Beiträge von tunix0

Ihr habt Spam übers Nissanboard erhalten ?

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    Wenn es das schon mehrfach gab! Vielleicht hat einer einen Lösungsvorschlag oder einen passenden Thread.


    Gruß Tobias

    Hi Tobias,


    prinzipiell bist du hier ja schon im richtigen Thread. Bis auf deine Aussage, dass das Gaspedal nicht mehr reagiert, stimmt ja alles überein mit den hier beschriebenen Symptomen. Meinst du denn, dass der Motor im Notlaufprogramm unterwegs ist, du also kaum Leistung hast, oder reagiert da gar nichts mehr am Gaspedal?


    Aufgrund der Warnleuchten würde ich erstmal eine Prüfung der Sensoren und Kabelwege vornehmen, wie im 1. Posting erklärt. Wenn da alles in Ordnung ist, müsste man mal weitersuchen.


    Gruß

    Christian

    . ist die Batterie dabei abgeklemmt?

    Nein, denn sonst kannst Du ja nicht messen.

    Moin!


    Wie? Man kann dann nicht messen? Das muss ich kurz berichtigen. :-)


    Also ich habe die Batterie nicht abgeklemmt, wollte nicht wieder meine Radioeinstellungen verlieren. Sicherheitshalber kann man das aber auf jeden Fall machen, um keinen blöden Fehler zu machen. Für die Messungen ist das irrelevant, da im Normalfall immer die getrennte Verbindung durchgemessen wird, also nur der Kabelweg. Man misst und überbrückt ja nicht das Steuergerät, sondern nur die Sensoren und die Kabelwege dorthin. DAS sollte immer beachtet werden.


    Also wenn du den dicken Stecker im Motorraum vom ABS/ESP Steuergerät trennst, dann kannst du bis zum ABS Sensor alles durchmessen und ersetzen, sie sind dann nicht mehr mit dem Bordnetz oder eben dem Steuergerät verbunden. Den Widerstand der Sensoren misst du bei abgezogenem Stecker an den beiden Kontakten des Sensors, nicht am Kabel. Hier ist die Batterie auch unwichtig.


    Also sofern du Kurzschlüsse oder Ähnliches vermeiden möchtest, weil du vielleicht die Pins falsch wählst oder etwas beschädigst, dann würde ich die Batterie vorsichtshalber trennen. Wenn man weiß was man tut, muss das nicht sein.


    Gruß

    Christian


    Top! Und mit sowas fahr heute mal in eine Werkstatt... da ist man nachher ein Vermögen los. :D

    Hi Olli,


    stimmt, ging auch bei mir kaum los. Mit WD40, hin- und herhebeln und nem Schlitzschraubendreher kam er dann aber irgendwann raus. Vor allem das WD40 hat gut geholfen, schön reinkriechen lassen, dann wird's gehen. Viel Erfolg!


    Gruß

    Christian


    Klingt gut! Ich habe den originalen Stecker abgetrennt und das neue Kabel daran angelötet. Ummantelt mit mehreren Lagen Schrumpfschlauch (pro Ader, beide Adern zusammen und darüber die Übergangsstelle auch noch). War ja eh defekt das alte Kabel, da müssen die Stecker also nicht dranbleiben. ;-)

    Hi Olli,


    so fing es ja bei mir auch an, immer mal wieder Aussetzer und sporadisch ESP-Leuchte an. Nach kurzer Standzeit und wieder starten alles in Ordnung. Also an deiner Stelle würde ich auf jeden Fall mal die Kabel nach hinten durchmessen. Geht wie oben beschrieben eigentlich sehr einfach und schnell. Am hinteren Heckdifferential beide Stecker von den Sensoren lösen, vorne am ABS-Steuergerät den großen Stecker lösen. Dann am besten hinten jeweils beide Adern mit Draht verbinden, so dass du vorne ne Durchgangsmessung starten kannst.

