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Wer kann den V6 3.0dci weiterempfehlen?

  • Anniken
  • 22. Januar 2022 um 17:47
  • Zum letzten Beitrag

Es gibt 51 Antworten in diesem Thema, welches 12.427 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (5. Juli 2025 um 23:07) ist von kay_algeciras.

1. offizieller Beitrag
  • Anniken
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    • 22. Januar 2022 um 17:47
    • #1

    Guten Abend Zusammen!


    ich möchte die Möglichkeit nutzen und auf euren Erfahrungsschatz bei meinem bevorstehenden Gebrauchtwagenkauf zurückgreifen.

    Vorab, ich möchte mir einen V6 zulegen, allerdings im Navara.


    Eigentlich Suche ich als Drittwagen einen Navara mit der V6 3.0dci Maschine. Nun bin jedoch maximal verunsichert hinsichtlich Ausfallwahrscheinlichkeit und Probleme beim V6. Ich habe mich bislang wenig bis gar nicht für „Nutzfahrzeuge“ interessiert, bin jedoch seit Ewigkeiten auf Motor-Talk unterwegs. So viel wie hier und im Netz allerdings von Problemen berichtet wird hatte ich bislang in keinem Forum gelesen! Klar, Probleme gibt es bei jedem Hersteller/Modell, aber die Qualität bzw. die Schwere der Fehler die man so liest hat schon outstanding-Charakter.

    Wie seht ihr das?

    Folgende Hauptprobleme konnte ich bislang identifizieren, allerdings ohne für mich die Eintrittswahrscheinlichkeit greifbar zu machen:

    - AGR Ventil /-Kühler

    - LLK undicht

    - DPF Peripherie inkl. Sensoren

    - Turbolader

    Ersatzteilpreise auf Apothekenniveau.

    Ich bin absolut kein Schrauber! Macht diese Tatsache den Navara V6 „ungeeignet“ für mich?

    Auf was sollte ich gezielt beim Gebrauchtkauf achten hinsichtlich Motor und Getriebe (wurde hier mal nachgebessert bzw. auf verbesserte Bauteile umgestellt?)?
    Lieber einen mit um die 100tkm oder 180tkm? Oder doch ehr ein neueres Baujahr (bspw. 2011er Vs 2014er)?

    Für sachdienliche Hinweise bedanke ich mich im Voraus!


    Viele Grüße aus Würzburg.

  • Anniken
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    • 24. Januar 2022 um 16:19
    • #2

    ......okay, keine Rückmeldung ist ja auch ein Zeichen :perfekt:

  • jo6666
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    • 24. Januar 2022 um 16:37
    • #3

    Du hast ja Deine Rückmeldungen schon im Navara Bereich bekommen

  • Anniken
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    • 24. Januar 2022 um 17:08
    • #4

    Ja, da hast du natürlich recht!

    Allerdings hoffte ich hier auf explizite bzw. zusätzliche Rückmeldungen von langjährigen V6 Fahrern.

    Ich bin z.B. unschlüssig ob ich etwas mehr ausgeben soll und einen um die 140tkm oder eben einen mit an die 200tkm kaufen soll. Bspw. könnten bei dem mit 140tkm einige Reparaturen noch kommen die evtl. bei dem mit 200tkm schon gelaufen sind. Die Reparaturhistorie ist leider bei den soeben angefragten 2 Fzg. (beides Händlerfzg.) nicht wirklich vorhanden....

  • Nismo3
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    • 24. Januar 2022 um 18:14
    • #5

    Ich würde eher den mit weniger Laufleistung nehmen, allein wegen dem evntl. vorhandenen Rost.

    :evil:

  • Anniken
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    • 24. Januar 2022 um 19:43
    • #6

    Danke für deine Meinung!

  • Roadrash188
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    • 25. Januar 2022 um 09:03
    • #7
    Zitat von Nismo3

    Ich würde eher den mit weniger Laufleistung nehmen, allein wegen dem evntl. vorhandenen Rost.

    das ist bei dem Auto keine Garantie ^^
    Am Besten mal von unten einen Blick drauf werfen - ist eh ein Geländefahrzeug :)

  • jo6666
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    • 25. Januar 2022 um 09:55
    • #8

    Ich würde mal den lokalen Nissan Händler fragen wie viele V6er er noch in seinem Kundenkreis hat, oder ob es in Deiner Gegend jemand anderes gibt der sich damit auskennt.

