Beiträge von Brummm

Ihr habt Spam übers Nissanboard erhalten ?

--> Thema zur Info <--

    Für den Fall, dass manche Mustang-Fahrer Leistungssorgen haben:


    GT 500 bei Alex on Autos


    760 PS...

    Der Shelby GT500 wird hier bei uns allerdings stattlich teuer werden - grob und unverbindlich geschätzt ca. 130k (mit ordentlicher Ausstattung). Ob man für dieses Geld dann wirklich einen Shelby nehmen wollte, wäre wohl kritisch zu hinterfragen.


    Zudem sind die Shelbys tendenziell recht schwer. Wir hatten ein paar Mal einen (aktuellen) GT350 auf dem Track dabei - mein Eindruck war derjenige, dass der Shelby auf der Geraden eher glänzt als in den Kurven. Natürlich war er flott, keine Frage. Die älteren Shelbys leiden allerdings sehr unter ihrer Starrachse.


    Ein wichtiger Unterschied zum Mustang sind weiter die Flat Plane-Achtzylinder der Shelbys. Beim neuen GT500 habe ich es nicht im Blick, aber auch dort wird es vermutlich bei dem Flat Plane-Konzept bleiben. Das kann man toll finden (siehe die meisten Ferraris); mein Fall ist es eher nicht, weil mir das hohe Kreischen der Motoren schnell auf die Nerven geht.


    Nichtsdestoweniger: Schön, dass solche Fahrzeuge noch gebaut werden! :thumbup:Sonst müsste man womöglich noch irgendwelche todlangweiligen Uraltautos fahren und sich über Hoseninhalte Gedanken machen... :wacko:

    Interessant - danke! Ich schaue mir das zeitnah in Ruhe an, glaube allerdings nicht, dass es eine solche aktuelle Ausnahmegenehmigung auch für Infinitis gibt. Bei Ford dürfte das ein Sonderfall sein, weil aufgrund der Masse an Bestandsfahrzeugen alles andere zu aufwändig gewesen wäre.


    Nachtrag: Soweit ich es (wahrscheinlich kaum) verstehe, handelt es sich um eine Ausnahmegenehmigung auf Basis des § 8 Abs. 2 EG-FGV (EG-Fahrzeuggenehmigungsverordnung; den vollen Titel dieser Verordnung erspare ich uns) für eine auslaufende Baureihe. Die betreffende Regelung in der EG-FGV lautet :


    "... (2) Das Kraftfahrt-Bundesamt kann für Fahrzeuge aus auslaufenden Serien im Sinne des Artikels 27 der Richtlinie 2007/46/EG Ausnahmen erteilen, die die Zulassung, den Verkauf und die Inbetriebnahme in einer begrenzten Stückzahl weiterhin erlauben, obwohl die Fahrzeuge einem Fahrzeugtyp entsprechen, dessen EG-Typgenehmigung nicht mehr wirksam ist. ..."


    Damit ist das offenbar eine andere Ausnahmegenehmigung als diejenige, die damals bis zum 01.09.2018 für jedes bis dahin nach Europa verbrachte und den Emissionsvorschriften nicht mehr entsprechende Fahrzeug erteilt werden konnte. Diese alten Ausnahmegenehmigungen sind diejenigen, auf deren Basis Fahrzeuge wie z. B. der QX70 bis zum 01.09.2019 noch erstzugelassen werden konnten.


    Jedenfalls wird es eine solche "neue" Ausnahmegenehmigung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht für Infiniti-Modelle geben. Denn alle in der EU noch vorhandenen - ohnehin wenigen - Infiniti-Neufahrzeuge, die von der o.a. Deadline betroffen waren, sind ja durch die Händler vor dem 01.09.2019 tageszugelassen worden. Damit besteht m. E. kein Erfordernis weiterer Genehmigungsverfahren.

    ... Weiß jemand, wie lange diese Übergangsfrist noch anhält, in der man noch de Altwagen zulassen darf?

    Den o.a. Beitrag von dir, Obi2 , verstehe ich nicht: Für Fahrzeuge, die nicht die aktuell geltenden Emissionsvorschriften erfüllen, ist die Frist zur Zulassung per Sondergenehmigung m. E. am 01.09.19 abgelaufen (wobei die Sondergenehmigung bis zum 01.09.18 beantragt sein musste). Daher sind schon seit September nur noch tageszugelassene Fahrzeuge zu bekommen.


    Das o.a. Schreiben kann ich demgegenüber nicht einordnen. M. W. ist der Zug für die „emissionswidrigen“ Fahrzeuge seit dem 01.09.19 definitiv abgefahren. Dafür sprechen auch die o.a. Zahlen, die seit September nur noch Zulassungen bei den Modellen Q(X)30 und Q50 ausweisen. Das sind m. E. die beiden einzigen Modelle von Infiniti, die hierzulande seit September noch erstzulassungsfähig sind.