    Problem wird wahrscheinlich sein, dass es halt nur sporadisch auftritt und du unter Umständen keinen Fehler findest. Aber wenn du schon dabei bist, kannst du auch gleich die Sensoren hinten messen, indem du diese wieder verbindest und vorne am Steuergerät den Widerstand misst. Das waren bei mir 22 Megaohm bei den hinteren Sensoren.


    Und natürlich kannst du auch gleich ne Sichtprüfung machen, ob das Zahnrad und der Sensor optisch in Ordnung sind. Gab ja auch schon Fälle, wo der Sensor aufgeplatzt, gebrochen oder sonst was ist.


    Grüße und viel Erfolg bei der Fehlersuche

    Christian

    ich trau mich wetten dass der kabeldefekt durch das scharfkantige schlitz-ende des schutzrohrs verursacht wurde. beim einlegen des kabelstrangs im werk schneidet das die isolierung des kabels durch, das kupfer gammelt irgendwann ab.

    Das wird wohl so sein, wobei ich an den Enden der Kabel keine Schadstellen finden konnte. Aber bei den ganzen Kurven, die das Rohr so macht, ist das die wahrscheinlichste Lösung, dass da was angeschnitten wurde. Würde auch erklären, warum ich sporadisch (vielleicht alle 6 Monate mal, seit ca. 3 Jahren) immer mal nen ESP/ABS Fehler hatte, der dann wieder verschwand. Und nun ist die Stelle wohl komplett durch gewesen.

    Hallo zusammen!


    Nach längerer Zeit melde ich mich mal wieder mit einem eigenen Thread. Am Wochenende war es nämlich bei meinem (Baujahr 08/2006) soweit, dass plötzlich die ESP, ABS und schlussendlich auch die 4WD Warnleuchten aktiviert wurden. Damit natürlich auch der Einsatz vom Allrad nicht mehr möglich. Da ich bald wieder auf Tour fahre, äußerst ungünstig. Ich habe mich also mal durchs Forum geschlagen, einige Ideen aufgeschnappt und habe mich den Sonntag über unters Auto gelegt. Mit diesem Thread möchte ich allen eine kleine Schritt-für-Schritt Anleitung an die Hand geben, wie man vorgehen könnte und was zu tun ist, wenn die Leuchten mal angehen sollten. Das Werkstatthandbuch hat hier auch etliche gute Vorgehensweisen zu bieten, wenn man sie denn alle durchgehen möchte. Diese „Anleitung“ hat nicht den Anspruch komplett zu sein, aber ich konnte mein Problem lokalisieren und beheben, ohne ein Testgerät Zuhause zu haben. Zudem habe ich alles ohne Hebebühne gemacht, ist zwar unkomfortabel, aber machbar. ;-)


    Anfängliche Tipps:

    Es müssen so einige Steckverbindungen geöffnet werden. Bei jedem fragt man sich immer wieder, wie diese denn zu lösen sind. Hilfreich ist immer erstmal eine Grundreinigung, wenn viel Staub oder Dreck schon außen dran ist. Dann natürlich WD40 Öl, um die Verbindungen gangbar zu machen. Die kleinen Stecker werden meist mit Haltenasen fixiert, die man mit einem kleinen flachen Schlitzdreher lösen kann. Die großen Stecker haben meist eine Art Umlegehebel, der den Stecker dann löst und gleichzeitig von der Buchse schiebt. Auch hier hilft WD40. Ein Multimeter für die Messung von Widerstandswerten und zur Durchgangsprüfung sollte vorhanden sein.


    Dann fangen wir mal an. :D



    Schritt 1: Fehler im System auslesen

    Erstmal wäre es wichtig, welche Fehlercodes im System hinterlegt sind. Oftmals ist hier schon eine erste Diagnose und ein gezielteres Suchen möglich.

