Mein Primera, die Zweite

Es gibt 7.056 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von christian.

  • Solltest du dich jeeeeemals davon trennen (müssen).... haben will.....:spring::saint:


    Die Bilder kenne ich soweit.


    Einmal gaaaanz nah, sodass man die Konturen der lackfreien Fläche erkennt. Das wäre Top.


    Was für Brenner hast du verbaut? Doch nicht diese E-freien Xenonbrenner mit h1 kompatibler Fassung?


    MfG

  • Fast ein Vierteljahr später...


    Genaue Bilder muss ich nochmal machen, das hatte ich bei den vielen Sachen in den letzten Wochen vergessen.


    Im März und April hab ich ein paar Abendschichten unter dem Wagen verbracht, so dass jetzt der Bereich ab der Hinterachse (incl. dieser) erstmal mechanisch vom Rost befreit wurde und danach mit Rostentferner (Deox) oder (wie bei der Hinterachse an sich) mit Owatrol die Korrosion gestoppt wurde. Im Anschluss gab es einen guten Anstrich mit Bratho korrux in hellgrau (damit man evtl. neuen Rost rechtzeitig erkennt) sowie im Falle der Hinterachse selbst mit Owagrundol sowie Chassislack O.H. in schwarz.

    Dazu wurden die Längsträger mit Fluidfilm geflutet.


    20170523_235029.jpg


    Im Mai traf dann die entscheidende Teilelieferung ein:


    20170523_234912.jpg


    nämlich die INTRAX-Kombination aus den Federn vom Adamera sowie den Dämpfern vom Shuftmera.


    Eine Woche später reiste der Wagen dann mit diesem Fahrwerk sowie den flachen Domtellern sowie kürzeren oberen Querlenkern vom Roland zu meiner altbewährten Werkstatt:


    20170528_111411_Richtone(HDR).jpg

    20170528_111501.jpg


    Dort gab es dann ein recht umfangreiches Wellnesspaket:

    - Klimawartung und -instandsetzung

    - Tausch des gesamten INTRAX einschließlich Einbau und Anpassung der flachen Domteller sowie der kürzeren Querlenker

    - neue Reifen für die Vorderachse, entsprechend der guten Erfahrungen bisher und der Tatsache, dass kein Semi in meinen Größen

    lieferbar ist, wurden es Hankook V12 evo2

    - neue Bremsen für VA und HA, jeweils die Kombination aus ebc turbogroove blackdash und greenstuff (yellowstuff für die VA war leider immer noch nicht lieferbar) sowie

    - TÜV/AU.


    Im Ergebnis wurde alles fertig und beim TÜV wurden keine Mängel festgestellt: ran an die nächsten zwei Jahre.


    20170621_130033.jpg

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    Die Kombination aus INTRAX, den flachen Domtellern und den kürzeren Querlenkern erwies sich wie erwartet als kniffelig, aber mit etwas Anpassung vorallen an den Spurstangen passt nun alles- und der Sturz konnte von fetten -3,5 Grad auf alltagstaugliche -1,5 Grad angepasst werden. Zusammen mit den -1,2 Grad an der HA dürfte es jetzt recht praktikabel sein.


    20170621_081457.jpg


    Nach knapp 150 km, also noch in der Einfahrzeit bin ich ziemlich zufrieden: der Wagen liegt satt und hat, durch die nun höhere Federvorspannung an der VA und vorallem dem

    größeren Restfederweg durchaus komfortable Züge bekommen.


    Zum Schluss noch die Bilder der -offensichtlich zu Recht- ausgetauschten Komponenten (nach 13 Jahren und 268tkm) :


    20170621_173207.jpg4

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    Grüße


    Chris

  • Ja, das sieht so aus. Ich war letztes Jahr selbst schockiert, als ich den Anruf aus der Werkstatt bekam: immerhin hatte ich, trotz "engagierter" Fahrweise nichts gemerkt. Da es aber "nur" der ohnehin im eingefederten Zustand plan auf dem nächsten Federkreis aufliegende oberste Teil war, ist das wiederum recht plausibel, wenn auch unverändert fies.