    ... auf die Frage `direkte Lenkübersetzung ?´meine ich eigentlich das man, ich, nie so genau weiss wo ich mich bei der Lenkung befinde. Es fehlt die Rückmeldung von der Strasse. Das ist sehr gewöhnungsbedürftig aber ich werde mich daran gewöhnen.

    ...

    Danke - womöglich hab‘ ich es jetzt verstanden. ;) Wobei man eine gute Rückmeldung der Lenkung heutzutage ja überhaupt nur noch in ganz wenigen Sportwagen bekommt - weshalb (mich) deine Kritik etwas überrascht. Insbesondere weil du vorher einen Phaeton gewohnt warst (:wacko:).


    Zu den RFTs: Ein weiterer Vorteil ist das häufig aufgrund der harten Flanken etwas präzisere Einlenken der RFTs. Es kann also durchaus sein, dass der recht schwere Q60 (im Gegensatz zu einen Phaeton natürlich ein Federgewicht...) nach einem Wechsel auf Non-RFTs etwas weniger „scharf“ einlenkt. Geschmacksache, ob man so etwas mag. Jedenfalls würde ich dann sehr gute Non-RFTs nehmen (Sportreifen von Michelin oder Hankook).

    ... Was für ein Motor ist denn da drin ? 4 Zyl. glaube ich ? Wieviele PS ? ...

    Ganz so schlimm dann doch nicht... :tongue: Der XT5 hat einen V6-Saugmotor mit 314 PS (Herstellerangabe).


    Wenn man die (auch hubraum-) starken V8-Motoren aus dem GM-Konzern gewohnt ist, dann sorgt der V6 im XT5 erst einmal für mittelschwere Verzweiflung. Während des Test-Wochenendes habe ich mich dann aber zunehmend daran gewöhnt, dass man den Motor halt etwas höher drehen muss. Dann klingt er sogar recht nett. Ohnehin bin ich mit einem SUV ja nicht auf der Rennstrecke unterwegs. Oder allenfalls mal ausnahmsweise. :tongue:

    ... Gerade gestern Abend wieder "der Geiger" auf D-Max, der hat richtig große Sorgen, weil er keine Neuwagen von GM mehr bekommt, da die nicht willens sind, Partikelfilter einzubauen. Will jetzt mit Indian-Motorrädern durchstarten, aber ob DAS gelingt ?? ...

    Für die US Car-Händler wird es in der Tat immer schwerer. Allerdings findet just heute ein Treffen der deutschen Händler mit Cadillac Europe statt, in dem es sicherlich - hoffentlich - neue Erkenntnisse geben wird. =) Bereits bekannt ist und als weitgehend gesichert gelten darf, dass GM immerhin die Corvette C8 als EU-Modell nach Europa bringen wird. Zeitpunkt und Motor sind allerdings noch ungewiss. Auch kommt von Chevrolet wohl der Silverado. Zudem wird Cadillac in 2020 den XT4 liefern, und in 2022 angeblich den neuen Escalade.


    All das ist aber natürlich zu wenig für große Händler, die bisher weitgehend auf US Cars gesetzt haben. Mit Jeep lässt sich schon lange kein Geld mehr verdienen (es sei denn vielleicht für Fiat-Händler...). Die Dodges sind zwar wohl weiter zulassungsfähig, im Übrigen wird es aber schwer. 2019er-Camaros bekommt man wohl auch noch so einigermaßen zugelassen, aber so etwas geht nur noch mit einer umständlichen EBE. Das macht vermutlich wenig Spaß. Alles in allem fehlt m. E. das Volumen.

    ... Hast du den neu gekauft ? Bin auf Deine Erfahrungen gespannt, vor allem auch auf den Verbrauch auf längeren Strecken. ...

    Ja, ist ein Neufahrzeug. Natürlich als Tageszulassung, anders geht es ja seit dem 01.09.19 nicht mehr.


    Ob ich bald zum Verbrauch viel sagen kann, ist wohl zweifelhaft, weil ich darauf nie achte - und die Verbrauchsanzeigen sind ja selten zuverlässig. Mehr verbrauchen als der QX70 5.0 ist aber kaum denkbar. :lachwalzen: So oder so finde ich das unproblematisch - es gibt ja überall Tankstellen. :tongue:

    ... Haben die eigentlich mittlerweile schon metrische Schrauben ? ...