    Leider besitze ich nur einen Bluetooth-Dongle für die OBD-Schnittstelle am Auto, keinen vollwertigen Tester. Habe kurz mal geschaut, ob ich dort Fehler auslesen oder sehen kann, es war aber nix zu sehen. Die vom ABS/ESP sind wohl nur mit den teuren Diagnosegeräten sichtbar. Ein ConsultII Gerät oder ähnliches war auf dem gestrigen Sonntag nicht greifbar, also ging es an die manuelle Suche, ohne zu wissen wo ich anfangen soll.


    Hinweis vom Jochen (Jo6666):

    "Mit der Android App "Car Diagnostic Pro" kommt man an die Werte der ABS Sensoren und kann sogar die Ventile im ABS Block manuell ansteuern."


    Schritt 2: Den eigentlichen Fehler verstehen

    Die ESP und ABS Warnleuchten gehen an, wenn in diesen Systemen etwas dauerhaft nicht stimmt. Also z.B. eine Komponente ausgefallen ist. Das wäre zum einen das zentrale ABS/ESP-Steuergerät (ich nenne es einfach mal so), welches sich auf der Fahrerseite im Motorraum unter einer Abdeckung befindet. Zum anderen natürlich die Drehzahlsensoren an den Rädern. Letztere befinden sich an der Vorderachse direkt am Radlager, an der Hinterachse rechts und links neben dem Differential an den Antriebswellen. Über einen Zahnkranz ermittelt der Sensor die Drehzahl jedes Rads und gibt die Signale an das Steuergerät weiter. Zudem wird das Steuergerät auch mit Daten zu den Pedalstellungen gefüttert. Über Kontakte an den Pedalen z.B. weiß das Steuergerät, ob gerade gebremst wird. Mit diesen Daten kann das Steuergerät das ABS und ESP steuern. Fällt eine Komponente aus, geht das System logischerweise in den Fehlerzustand, schaltet die Systeme aus und warnt mit den entsprechenden Leuchten im Cockpit.


    Schritt 3: Fehler nur sporadisch oder dauerhaft?

    Wie das so ist beim Ferkel, gehen ganz gern auch mal Warnleuchten sporadisch an. Und verschwinden genauso schnell wieder für Monate. Also wollte ich irgendwie prüfen, ob ich die im System gespeicherten Fehler löschen kann, wenn ich sie schon nicht einsehen kann. Falls ja, müsste der Fehler ja direkt wieder auftreten bei einem dauerhaften Defekt. Über die App und den Dongle hat das schon mal nicht geklappt, die Leuchten blieben an. Auch das zehnminütige trennen der Batterie half nicht, Leuchten blieben an. Und die im Werkstatthandbuch erwähnte Prozedur zur ECM-Fehlerspeicher Löschung brachte leider auch nichts, ist auch nicht wirklich der richtige Bereich. Testen wollte ich es aber trotzdem. Hier mal kurz die Prozedur beschrieben, falls sie jemand benötigt:


    Aus dem WHB:

    1. Sicherstellen, dass Gaspedal vollständig losgelassen ist. Zündschalter in Stellung ON drehen und 3 Sekunden warten.
    2. Folgendes Verfahren innerhalb von 5 Sekunden fünfmal schnell hintereinander durchführen.
      1. Gaspedal vollständig betätigen.
      2. Gaspedal vollständig loslassen.
    3. 7 Sekunden warten, Gaspedal vollständig betätigen und ca. 10 Sekunden halten, bis das Blinken des MI (Motorkontrollleuchte) aufhört.
    4. Gaspedal vollständig loslassen. ECM ist zu Diagnoseart II (Selbstdiagnoseergebnisse) gewechselt.
    5. Gaspedal mindestens 10 Sekunden vollständig betätigen. Emissionsbezogene Diagnosedaten wurden aus Backup-Speicher des ECM gelöscht.
    6. Gaspedal vollständig loslassen. Sicherstellen, dass DTC 0000 angezeigt wird.

    Da also alle Versuche den Fehler zu löschen fehlschlugen, entweder weil die Methode eh falsch war oder der Fehler sofort wieder auftrat, konnte ich von einem dauerhaften Problem im System ausgehen.


