Beiträge von reparix

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    Hast du die Übersetzungen in deinem Fahrzeugschein gefunden??


    Habe leider keine Angaben zu Übersetzungen gefunden.

    Hi Nismo3, hi gruenedose,


    die Angaben zu den Übersetzungen stehen sicher nicht im Fahrzeugschein - zumindest nicht in Deutschland. Wenn du /ihr eine Betriebsanleitung hast/habt - da müssten die normalerweise drinstehen.


    Gruss Matthias

    Muss das Getriebe z.B. aus der Zeit 2000-2003 (also nach dem facelift) stammen?

    Hi gruenedose,


    zwei Hinweise kann ich dir geben:


    1. die Getriebe ab dem Facelift haben meines Wissen alle (also ab Bj. Frühjahr 98) einen elektr(on)ischen Tachoanschluss - also mit Kabel. Die Vor-Face-Lifter hatten einen mechanischen Tacho mit Welle.


    2. ab dem - wie ich es nenn - Motorlift (also ab Bj. Frühjahr 2000, 1,0 mit 60 PS) ist zudem ein "längeres" Getriebe verbaut. Mit länger mein ich natürlich nicht die Baulänge, sondern die Getriebeübersetzung :). Die 54 PSer vor dem Motorlift haben meines Wissens das gleiche "kurze" Getriebe, das auch die Vor-Face-Lifter haben - allerdings eben dann mit dem Kabelanschluss für den Tacho.


    Fazit: nach meiner Einschätzung brauchst du ein Getriebe, das aus einem Motor- und Face-Lifter stammt - also eins aus den Baujahren 2000 - 2003. Bei einem 2000er müsstest du allerdings aufpassen, dass es eben schon ein Motorlift ist - also der mit den Einzelzündspulen (statt dem früheren Verteiler mit Zündkabeln).


    Gruss Matthias

    Wie kann ich heraus bekommen ob es wirklich an der Scheibe liegt?


    Hi Lisa,


    indem du die entweder die Reifen vorn/hinten tauscht - wie coco schreibt - oder andere (z.B. Sommer bzw. Winter) draufmachst, wenn du welche hast. Hauptsache ist, dass vorn andere Reifen drauf sind. Wenn das Vibrieren dann weg ist, dann weisst du, dass es an den Reifen bzw. Felgen liegt. Das ist auch die günstigste Methode. Denn die kostet nix vorausgesetzt du kannst es selber machen. Nebenbei: die Felge ist äusserst selten die Ursache - ausser sie hat einen Randstein sehr heftig "geküsst" - dann meist incl. kaputtem Reifen.


    Die nächstgünstigere Methode ist:


    Lass die Räder vorn wuchten, danach merkst du, ob weiter gesucht werden muss !

    Wobei es sinnvoll ist, die Reifen dabei dann auch gleich auf einen Höhenschlag zu prüfen. Wenn die Räder erst kürzlich ausgewuchtet worden sind, dann kannst du mal schauen, ob an einem der Vorderräder auffällig viele und grosse Gewichte dran sind. Das ist immer ein Hinweis drauf, dass mit dem Reifen was nicht stimmt - er eben z.B. einen Höhenschlag hat. Einen Höhenschlag kannst du allerdings auswuchten wie du willst - der läuft nie ruhig. Davon abgesehen nehm ich an, dass er dann auch nicht bei 140 km/h auf einmal ruhig wird. Nach einem deutlich sichtbaren Felgenschaden kannst du bei der Gelegenheit auch gleich schauen.


    Gruss Matthias

    das der ganze Wagen beim bremsen Ruckelte und Vibrierte.

    Hi Rheiner37,


    aber eben beim Bremsen!!! Wenns beim Fahren (ohne bremsen) auch vibriert, dann sind normalerweise die Reifen bzw. Felgen (Seiten-/Höhenschlag) die Ursache.


    Bremsscheiben haben höchstens einen Seitenschlag aber keine Unwucht bzw keine Unwucht, die das ganze Auto zum Zittern bringt.

    Ich ergänze: beim normalen Fahren (ohne bremsen). Dafür haben die schlicht nicht genug Umfang bzw. Masse.


    Gruss Matthias

    Was mit bei der Türdichtung schon mehrmals aufgefallen ist, sie ist unten voller Wasser. Die Dichtung ist aber nicht beschädigt oder so.

    Hi Nismo3,


    Türdichtungen haben umlaufend normalerweise mehrere kleine Löcher, damit die Luft im Gummi entweichen kann, wenn er sich beim Türschliessen zusammendrückt.