    Grüße


    Chris

  • Das gehört schon irgendwie zu den Merkwürdigkeiten.


    Normalerweise würde man ja sagen, dass die Belastungsspannungen innerhalb einer Feder überall gleich sind, ähnlich wie etwa in einem Zugseil.


    Anscheinend ist das aber doch anders, hab noch nie ne Feder gesehen, die in der Mitte gebrochen ist, immer innerhalb der ersten 2 Windungen.


    Mein letzter Federbruch ist aber auch schon 15 Jahre her und ich habs auch nicht bemerkt, erst beim TüV fiels dann auf.


    Grüße

    O.

  • Schön das dein Kombi wieder Tüv hat,dass Fahrwerk hat seine besten Zeiten echt hinter sich.

    Da hast du ja richtig investiert:thumbup:

    SR20De,SR20DE,RB25DE und VG30DETT sind meine Begleiter

  • Sehr schöne arbeiten, die natürlich bei den alten Kisten nie ausbleiben. Wenn man überleg das die meisten Serien Fahrwerke keine 100tsd. Kilometer mehr schaffen ist die Leistung vom Intrax schon sehr Ordentlich. Und besonders da es ja der Entscheidende Faktor zum Fahrspaß ist sollte da immer ein Augenmerk drauf sein. :S

    Bei meinem Almera bin ich mitlerweile bei 2 Stunden Fahren und 4 Stunden schrauben ^^

  • Auch wenn die Feder jetzt hinüber war, bin ich definitiv noch vom INTRAX überzeugt: die Fahrleistung muss ein Fahrwerk, gerade bei der heftigen Beanspruchung im Außendienst auch auch schlechtesten Straßen und Feldwegen erst einmal aushalten.


    Arbeit ist auch am Primera durchaus noch ausreichend vorhanden, aber immerhin sind die wichtigsten Baustellen erst einmal erledigt.

    Und nach der ersten Woche und knapp 350 km funktioniert alles und das zur vollen Zufriedenheit: wie komfortabel der Wagen jetzt grundsätzlich federt, beim Einlenken sich aber gierig in die Kurve reinzieht, ist schon genial.


    Grüße


    Chris

  • Thema Sturzverstellung: Wie hast Du die gelöst?

  • Das verändert doch aber nur die Sput?

  • Ups, verlesen. Es sind doch jetzt die Cusco-Nachbauten drin.

    Was genau Paselt beim Einbau gemacht hat, hab ich mir noch nicht selbst angeguckt- Unwetter, Arbeit und Kindern sei dank.

    Auf jeden Fall liegt der Wagen gut- neu ist eine zarte Tendenz zum Eindrehen, wenn man bei hohen Kurventempo von Gas geht.


    Grüße


    Chris

  • Noch mal, was ich wirklich meinte:
    Ich habe das so verstanden dass Du nach dem Verbau der kurzen QL 3,xx Grad Sturz vorn hattest. Ich war da kurz vor 3, und meine Reifen sehen aus als wäre ich so gefahren:

    vq739s.jpg


    Und das nach....sagen wir mal weit unter 20tkm. Nun hast Du geschrieben, dass das auf ein humanes Maß EINGESTELLT wurde. Leider ist da ja, bis auf die Tatsache dass man etwas mit den Schrauben spielen kann, garnicht einstellbar.
    Dass es da Möglichkeiten gibt, von den versetzten PU-Lagern für die unteren QL über Schwanenhals mit Langlöchern versehen (Das war mal meine Überlegung, aber ich würde das nicht präzise ausgeführt bekommen!) bis hin zu Sturzkorrekturschrauben mit diesen "Nocken" dran weiß ich ja, mich hat nur interessiert wie Du 2 Grad verstellt hast....