    Schritt 4: Triviale Fehler suchen

    Zum einen wird im Forum erwähnt, dass der Fehler mit den Bremsleuchten oder dem Bestätigungsschalter am Pedal zusammenhängen kann. Da ich vor ca. einer Woche ein defektes Bremslicht hatte, gar nicht mal so unwahrscheinlich. Also nochmal geprüft und es funktionierte alles einwandfrei.

    Dann mal wirklich alle Sicherungen geprüft, also neben dem Handschuhfach hinter der Klappe und im Motorraum auf der Beifahrerseite bei den Relais. Alle Sicherungen waren in Ordnung, konnte also auch keine Fehlerquelle sein. Oftmals sucht man hier ja erst, wenn man alles andere durchgeprüft hat, und findet dann dummerweise einfach eine defekte Sicherung. Also vorher prüfen! ;-)

    Dann mal die Kabel zu den Radsensoren geprüft, ob ich einen sichtbaren Schaden feststellen konnte. Dem war leider auch nicht so, keine Risse, Beschädigungen oder sonst was. Hier gab es auch einige Fotos im Forum, wo Schadstellen fotografiert wurden. Bei mir nix zu finden.

    Sichtprüfung der Radsensoren hat auch nichts ergeben. Gerade die an der Hinterachse sind relativ freiliegend und im Forum ist häufig die Rede davon, dass diese beschädigt sind, der Abstand zum Zahnkranz nicht stimmt (muss zwischen 0,3 bis 0,9 mm liegen) oder der Zahnkranz selber beschädigt ist. Also unbedingt mal checken. Die an den Vorderachsen sieht man kaum, eine Sichtprüfung bringt also nicht viel.


    Schritt 5: Radsensoren messen

    Nun, da alle „einfachen“ Probleme geprüft waren, habe ich mich mal an die Radsensoren begeben. Im Forum wurden Widerstandswerte für eine Messung mit dem Multimeter genannt. Bei mir lagen die funktionierenden an der Vorderachse bei 0,47 Megaohm, die an der Hinterachse bei 22 Megaohm. Es wird auch erwähnt, dass man damit nicht zwingend feststellen kann, ob diese auch noch funktionieren, aber zumindest erhält man einen Anhaltswert für beide Seiten, der nicht großartig voneinander abweichen sollte. Und wenn der Widerstand gegen unendlich geht, also quasi nichts gemessen wird, dann ist da etwas auch nicht korrekt, evtl. schon hier ein Kabelbruch oder ein Defekt oder ähnlich.

    Da die Sensoren anscheinend in Ordnung waren, habe ich sie nochmal kurz mit denen meiner ausgebauten Radlager von vorn verglichen, die lagen noch bei mir rum. Auch hier die gleichen Ohmwerte. Ich hielt fest, Sensoren ok, aber kommt das Signal auch durch bis zum Steuergerät?

    Zum Messen selbst noch der Tipp, auf keinen Fall die Messspitzen mit den bloßen Fingern an den Kontakten festhalten! Dann misst man nämlich seinen Körper und nicht den Sensor. Für alle die das nicht so oft machen. ;-)


    Schritt 6: Kabel zu Radsensoren messen

    Um festzustellen, ob die Signale auch beim Steuergerät ankommen, musste ich als nächstes die Kabel prüfen. Die Sichtprüfung hatte ja schon nichts ergeben, aber messen sollte man auf jeden Fall. Vom Steuergerät kann man den großen Stecker lösen und sich so platzieren, dass man gut messen kann. Im Forum sowie im WHB (BRC-81) steht die Pinbelegung des Steckers. In der Buchse des Steuergeräts sind die entsprechenden Pinbezeichnungen auch eingestanzt, dann weiß man wo man suchen muss.




    Hier mal die Belegung:

    Rad VR: Pin 33 und 34

    Rad VL: Pin 45 und 46

    Rad HR: Pin 42 und 43

    Rad HL: Pin 36 und 37


    Mit angesteckten Sensoren musste ich also hier die Widerstände messen können, die ich Anfangs von den Sensoren gemessen habe. Und siehe da, vom Radsensor hinten links bekam ich keinen Wert. Hier musste also auf dem Weg zum Sensor ein Fehler vorliegen.


