Beiträge von howie

    Ich halte es zwar für unwahrscheinlich aber möglich, daß der Kohlefilter oder eine Zuleitung zu undurchlässig geworden ist. Die Dose sollte unten offen sein, abgedeckt mit Vlies und Rohr. Etwas Druck muß der Tank immer aufbauen, sonst ist was leck.


    Der Tankreservesensor hat bei mir auch irgendwann das Zeitliche gesegnet. Der möchte nicht gern zu lange in der Luft hängen, sonst bröselt er irgendwann dahin. Also möglichst nicht ewig auf Reserve rumfahren, der NTC ist dann ständig über 100°C heiß, was stresst.


    Die Unterdruckschläuche sollten imho öl- und spritfest sein, da sie vom Einlaß und Kurbelgehäuse beides abbekommen können. Bei mir hatte sich auch in einigen reichlich Öl gesammelt.

    Ja, das hätte man dann auch mit dem ganzen Tank machen können, der Blechtank rostet ja auch aber vermutlich hatte man noch keinen Kunststoff, der alle Sicherheitsanforderungen dauerhaft erfüllt. Da war Nissan immer sehr konservativ.

    Um was für einen Micra geht es genau (Bj, Motorleistung etc)?

    Das Rohr sollte nicht schwer zu wechseln sein. Dabei muß der Tank nicht leer sein, wäre eher gefährlich. Die Öffnung verschließen, so daß nichts rein oder raus kann, vielleicht ein Tütchen drüberziehen und Gummi drum, wenns nicht für lange ist.

    Wichtig ist auch, die kleine rechteckige Öl-Dichtung zum Luftschacht vom Kurbelgehäuse neu zu machen, sonst kanns bei der ersten Fahrt lustig aussehen. Automatischer Abstanderzwinger, sozusagen. 8o8o


    Wer der Qualität seiner frischen Dichtung vertraut und bei den ersten Fahrten zeitig die Schrauben nachzieht, kanns ohne Mumpe versuchen. Ich würde aber zumindest die Ecken um die Halbmonde etwas einkleben.

    Wenn das ein Wirtschaftswissenschaftler ist, bin ich die Oma von Elvis.

    Aber ich glaube mit den EU-Steueroasen liegst du komplett falsch, die sind besonders lukrativ. Siehe Irland, das sich so in Nullkommanix von Fastpleite wieder gesundgestoßen hat. Auch Holland, Malta, Litauen u.a. leben ganz gut von ihrem Anteil an den den Unternehmensgewinnen, die hauptsächlich in D (an uns) erwirtschaftet werden.

    Nee, da hat das Inselvolk von ganz unten gesprochen und die haben Schnauze voll von EU-Bürokratie, egal was es kostet.

    Die spannende Frage ist halt, wieviel sie dann noch exportieren können um Devisen für ihre Importe zu bekommen. Kann mir nicht vorstellen, wie sie ihr Pfund in den nächsten Jahren wieder hoch bekommen. So schnell der Super-Mario auch die Euroscheine druckt und palettenweise in die Heimat schickt.

    Glaube nicht, daß du das überhaupt abgenommen kriegst. Das paßt ja offensichtlich nicht zusammen, und keine ABE, Gutachten oder irgendwas?

    Ein schwaches Signal durch Sondenalterung müßte sich aber eher bei den unteren Motortemperaturen bemerkbar machen und dann gibts noch ganz andere Probleme mit der Steuerung. Auch die 50tkm sind eigentlich ein seltsamer Wert für Alterungsprobleme. Meine schwingt nach 300tkm immer noch über 0.1 - 0.9V. Die Opel-Story kauf ich so nicht.

    Generell sollte man Rost vorm Lackieren immer abschleifen oder wegschneiden, so gut es geht. Daraus wird auch mit Rostumwandler nichts Nützliches mehr werden. Das ist leider nur eine Legende.

    Einige Rostumwandler sind aber zumindest gute Roststopper und Grundierung mit Rostinhibitoren, deshalb nehm ich dieses schnelltrocknende Milchzeugs manchmal auch für kleine abgeschlifene Roststellen.

    Der Tankdruck/Unterdruck hängt ja auch sehr von den Temperaturschwankungen ab, die momentan groß sind. An einem warmem Tag bläst das Ventil Überdruck ab, dann wirds wieder saukalt und das verbliebene Tankgas zieht sich zusammen -> Unterdruck.


    Das altertümliche AGR funktioniert teils mechanisch, teils elektronisch. Genauer gesagt, der BPT schließt es rein mechanisch/pneumatisch, durch Belüften der Unterdruck-Steuerleitung (dafür hat/te er extra diesen sichtbaren Schaumstofffilter), wenn der Abgasdruck niedrig ist. Ansonsten kann auch die ECU durch Belüften (per Magnetventil über den Hauptluftkasten) die AGR absperren. Das macht sie z.B. im Stand (zusätzlich zur mech. Sperrung) und bei Vollast.

    Testen kann man das AGR-Ventil ganz gut, zumindest ausgebaut, durch Saugen an der Unterdruckleitung. Die ganze Konstruktion scheint mir aber ziemlich bombensicher, bis auf die Gummischläuche. Da ist übrigens ein kurzer unter dem BPT zum AGR-Abgasrohr, der im Alter reißt und dann kanns da auch zischen.

    Komisch, wie kommt das in den Hauptdüsenstock hoch. Die Hauptdüse in der Schwimmerkammer wird ja wohl richtig eingeschraubt sein, beim neuen Vergaser.


    Vielleicht steht das Angleichventil offen. Test:

    Motor im Stand abwürgen (nicht die Zündung abschalten!), dann muß das Ventil im Vergaser noch 1 Sekunde metallisch rattern.


    Der Spritpegel in der Schwimmerkammer (Sichtfenster) ist ungefähr knapp Mitte?

    Wenn man in den neuen vergaser auf die Drosselklappe schaut sieht man den Kraftstoff wirklich rein Tropfen, sprich viel viel zu viel..


    Tropfen? Von wo kommen die genau? Stufe 1 Haupt-Düsenstock (Mitte)? Stufe 2 (in Fahrtrichtung) kommt nix?

    Läuft das Angleichventil (Hörtest)?