 15° oder 75° winkel, dadurch wird auch die lage beeinflusst. die lage sollte mittig auf der dichtfläche des ventiltellers liegen.

  • DIe Sitzfläche war bei den Ventilen beider Zyilnderköpfe gleich. Einer ~80tkm, einer 190tkm. Muss also ab werk so sein.

    wenn das nach em Einshleifen ein bisschen weiter aussen geschlifffen aussieht, ist das wohl auch normal, da die schliefpaste nach außen quillt. Wird beim Schleifen vom Sitz weg gedrückt.


    achja: MICRA 1.0i die Methode mit dem Bohrer einschleifen hat den Nachteil, dass nur in eine richtung gedreht. Wenn man das per Hand macht dreht man in beide Richtungen. Hat vorteile für das verteilen der Schleifpaste und ist "sicherer" um schlechtes schleifbild zu vermeiden. So zumindest meine Auffassung. Es gibt auch extra Einschleifaufsätze für Bohrer...

    Aber die Kompressionsmessung nach zusammenbau müsste aufschlussreich sein ;)