    Du fragst mich Sachen... :eek: Bei Gelegenheit geb' ich die Frage mal an den dortigen Herrn (metrischen?) Schrauber weiter. :tongue:


    Etwas ernster: Es gibt jedenfalls im GM-Konzern zwischen den Chevrolets, der Corvette und den Cadillacs recht viel konzeptionelle Parallelen sowie Gleichteileverwendung. Auch ist das alles relativ modern. Daher vermute ich mal, wenn auch aus Sicht eines technischen Laien, dass GM auch bei technischen Details wie den Gewinden markenübergreifend in der Neuzeit angekommen ist. =)

    Abschieds-Freds sind nicht so meins, u.a. weil man sich damit womöglich einem gewissen Verdacht der Wichtigtuerei aussetzt. Weil die Zeit mit dem Infiniti QX70 aber nicht nur in Bezug auf das Auto eine besondere Zeit war, sondern auch in Bezug auf die Menschen, schreibe ich zumindest "kurz" etwas hier in den Fred. =)


    Nachdem ich mit Strategie und Verhalten von Infiniti seit geraumer Zeit überhaupt nicht mehr einverstanden bin, und zudem ohnehin ausschließlich Exoten in der Garage habe, mit all den damit verbundenen Unsicherheiten, habe ich den QX70 mittlerweile weggegeben. Damit endet für mich die Zeit mit Infiniti.

    ...

    Ein herzliches "Danke!" und "alles Gute!" an euch! Ihr wisst schon jeder, wer gemeint ist. =) ...

    Weil ich mich heute ziemlich spontan um den Nachfolger des QX70 5.0 gekümmert habe, hole ich meine alte Verabschiedung nochmal kurz hoch. =) Falls es jemanden interessiert: Es ist (wie geplant) ein Cadillac XT5 geworden (Beispielfotos):




    Wieder ein SUV als Winter- und Schlechtwetterauto also, und wieder ein Exot - aber wenigstens einer von einer Marke, die bisher noch ein klares Bekenntnis zu Europa abgibt. Naja, derzeit noch... :US


    Ich bin gespannt, wie ich den Cadillac mit der Zeit im Vergleich zum QX70 5.0 empfinden werde. Der XT5 ist fast so groß wie der Infiniti, etwas leichter, spürbar schlechter motorisiert, luxuriöser und moderner, qualitativ wahrscheinlich nicht auf Augenhöhe mit dem QX70.


    Mal sehen, ob das eine längere Beziehung wird. In ein paar Wochen schreib‘ ich sicher mal die ersten Erfahrungen hier hinein: =)


    Nur mal so: Der kleine Fred zum Chevrolet Camaro 6.2l

    So, der Winter-Radsatz ist weg - an ein ausgesprochen sympathisches Forumsmitglied. :]


    Damit ist für mich das Kapitel Infiniti für den Rest meines automobilen Lebens sehr wahrscheinlich vollständig und endgültig abgeschlossen. Sehr schade. :confused:


    Der QX70 5.0l ist wirklich ein angenehmes und besonderes SUV, und ich freu’ mich für jeden, der einen hat und trotz des Niedergangs von Infiniti behält. =)

    ... Bemerkenswert, dass es am US Markt ebenso kriselt. ...

    Du meinst Infiniti? Dann ist es m. E. gar nicht überraschend. Denn auch dort bringt Infiniti seit Jahren kaum Neues auf den Markt, die verfügbaren Modelle sind weithin veraltet. Und die anderen Hersteller - sogar die US-Automobilbauer - sind mittlerweile in vielen (Teil-) Bereichen des Automobilbaus vor Infiniti.*


    Nissan tut einfach viel zu wenig für und mit Infiniti. Seit Jahren und weltweit.




    * Wer mal vergleichen möchte, der könnte z. B. den QX70 und den Cadillac XT5 näher betrachten. Auch der XT5 ist seit Jahren auf dem Markt, wurde aber immerhin mehrfach aktualisiert. Sogar die älteren Baujahre sind schon in einigen Facetten deutlich aktueller als ein QX70. Dagegen hat Infiniti den QX70 derart veralten lassen, dass er (jedenfalls laut der Website) sogar in den USA nicht mehr erhältlich ist.

    Die Frage ist vielleicht nicht nur diejenige, ob eine solche Folie reichlich blendet, oder weniger. Sondern es fragt sich doch auch, warum man unbedingt, trotz offenkundig drohender Unbill, mit einer solchen Folierung in der Gegend herumfahren muss.


    Individualismus ist ja dem Grunde nach etwas Gutes. Aber man muss sich auch nicht um jeden Preis mit zum Affen machen und/oder andere penetrant provozieren. :mmmm:

    Das ist alles traurig, aber letztlich passiert eben genau das, was passieren muss, wenn ein Hersteller offiziell vom Kontinent verschwindet. :confused:


    Seitdem ich im Herbst wieder an ein (Winter-) SUV denke, hatte ich sogar überlegt, ob ich "meinen" ehemaligen QX70 5.0l, der seit Monaten beim Händler auf dem Hof steht, einfach doch noch zurücknehmen soll. Wirtschaftlich wäre das sicherlich sinnvoll. Aber letztlich ist mir die Unsicherheit in Bezug auf die Zukunft der Wartungsleistungen zu groß. Daher hätte ich ihn nur für einen Preis genommen, der für den Verkäufer nicht attraktiv ist.


    Es ist einfach schade, den Niedergang einer interessanten Automobilmarke zu erleben. Aber das Thema hatten wir ja schon... :US