    Schritt 7: Defekte im Sensorkabel finden

    Vom Steuergerät im Motorraum wandert der Kabelbaum für die hinteren Sensoren zur Beifahrerseite nach unten. Am Schweller direkt hinter dem rechten Vorderrad befindet sich ein wasserdichter Stecker, der von einem Kunststoffschutz vor Dreck geschützt ist. Diesen demontiert man und man kann dann die Steckverbindung lösen.



    Nun konnte ich dort ansetzen, um die Kabelteilstrecken zu messen. Zunächst zum Steuergerät. In der Steckerbuchse sieht man bei mir 6 Pins. Die ersten beiden gehören zum Sensor hinten rechts. Pin 3 und 4 zum Sensor hinten links. Ich habe also am Steuergerätstecker mit Draht eine Verbindung zwischen Pin 36 und 37 gelegt, um an der Schwellerbuchse an Pin 3 und 4 den Durchgang zu prüfen. Hier war alles in Ordnung. Auch für den HR-Rad-Sensor habe ich das kurz genauso geprüft (Pin 42u43 zu Pin 1u2), auch hier alles in Ordnung.



    Es konnte also nun nur noch das Kabel nach hinten zu den Sensoren sein. Dieses verläuft am Leiterrahmen unter der Beifahrerseite bis zum Radhaus hinten rechts. Dort verläuft das Kabel über/durch eine Quertraverse des Leiterrahmens über den Auspuff und Tank zur linken Fahrzeugseite und kommt am linken Radhaus wieder zum Vorschein. Auf dem Leiterrahmen hinter dem linken hinteren Reifen läuft das Kabel dann nach hinten, durch eine Art Kabelkanal. Dann einmal um den Leiterrahmen von außen rum nach unten, um dann nach innen Richtung Radsensoren zu laufen. Also wieder gleiches Prozedere, Sensoren abgestöpselt, Pins mit Draht verbunden und vorn am Stecker unterm Beifahrer den Durchgang geprüft. Hinten rechts kein Problem und Durchgang, hinten links kein Signal, also Kabel gebrochen bzw. unterbrochen. Dumm nur, dass eine nochmalige Sichtkontrolle keine Schadstelle ausfindig machen konnte. Aber immerhin hatte ich wohl den Übeltäter gefunden.



    Meine Entscheidung für ein neues Kabel hat nicht lang gebraucht. Ich habe mich für ein vieradriges flexibles Kupferkabel entschieden, falls dann nochmal der zweite Sensor ausfallen sollte. Am Schwellerstecker unterm Beifahrer angefangen, altes Kabel getrennt und neues mit dem Stecker verlötet. Alles in Schrumpfschlauch und nochmals mit EDV-Isolierband umwickelt. Dann in den Plastikschutz ein Stück eingefädelt und das neue Kabel am originalen entlang nach hinten geführt. Gesichert immer mit Kabelbindern.


    Nun folgte die schwierige Stelle, der Seitenwechsel über die Quertraverse des Leiterrahmens. Mit einem stabilen und starren Führdraht konnte ich vom Radhaus rechts bis zum Radhaus links gelangen, durch die Traverse am Originalkabel entlang. Mit dem Draht konnte ich dann relativ einfach das neue Kabel einziehen. Den Rest bis zu den Sensoren dann ähnlich, direkt am Original verlegt und mit Kabelbindern gesichert. An der Buchse hinten das gleiche Spiel, neu angelötet und alles abgedichtet und fixiert. Nun nochmals den kompletten Kabelweg gemessen bis zum Steuergerät im Motorraum. Durchgang vorhanden! Dann inkl. der Sensoren gemessen, beide zeigten die 22 MOhm an! Also hat es geklappt! Alle Sensoren lassen sich direkt am Steuergerät messen.