    Wenn Du nicht selber schraubst könnte das entscheidend sein.

  • Anniken
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    • 25. Januar 2022 um 10:26
    • #9
    Zitat von jo6666

    Ich würde mal den lokalen Nissan Händler fragen wie viele V6er er noch in seinem Kundenkreis hat, oder ob es in Deiner Gegend jemand anderes gibt der sich damit auskennt.

    Wenn Du nicht selber schraubst könnte das entscheidend sein.

    Was meinst du damit bzw. was ist der Hintergrund deiner Frage? Wir haben eine gute freie Werkstatt in der "Nachbarschaft", ein Navara-Spezialist ist das aber nicht...

    Erfordert der V6 aufgrund der Komplexität und der möglichen auftretenden Probleme eine erfahrene Werkstatt?

  • jo6666
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    • 25. Januar 2022 um 11:52
    • #10

    Ich habe gar keine Frage gestellt!
    Für den V6 gibt es relativ wenig Teile auf dem freien Markt und relativ wenig Wissen hier und im Restnetz - es wurden halt nur wenige gebaut.

    Der Motor ist von Renault - was grundsätzlich nichts schlechtes sein muss. Aber wer kennt sich damit aus bzw. wer ist willig sich im Falle des Falles in die Thematik einzuarbeiten und wenn zu welchem Preis.

    An Nissan wird man vermutlich nicht vorbeikommen.

    Soll nicht heißen das Probleme gehäuft auftauchen aber es ist schon ein Exot und wenn der Werkstattmeister abwinkt - schwierig.

  • Anniken
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    • 25. Januar 2022 um 11:57
    • #11

    Ok - got it! Danke

  • FF24
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    • 25. Januar 2022 um 16:37
    • #12

    Jochen hat wie immer Recht - Es ist schwer an Teile zu kommen Exot stimmt auch ... Mein DPF hat 900 Euro gekostet ;-(

    .... aber cool ist die Karre trotzdem ;-)


    Man will ja auch nicht eine perfekten Frau - sondern eine sexy temperamentvolle und Zickige .... :-) :-) :-)

  • Nismo3
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    • 25. Januar 2022 um 17:03
    • #13

    Aber der Motor passt zum D40/R51 wie die Faust aufs Auge...besser als der 2,5er m.M.n. :)

    Klar, es weniger Laufleistung muss, was Rost angeht nix heißen, aber auch was den Rest angeht würde ich den mit weniger mir eher ansehen.

    :evil:

  • jo6666
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    • 25. Januar 2022 um 17:08
    • #14

    Unbestritten bin Ich auch etwas neidisch wegen Leistung und Laufkultur - und auch die 7 Gang Automatik ist auf einem ganz anderen Level...

  • D40-Streichler
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    • 25. Januar 2022 um 20:26
    • #15

    Die beiden Antriebe sind schon wirklich zwei Welten. Wenn es den V6 für den D40 King Cab gegeben hätte…

    Zwei Welten sind’s dann halt leider auch im Problemfall.

    Für den Auslandseinsatz ist wiederum der 2.5er viel unproblematischer, weshalb ich schon auch wieder froh drum war.
    Da bist Du jo6666 auch bei Deinen „wilden Ausflügen“ (Hut ab!) mit dem 2.5er doch besser bedient.


    Am besten zwei. Den einen für zuhause, den anderen für die Exkursionen in‘s „Entlegene“…


    Grüße

    Roland

  • jo6666
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    • 26. Januar 2022 um 08:27
    • #16

    Deswegen hab ich ja noch 2 Terranos in Georgien stationiert!

  • D40-Streichler
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    • 26. Januar 2022 um 20:55
    • #17

    So geht’s natürlich auch.