    Ich hab zuerst vermutet, dass die unteren Löcherl vielleicht verstopft sein könnten, so dass sich Wassser in der Dichtung sammeln kann.

    Dann hab grad mal bei einem von meinen nachgeschaut. Oben hab ich keine gesehen - seitlich bzw. unten eine ganze Reihe davon.

    Über die ganze Türlänge sind unten 7 Stück davon - dass die alle verstopft sind, erscheint mir unwahrscheinlich.

    Allerdings kannst du ja mal kontrollieren, ob das Wasser durch alle frei abfliessen kann bzw. sie ggf. reinigen.


    Gruss Matthias

    Habe im K11 einen nassen Teppich auf der Beifahrerseite, gibt es da bekannte Stellen??

    Hi Nismo 3,


    ja, eine "beliebte" Stelle ist unter der Scheibenwischerabdeckung. Genau über dem Zuluftschacht vom Gebläse gibts im Windblech zwei Kunststoffteile, die spröde werden bzw. deren Dichtungen sich aufgelöst haben. Das haben wir im Forum auch schon mal behandelt.


    Guckst du hier/ Post 4:

    Gebläse brummt bei Stufe 3 und 4

    Schau dir die Stellen mal an und dicht sie ggf. - oder auch sicherheitshalber - ab. Bei mir wars dann vorbei mit dem Wasser im Beifahrerfussraum.


    Ich mein mich dunkel zu erinnern, dass wir das Thema auch schon mal an anderer Stelle behandelt haben - hab im Moment allerdings keine Idee, wo das gewesen sein könnt.


    Gruss Matthias

    das äußere Gelenk geht ganz einfach ab, wenn man es wirklich gerade hält, also die Antriebswelle und das Gelenk mit der Welle mit Verzahnung und Gewinde ziemlich genau einen 180° Winkel bilden.

    Hi Hardy,


    stimmt - nach meiner Erfahrung funktioniert das bei vielen Gelenken auch genau so. Allerdings gibt es immer wieder mal welche, die sich nach Kräften sträuben - manchmal sogar beim gleichen Typ, manchmal auch beim gleichen Auto (links gehts so, rechts nicht - oder auch umgekehrt :)). Da brauchts dann eben andere Mehtoden X(:cursing:.


    Gruss Matthias

    Andererseits hat der Prüfer eine Sache gesagt "Zur Info, würde ich mal nachsehen lassen" [als wäre es nicht dramatisch] und eine andere geschrieben "Erheblicher Mangel" und damit Grund durch die Prüfung zu fallen.

    Hi digitaldriver,


    das war mir schon klar, dass dich das Widersprüchliche zwischen Mündlichem und Schriftlichen irritiert hat. Das würd mich auch irritieren und wär für mich ein wesentlicher Grund, den "echten" TÜV zu meiden.

    Besser gesagt: Genau diese Korinthenkackerei bei Kleinigkeiten hat mich irritiert und genau deshalb meid ich den "echten" TÜV schon seit bald 30 Jahren. Die haben mir damals - wie man bei uns sagt - das Kraut ausgeschüttet. Und seitdem war ich auch nie mehr dort.


    Zum Thema Kleinigkeiten:


    Ich habe aufgrund der verbalen Aussage nicht geglaubt das es tatsächlich ein erheblicher Mangel ist. Die Feststellbremse hat funktioniert / blockiert und war in Ihrer Funktion (ironischerweise bis zum Versuch der Nachstellung) nicht beeinträchtigt.

    Das ist auch kein erheblicher Mangel - aus meiner Sicht. Und: mein Prüfer würde das sicher genauso sehen. Wenn die Wirkung einwandfrei ist, find ich das schlicht und einfach übertrieben, daraus einen erheblichen Mangel zu machen. Und zwar egal, ob vom Prüfer aus oder von den Bestimmungen her, die sich irgendein Dipferlscheisser - oder wahrscheinlich gleich ein ganzer Ausschuss von Dipferlscheissern - ausgedacht hat.


    Und auf genau solche Diskussionen bzw. Widersprüchlichkeiten hatte bzw. hab ich wirklich null, null, null Bock! Mein Prüfer würd vielleicht etwas sehr ähnliches sagen wie "dein" TÜVer: "stell bei Gelegenheit mal die Handbremse nach". Damit ist das Thema dann gegessen und steht nicht plötzlich als erheblicher Mangel drin. Und ich würds dann beheben - oder auch nicht :). Je nach meiner Einschätzung, obs wirklich (schon) erforderlich ist.