    Schritt 8: Probefahrt!

    Nachdem alles wieder verkabelt und verstaut war stand die Probefahrt an. Erstmal Zündung einschalten, Fehlerleuchten natürlich noch an. Okay, viele Fehler löschen sich erst nach ein paar Metern, also angestellt und losgefahren. ABS-Leuchte ging nach ca. 30m aus, die ESP-Leuchte dann nach 100m. Allrad ließ sich wieder schalten, alles funktionierte wieder einwandfrei! Juhu! Problem zwar mit Zeitaufwand aber trotzdem günstig behoben.


    Fazit:

    Das muss hier nicht auf alle passen, aber zumindest hoffe ich einen Anhalt sowie eine Art Vorgehensweise beschrieben zu haben. Ich habe mich nämlich durchs Forum gewühlt, um an den verschiedensten Stellen Ideen und Tipps abzugreifen. Das wollte ich hier mal sammeln, damit in Zukunft nicht lang gesucht werden muss. Natürlich können auch andere Teile ausfallen, bei mir war es Gott sei Dank nur das Kabel. Und da das Messen mit dem Multimeter direkt am ABS-Steuergerät sehr einfach möglich ist, kann hier z.B. vor einem Werkstattbesuch schnell gecheckt werden, was nicht stimmen könnte. Nicht jeder mag sich ja unters Auto legen und Kabel verlegen und verlöten. ;-) Und Werkstätten verkaufen ja lieber erstmal Steuergeräte und Sensoren, anstatt die Kabelwege zu prüfen (behaupte ich jetzt einfach mal, es gibt sicher auch Ausnahmen ;-) ).


    So denn,

    Grüße

    Christian

    Hallo,


    so habe jetzt die Zusatzfederen eingebaut und bin zufrieden. Er ist jetzt wieder hinten fast 3 cm höher und beim Beladen geht er auch nicht mehr so in die Knie .


    Grüße

    Hört sich gut an! Schön wenn sie helfen und der Hängearsch verschwindet. :D

    Ich schiebe mich mal etwas höher... :D


    D2rlabre Bj. 2006 333.333 Km (Kupplung die 3. Und einen Kettensatz bei 328tkm)

    Argolix Bj. 2005 321.182 km, zweite Kupplung bei 199tkm

    meistergille Bj.2005 317.400km, 1.kupplung noch , Zylinderkopfriss bei ca 217.000km

    Peter1960 Bj. 2005 306.274km (immer noch die 1. Kupplung!)

    dietmar_pf05 BJ 2005 305,200 km (inzwischen die 3. Kupplung und bei ca. 296.000 Riss im Krümmer)

    im Janunar bei km 308.770 verkauft - wird z.Zt. noch mal aufgefrischt und rollt ab Mai mit neuer Besatzung weiter

    Holly Bj. 2005 304.100 KM, erste Kupplung noch

    Z33Olli Bj. 2007 300.000 km ( neues autom. Getriebe bei 250K neuer ZKpf bei 255K )

    schnepfe Bj 08 298.990 km (immer noch die 1. Kupplung!)

    Ahoimann Bj 2008 275.000 km (3. Kupplung in max 500 km)

    tunix0 Bj. 2006 240.000 km (Schwungradtausch bei 234.000km, dabei auch Kupplung getauscht)

    stev Bj.2006 235.728 km, zweite Kupplung bei 199000 km

    stob Bj. 2005 235.144 km (Zylinderkopfdichtung und Kühler neu)

    Ego75 Bj.2007 233.000 km (Turbolader rep. bei 190.000km)

    carlos_35305 Bj. 2007 222.222 km (neue Kupplung bei 205.000, Umrüstung auf Einmassenschwungrad)

    HaSchoe Bj. 2011 V6 3.0 210000 km

    Hasebo Bj. 2005 202.000km (Saughubsteuerventil an Dieselpumpe bei 130.000km; Radlager vorne 180.000km; Kupplung bei 190.000km)

    Hase1234 Bj.2007 200.100km noch die erste Kupplung, aber schon zwei mal vorne neue Radlager

    Der Schwarze Bj. 2005 192.000 km

    Bobbycar-one Bj.2011, 3.0 V6 174750 Km (LLK bei 144.400 Km, Anasser bei 144.800 Km)

    Ochzga Bj. 2006: 169.500 km, erste Kupplung, bislang nur Radlager vorne, aber jetzt leider kleiner Unfallschaden und ein kleines Loch im Rahmen hab ich auch entdeckt.