    MfG Maik :)

  • Ich kann es ehrlich gesagt nicht sagen, weils die Werkstatt gemacht hat. Wenn ich demnächst mal nen paar Minuten Zeit habe, gucke ichs mir mal genauer an.

    Möglicherweise machen die flachen Domteller was aus (auch wenn ichs geometrisch jetzt nicht nachvollziehen kann).


    Grüße


    Chris

  • Möglicherweise machen die flachen Domteller was aus (auch wenn ichs geometrisch jetzt nicht nachvollziehen kann).

    Gut denkbar, beim 929HC waren die um ca 1,5cm asymetrisch bzw exzentrisch.

    Durch vedrehte Montage des Domlagers waren so 3 verschiedene Sturzstellungen erreichbar.

    Das war so praktisch nicht zu sehen, nur mittels eines Zirkels wurde das offensichtlich.


    Grüße

    O.

  • Bei der Aufhängung des P11 kann die

    Dämpferposition an sich nur Einfluss auf

    die Höhe haben ... -Weil Doppelquerlenker-

    Allerdings kann sich genau über die Höhe

    auch der Sturz verändern. (Ich nehme an,

    dass sich die Querlenker nicht exakt parallel

    zueinander bewegen) Was durch das

    Cusco-Prinzip noch verstärkt wird...


    Hab (als Theoretiker :wink:) auch noch ne

    Idee, warum sich bei der nicht einstellbaren

    P11 Hinterachse der geänderte Sturz

    abzeichnet ... will aber vermutlich niemand

    hören ... :sleep::bla::wand:


    MfG

  • Sie irren, werter Herr.

  • OK, da EINER es wissen möchte... smiley_emoticons_selbstmord.gif


    Zitat

    Hi, ich will das wirklich wissen.


    Ich kenne die Spur und Sturzwerte nicht auswendig, jedoch ist wohl klar, dass Nissan dem P11

    in Ruhestellung (Nicht Ein- und nicht Ausgefedert) nicht einfach 0° in jede Richtung verpasst hat ...


    Jetzt ist die komplette Hinterachse ja ein Teil, und nur die Lagerung vor der Achse an der Karosse

    sowie die Stoßdämpfer sorgen für die Beweglichkeit (Das Scott-Russel Gestänge lassen wir mal

    außen vor ... )


    $_1.jpg

    Bild über Google von geilekarre.de


    Daraus geht hervor, das die Ganze Achse (da nicht unabhänig von den Längsstreben) beim Einfedern

    eine Zirkel-Bewegung um den vorderen Lagerpunkt durchführt, was die vorhandenen Spur- und

    Sturzwerte unweigerlich verändert.


    Gehen wir nun davon aus dass die Hinterachse in OEM-Höhe sowohl über Sturz als auch NACHspur verfügt,

    so wird, je tiefer man den P11 legt, und je näher die Streben der Waagerechten kommen, die Nachspur

    Stück für Stück zu Sturz!

    Hierzu nochmal: ich kenne die Werte nicht, eine Nachspur würde es erklären, macht an sich aber

    nicht viel Sinn an der Achse...



    Das ganze ist schwer auf Bildern festzuhalten, aber mit dem eigenen Arm könnt ihr das nachvollziehen.

    Streckt einen Arm, nach unten geneigt, gerade gespannt nach vorne, und haltet die Hand Waagerecht

    und ~45° von euch Weg... nehmt dies als Nachspur. Nun haltet ihr alles so gespannt, und

    hebt den Arm (Nichts verändern, nur heben, denn: Schulter = Lagerung vor Hinterachse) ...

    ich denke man wird sehen, was ich meine, auch wenn dies eher eine übertrieben

    Darstellung abgibt!


    Ich hoffe, das war einigermaßen verständlich. Falls nicht,... Ich beiße nicht :stichel:


    :bla::bla:

    MfG

  • Also ich habs verstanden, danke Dir ;)

    Jetzt müsste man nur noch messen, ob das stimmt.