Moin,
meine diesbezüglichen Aktivitäten sind schon ein paar Jahre her.
Habe damals eine 13-polige Steckdose montiert, allerdings ohne Dauerplus und Rückfahrscheinwerfer, ist ja nur für einen kleine Gepäckanhänger.
Wenn ich mich recht erinnere, habe ich die entsprechenden Kabel im Bereich Hecktür gesucht, durchgetrennt und dann zusammen mit dem zusätzlichen Kabel zur Steckdose wieder verlötet und mit Schrumpfschlauch isoliert, ohne zusätzlichen Sicherungen.
Normalerweise haben Bremslicht, Blinker, Nebel- und Rückfahrscheinwerfer eine Leistungsaufnahme von max. 21W, Schlusslicht und Kennzeichenbeleuchtung max. 10W.
Bei 12Volt-Bordspannung wäre das dann eine zusätzliche, max. Stromaufnahme von 1,8A. Serienmäßig sind 10A Sicherungen verbaut.
Dass machen die verlegten Kabel ohne Probleme mit.
Mir war der Aufwand zu groß, diese Kabel extra vom Sicherungskasten zum Heck zu ziehen!
Habe mit der beschriebenen Lösung bis heute kein Problem gehabt.
Die KI sagt, das serienmäßig die Verbraucher an der AHK-Steckdose nicht extra abgesichert wurden, nur ein evtl. vorhandenes Dauerplus. Es wurde die serienmäßige Verkabelung genutzt.
Zusätzliche Sicherungen zwischen den Heckleuchten und der AHK-Steckdose dienen dann aber nur zu evtl. Fehlereingrenzung im Falle von Problemen.
Die Schwachstelle sind die Kabel von dem Sicherungskasten zur Heckleuchte. Diese müssen ja jetzt die Stromaufnahme der Heckleuchte UND der AHK aushalten!
Du kannst natürlich auch die entsprechenden Leuchtmittel in den Rückleuchten des Fahrzeuges und Hänger gegen LED's austauschen. Deren Stromaufnahme ist viel geringer, fast vernachlässigbar, aber Achtung: Wenn's der TÜV merkt => keine HU!
Ist vielleicht auch davon abhängig, was du vorhast? Ist es für den kleinen Anhänger um ab und zu Gartenabfälle weg zu bringen bzw. etwas vom Baumarkt ab zu holen oder hängst du einen 7m-Wohnwagen mit Dauerplus für Kühlschrank/ Klimaanlage etc. für eine 5000km-Reise an den NISSAN!
Also, Kabel durchtrennen und hinzufügen.
Gruß