    Alexxp BJ 05 165.000 km

    Ferkelreiter Bj. 2010 FL 160.000 km seit ich ihn hab (50tkm) ist bisher noch nix gewesen

    BigA.K. Bj. 2008 160.000 Km

    Dodge Bj. 2005 156.870 Km (erste Kupplung, bei 138.900 Km Steuerventil an Dieselpumpe)

    Private Friday Bj. 2006 155.560 km (neue Kupplung bei 125TKM)

    jebu Bj.2013 150.000 km

    Sambezi Bj.2005 146.170 km

    LottnRocker Bj.2008 144.000 km Kreuzgelenk Hintere KW + Radlager hinten bei 115.000km sonst nur Kleinigkeiten.

    catwiesel Bj.2009 140.000 km +teurer lenkwinkelsensor.+vordere rad lager.+spurstange.

    Rohliboy Bj.2007 139560 Km

    Lutz Bj. 2011 121.000 Km

    BarneyReload Bj 2013 knapp 65000km

    Finder_des_Pfades Bj. 2013 22.600 km

    Also wenn kein OME vorerst, dann klares Votum für die Zusazufedern.

    Ping doch mal den" tunix0" per PN an zu seinen Erfahrungen, der hat die Dinger schon längere Zeit drin und ist, soweit ich weiß, zufrieden mit der Lösung...


    Moin!


    Dann will ich mal kurz meine Erfahrung schildern. :-)


    Habe die MAD Niveaufedern im Oktober 2013 gekauft und verbaut. Einbau ziemlich simpel, wird einfach in die vorhandene Feder "gesteckt/positioniert", also normaler Vorgang wie beim Federwechsel hinten. Wenn man die Dinger in der Hand hat, meint man nicht, dass die irgendwie was helfen würden, so weich wirken sie. Aber sie sollen auch nicht das Fahrzeug anheben, sondern nur das Absenken bei Beladung vermeiden. Hilft aber auch gegen den Hängearsch, wenn die hinteren Federn schon älter sind. Beim Fahren bemerkt man keinen Unterschied.


    Habe damals dazu ein nicht gelistetes Youtube Video erstellt, um den Vergleich sehen zu können:

    Nissan Pathfinder - MAD Niveaufedern Vergleich


    Also mit den MAD Federn stand er wieder deutlich besser, auch bei Beladung ging er nicht mehr so in die Knie, was vor allem bei Urlaubsfahrten auffiel. Seit Juli 2016 habe ich allerdings auch die hinteren normalen Federn ausgetauscht. 2017 folgten auch die hinteren Dämpfer. Fahrgefühl dadurch wieder deutlich besser. Beim Federntausch mal alt und neu nebeneinandergestellt, da fehlten bei den alten Federn ca. 2cm an Höhe.


    So denn, OME hätte ich natürlich gern gehabt, war mir aber immer zu kostspielig. Mit den MAD Federn und evtl. neuen Heckfedern hält man ihn aber schön oben, auch mit Dachzelt und Beladung. :-)


    Gruß

    Moin!


    Tja dann melde ich mich als Threadersteller auch nochmal. Ich hatte an der rechten Hintertür dasselbe Problem wie ihr, nachdem man das Auto aufgeschlossen hat, konnte man die Tür von außen nicht öffnen, sondern nur von innen. Sobald die dann einmal entriegelt war, funktionierte auch der Außengriff. Ich hab das Problem nun schon lang und dachte immer, dass es wohl das Türschloss selber sein wird, welches nicht entriegelt. Der Griff selbst funktionierte ja.