    Gruss Matthias

    Das war mir aber recht, ich vertraue prinzipiell dem 'echten' TÜV, da meine Erfahrung ist das beim Händler gerne mal beide Augen zugedrückt werden.


    Bin dann trotzdem nochmal dahin und habe versucht zu diskutieren. Ist das wirklich ein erheblicher Mangel?


    Hi digitaldriver,


    das versteh ich nicht. Du willst einen "echten", peniblen TÜV - und dann diskutierst du, ob ein Mangel erheblich ist oder nicht :mmmm:


    Ich hab keine Lust, über Peanuts zu diskutieren - drum fahr ich seit vielen Jahren mit meinen Autos zur KÜS. Mein Prüfer drückt schon mal ein Auge zu (besser gesagt: nutzt seinen Ermessensspielraum) und macht mich ggf. drauf aufmerksam, dass es da einen (absehbaren) Handlungsbedarf gibt. Und dann entscheid ich in aller Ruhe und ohne Zeitdruck, ob, wann und was ich mach. In der Regel brauch ich seinen Hinweis natürlich nicht - denn ich weiss normalerweise vorher schon, wenn etwas grenzwertig ist :) (grenzwertig im Hinblick auf die Frage, ob ein Mangel noch als geringfügig bzw. schon als erheblich einzustufen ist). Für Leute, die sich nicht so gut mit Autos auskennen, sind solche Hinweise allerdings hilfreich und sie können die (geringfügigen) Mängel dann eigenverantwortlich beheben bzw. beheben lassen.


    In den letzten Jahren sind übrigens eine ganze Reihe von Mängeln, die früher als geringfügig gegolten haben, zu erheblichen Mängeln "umgewidmet" worden. Seine Meinung dazu ist, dass das überwiegend reine Geschäftemacherei ist (mehr Nachprüfungsgebühren). Zudem ist die Strategie dahinter vermutlich, dass ältere Autos irgendwann jährlich zur HU müssen - wegen der vielen "erheblichen" Mängel. Das würde den Umsatz der Prüforganisationen natürlich sprunghaft steigen lassen - von solchen Zuwachsraten können andere nur träumen. Auch die erhöhte Prüfungsgebühr, wenn die HU mehr als zwei Monate überzogen ist, sieht mein Prüfer als reines Geschäftsmodell. Da bin ich ganz seiner Meinung.

    Bei erheblichen Mängeln, die diese Bezeichnung wirklich verdienen, drückt auch mein "toleranter" Prüfer kein Auge zu - und schon gar nicht beide Augen. Und das ist für mich auch vollkommen ok.


    Nebenbei: Von dem Glauben, dass ein Auto mit bestandener HU ganz sicher in Ordnung ist, bin ich schon lang und gründlich abgefallen. ich hab nämlich auch schon Autos mit mängelfreier HU von TÜV und Dekra gesehen, die dennoch erhebliche bzw. absehbare Mängel hatten. Deswegen ist eine mängelfreie HU für mich inzwischen nur noch ein ausgesprochen unverbindlicher Hinweis drauf, dass das Auto ev. in Ordnung sein könnte - egal ob die Untersuchung bei TÜV, Dekra, GTÜ oder KÜS durchgeführt worden ist.


    Gruss Matthias

    Und zum Reinigen zerlegen darf oder kann man das äußere Gelenk nicht, wie ich gelesen habe.


    Äh was hast du da gelesen? Die Gelenke habe ich schon zerlegt, gewaschen und wieder zusammengesetzt.

    Hi,


    zerlegt hab ich Gelenke zum Reinigen noch nie. Wozu auch? Das ist aus meiner Sicht absolut unnötige Arbeit. Ich wasch die Gelenke mit Verdünnung, Aceton oder Benzin aus, blas sie mit Pressluft aus, tu neues Fett rein und gut ists. Dann bleiben alle Kugeln genau da, wo sie vorher auch waren.


    Gruss Matthias

    Und auf jeden Fall das komplette Gelenk tauschen!

    Hi kbup,


    das kommt meiner Meinung nach wesentlich drauf an, wie undicht die Manschette war und wann man den Schaden entdeckt hat - wie ja NX2.GTI bereits geschrieben hat:


    wenn man die defekte Manschette früh genug gesehen hat, wird auch kein Dreck drin sein.


    Selbst wenn sie schon länger "offen" ist oder einen grösseren Riss hat, dann kommts immer noch drauf an, ob das Gelenk wirklich Schäden davongetragen hat. Nur wenn das Gelenk bereits mit Klackgeräuschen auf den Manschettenschaden aufmerksam gemacht hat, dann geh ich davon aus, dass es defekt ist und ersetz es ungeprüft.