    Grüße

    Roland

  • bobbycar-one
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    • 29. Januar 2022 um 17:42
    • #18

    Hallo Anniken,

    ich hab meinen Pathi 3.0 V6 (V9X) mit ca. 95.000km gekauft, da war er 4 Jahre, jetzt hab ich 259.000km auf der Uhr.

    Die eine Seite:

    Genialer Motor, zieht genial durch, laufruhig, macht jede Menge Spaß. Im Gelände ordentlich Kraft, Dank der 550Nm.

    Normal gefahren, 9.5-10.5l für ein 3.0 V6, find ich ok. Mit Spaß natürlich mehr, auf Alpentour 24,6l wenn er arbeiten musste, jedoch ging es da nur Bergauf, mit entsprechender Beladung. Beschleunigung auch nett, kann was, und wenn die Autos in de Heckscheibe immer kleiner werden ist auch ein schöner Spaßfaktor.

    Getriebe ist auch gut abgestimmt.

    Die andere Seite:

    Wenn etwas dran ist, schlägt sofort der V6 Zuschlag zu. Wenige Aftersale Ersatzteile, wenn vorhanden auch teuer. Für spezielle Sachen nur Original.

    Wenn man einen Haben will, unbedingt Getriebe ATF-Check, ob Wasser drin ist. Ich hatte echt Glück damit, nach 200.000km noch alles ok, bevor ich mir den Bypass gelegt habe.

    AGR-Ventil und LLK kann man als Verschleiß ansehen, 3. AGR-Ventil, 2. Tausch LLK, Luftstrecke ist empfindlich von Ansaugtrakt-LLK-Turbolader. > Schlauchverbindungen

    Anmerkung LLK: wenn das Ding nach oben und unten aufgebläht ist, raus damit.

    Nach 258.000km kamen Turbolader, Steuerketten, Wasserpumpe in dem Zuge, Glühkerzen, Thermostat. Da der 2. Turbolader nach 6 Monaten durch war kam der 3. TL rein (Garantiefall)

    Da kam auch AGR-Ventil wieder neu rein, weil defekt, LLK neu (2. Tausch, insgesamt der 3. ab Werk gerechnet), AGR Kühler und elektrische Wasserpumpe vom Turbolader.

    Warum AGR-Kühler? Ich hatte weisen Qualm in der Kaltstartphase und enormen Wasserverlust. Jetzt wieder ok.

    Noch Wichtiges:

    Zeitnahe Ölwechsel mit gutem Öl (ich verwende nur Liqui Moli 5-W30 4400 Freigabe von Renault) >> max. nach 20.000km, mach ich früher, immer sauberer Luftfilter!

    Dann Rest de Flüssigkeiten, Differenzial (vorne-hinten), Verteilergetriebe

    ATF-Öl Kontrolle und Getriebeölspülung

    Rostkontrolle Rahmen

    Vieles von den Verschleiß-Sachen mach ich selbst, da mir es Spaß macht.

    Und!:

    Du brauchst !!gute!! Werkstätten, eine Freie und Vertragswerkstatt für den Fall der Fälle.

    Jetzt musst Du entscheiden V6 Diesel?

    Warum bin ich ihm treu geblieben/ oder treu bleibe?

    Man findet solch ein Wagen nicht mehr, komfortabler Reisegefährte auf der Autobahn mit viel Platz und Laufruhe, Anhängerlast 3,5t, Zuladung, im Gelände kann er was, allgemeines Spaßmobil. Hat mich auch nie richtig im Stich gelassen

    Zu Empfehlen:

    OME Fahrwerk, dann kommt er ~ 40mm höher, etwas sackt er noch, zu überlegen Auflastung in diesem Zuge,

    Andere Reifen wenn Du Dich im Gelände bewegen willst, 265/70 R17, ist serienmäßig über TGA von Nissan gedeckelt und hier BFG Goodrich MT

    Das kommt natürlich auf dein Fahrprofil an.

    Natürlich einen Jüngeren mit wenig Laufleistung, mit kompletter Historie über Inspektionen, und wenig Rost in die Kaufentscheidung einbeziehen.