    Aber dann hab ich eure Beiträge gelesen und mir gestern gedacht, dass ich mir den Griff ja nochmal genauer anschauen könnte. Und siehe da, sobald ich bei verschlossenem Auto den Seilzug manuell zog, ging die Tür auch auf. Also auch die Gummikappe nach innen versetzt, alles fachmännisch mit ein wenig Kabelbinder fixiert und siehe da, die Tür geht wieder normal. Also sie lässt sich nun auch wieder bei gerade geöffnetem Auto per Außengriff öffnen. :D


    Vielen Dank für den Tipp!


    Gruß

    Christian

    Moin, kein Problem, bin auch nicht immer online. Die Nuten der Plattform selber, also oben drauf um z.B. Halter oder Fahrradträger zu montieren......


    Grüße, Kai

    Ah okay,


    jetzt seh ich erst, dass die Pioneer Plattformen ne eigene Nutschiene in den Aluplatten haben. Ich habe den Vorgänger der Pioneer Plattformen, die hatten das noch nicht. Da kann ich die leider nicht weiterhelfen. :)


    So sieht meine aus:


    123587-sl733436-jpg


    Gruß

    Christian

    Moin,

    ich hab es endlich getan und die RhinoRack Schienen montiert. Selbst gemacht und wie tunix0 schon geschrieben hat.....man muss sich nur trauen 20 Löcher in sein geliebten Pathfinder zu bohren. Ich hab die Löcher gleich genutzt um Hohlraumversiegelung einzubringen, sicher ist sicher. Die Pioneer Plattform kommt noch irgendwann dieses Jahr dazu, wenn ich wieder etwas "Zeit" dafür habe;-), erstmal tun es zwei Querträger.

    tunix0 : Welche Größe haben die Nuten in der Plattform? Also was für T-Stücke brauch ich?

    Thx Mister Speer

    Moin Kai,


    grad erst deinen Beitrag gesehen, Glückwunsch! :-)


    Welche Nuten meinst du genau? Die zwischen den Aluplatten angebracht werden, um die Plattform auf den Querträgern zu befestigen? Normal bekommt man immer das Montagematerial dazu, also bei mir waren spezielle Halter dabei.


    Gruß

    Christian

    Also für eine Freiluftverdrahtung müsste ich ja schon die Mittelkonsole ausbauen, dann kann ich es auch gleich richtig machen.
    In der Einbauanleitung ist mindestens 10A gefordert, von daher leg ich schon ein extra Kabel hinter.

    Wieso Mittelkonsole ausbauen? Schließt du das Ding nicht am Radio an? Also Radio raus, mit etwas Zugdraht runter in den Beifahrerraum, dann hast die Kabel schon mal da. Und von dort erstmal "Freiluft" verkabeln, um den perfekten Ort für den Sub zu finden. Kann ja je nach Lage komplett unterschiedlich klingen. Zur Not muss auch die Blende der oberen Mittelkonsole (also um das Radio rum) eben gelöst werden, aber auch das ist nur eben ne Schraube. :-)


    Ich meine ja nur, bevor ich mir die Mühe mache und alles ordentlich verkabel, möchte ich zumindest mal eben das Ergebnis hören. Sonst machst du alles schön, schneidest Kabel, etc. und dann verschwindet der Klang im Sitz. :D


    Zusätzliche Kabel würde ich immer ziehen für den Strom. Und ich kenn grad das Teil nicht, ob es mit LS-Kabeln oder Cinch angeschlossen wird, aber man könnte dann auch direkt Strom und Cinch legen. Quasi als Vorbereitung für die spätere Subwoofererweiterung... ;-)


    Ein zusätzliches ausreichend dickes Stromkabel "hinten" zu haben, was direkt an der Batterie hängt, ist zum Beispiel auch für nen Wechselrichter praktisch.


    Gruß
    Christian