    Bei einem kleinen Loch/Riss kommt nämlich normalerweise kein nennenswerter Dreck bzw. Wasser rein. Die Welle rotiert ja bei der Fahrt und durch die dabei entstehenden Fliehkräfte dringt da normalerweise nichts ein. Wenn, dann tritt Gelenkfett aus. Das Loch ist also gewissermassen eine Einbahnstrasse (bei achstiefen Schlammdurchfahrten im Gelände mag das anders sein).

    Anders schauts aus, wenn die Manschette rundrum abgetrennt ist, sodass ein mehr oder weniger breiter umlaufender Spalt da ist. Da kann natürlich leicht was reinkommen.

    So oder so:

    Wenn das Gelenk keine Klackgeräusche von sich gegeben hat, dann wasch ich es bei einem Manschettenschaden immer komplett aus. Dabei prüfe ich, ob das noch vorhandene Fett körnig bzw. sandig ist, schau mir sowohl die Laufflächen als auch die Kugeln genau an und prüfe es auf ev. Spiel.

    Mir ist nämlich ein einwandfreies und frisch geschmiertes original Nissangelenk lieber als ein noch so spottbilliges von irgendwoher.


    Gruss Matthias

    woher soll man auch wissen das der automatische nachsteller erstmal voreingestellt werden muss xD da er sonst wie oben auf den bild zu sehen ist rausfällt xD

    Sorry Xorni - aber das gehört zum Grundwissen bei Bremsenreparaturen.


    für mich ist da nix automatisch xD


    Die Reparatur ist auch nicht automatisch - nur die Nachstellung nach der korrekten Montage ;).


    Gruss Matthias

    Habe noch einen K11 zum schlachten sollte was gebraucht werden. Bj2000 mit 30tkm

    Hi,


    verrat mir/uns doch mal, warum du einen 2000er mit nur 30tkm schlachtest. Das würd mich echt interessieren - Unfaller, Hinterachse durch oder was ist sonst der Grund? Das müsste doch fast ein Neuwagen sein :)


    Gruss Matthias

    Ups jetzt habe ich gerade entdeckt, das Gelenk ist doch durch einen Sicherungsring gesichert..... dann mal überlegen wie ich den rausbekomme.


    Hi Hans,


    den Sicherungsring kannst du erst rausmachen, wenn das Gelenk herunten ist (brauchst du aber nicht - ausser du willst unbedingt einen neuen einsetzen).

    Also bleibt nur die Hammermethode oder der Abzieher, den du bestellt hast.


    ganz nett, aber die zugkraft geht dann halt über die kugeln und lagerflächen und könnte das gelenk beschädigen.

    ein schlag gegen den innenstern vom gelenk ist da schonender.


    Ich hab dafür bis jetzt einen Gleithammer aus dem Karosseriebau hergenommen - umgangssprachlich auch Wixer genannt :). Einen entsprechenden Adapter, den man mit der Zentralmutter am Gelenk anschrauben kann, braucht man natürlich auch. Wenn man damit genau in der Verlängerung der Achswelle schlägt, verteilt sich die Schlagkraft gleichmässig auf das Gelenk - das heisst alle Kugeln bzw. Lagerflächen werden durch den Schlag gleichmässig belastet. Das halten die locker aus.

    Ich hab das ca. 30 Jahre mit dieser Methode gemacht und weder Lagerflächen noch Kugeln sind da jemals beschädigt worden.


    Die Antriebswelle muss man bei dieser Methode natürlich fixieren bzw. gegenhalten - sonst:

    Vorsicht: Wenn die Antriebswelle aus dem Getriebe gezogen wird, läuft das Öl aus.

    Fürs Gegenhalten ist ein zweiter Mann hilfreich - dann gehts schneller. Allein gehts zwar auch, ist dann aber etwas aufwendiger. Da ich nicht immer einen zweiten Mann "zur Hand" hab, hab ich mir den gleichen Abzieher gekauft wie du. Den hab ich allerdings noch nicht ausprobiert, da bei meinen Micras seitdem noch keine Manschette kaputt war. Es wird allerdings demnächst soweit sein, weil bei meinem Profilmicra die linke Manschette einen kleinen Riss hat. Der hat bald Winterruhe und kommt dann zur Durchsicht und Pflege auf die Hebebühne. Dann kann ich berichten, ob der Abzieher gut funktioniert. Oder du berichtest, wenn du ihn ausprobiert hast.


    Gruss Matthias