    VG

    Thomas

    Legt mir einer Steine in den Weg, fahr ich drüber.
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  • Anniken
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    • 29. Januar 2022 um 19:27
    • #19

    Hallo Thomas,


    vielen Dank für deinen Beitrag und dein ausführliches Feedback!

    Alle deine Anmerkungen konnte ich mir auch so bereits hier im Forum, aber auch auf YouTube oder im südafrikanischen/australischen „Netz“ erlesen.

    Mittlerweile sind die Navara unglaublich gefragt. Die Preise für einen fast 10 Jahre alten V6 liegen bei min. 20k€ - wohl gemerkt mit 150tkm, 2. Hd und einem ehemaligen NP von (nur) 49k€. Verrückt!

    Die möglichen Probleme sind - wie von dir beschrieben - eigentlich immer die gleichen.

    Ich habe mir mal die Mühe gemacht und diese Woche fünf offizielle Nissan Vertragshändler/Servicepartner angerufen und mich nach der Zuverlässigkeit erkundigt.
    Zwei davon hatten den V6 selbst in der Benutzung, der eine läuft mittlerweile mit 400tkm und der andere hatte im Dezember die 750tkm (!) geknackt. Jedenfalls war kein einziger Ansprechpartner dabei der negativ über den V9x berichtete. Die Kernaussage war, dass alle Probleme auch beim Vierzylinder bestehen würden und es sich in der Regel immer um das Thema „Abgasperipherie“ dreht. Ansonsten mag der V6 überhaupt keine Kurzstrecke, sollte dass nicht vermeidbar sein, so werden längere Ausfahrten wo man den Wagen laufen lässt zwingend empfohlen.

    (Bei den D23ern bestehen zudem massive Softwareprobleme…..)


    Frage zum „Kühlerbypass“ - ich habe die diversen Beschreibungen bereits durchgelesen, aber:

    - Steckt man da wirklich nur um, oder benötigt man Verbinder bzw. Zusatzmaterial?

    - Hebebühne notwendig, oder drunterlegen und umstecken (3min)?


    Viele Grüße aus Würzburg

    Steffen

  • bobbycar-one
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    • 29. Januar 2022 um 19:51
    • #20

    Hallo Steffen,

    drunterlegen, stecken, 3min, nee;)

    Ich hab meinen bereits umgebaut, ist auch en Detail beschrieben in meinem Beitrag. Du brauchst einen ext. Kühler um sicher zugehen, wegen Kühlung. Was anderes kann ich Dir nicht empfehlen.

    Solltest weitergehende Fragen zum Umbau haben gerne, viua PN wenn Du möchtest, man hat verdammt wenig Platz dafür.

    Es ist auch kurios, das dieses Problen in manchen Vertragswerkstätten nicht bekannt ist. In Werkstätten, die Getriebespülungen anbieten, die Problematik mit der Automatik jedoch bekannt ist.

    Ja, Abgasbauteile,oh ja. Da hatte letztes Jahr von April bis November nur Ärger damit, kannst ja mal durchlesen. Hab aber durchgehalten.

    Kurzstrecke, nicht richtig warm werden ist Gift für den 3.0er. Ab und zu geht es auf die Bahn zum Laufen lassen, braucht er.

    D23er? Die neuen Navara's? 2.3er, 4 Zylinder, Max 190Ps mit Bi-Turbolader.

    VG

    Thomas

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Vielen Dank oggsi_eggdschen

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Hallo liebe Freunde dieses Forums,

dies ist unweigerlich mein alllerletzer Beitrag hier ( und anderswo )

Mein Körper hat Bart- und Haarwuchs eingestellt und nach 14 Tagen UKGM gehts mir auch nicht besser.

Mal ein Tag zu Hause, nachher wieder Klinik.

Nach einem 3/4 Jahr Diagnose hat man mir schwarzen Hautkrebs attestiert zusammen mit sehr fortgeschrittten Metasten im Gehirn, die Ich auch deutlich spüre.

Ich habe nur noch unter 1% meiner Kraft, bin mehrfach gestürzt, und bin nur noch Millimeter von…
oggsi_eggdschen
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