Beiträge von ferkel-tom

    SHSV hört man jedenfalls nicht klappern!

    Ein Magnetventil eher auch nicht. Defekte Motorlager?

    Magnetkupplung kannst Du mit Selbstdiagnose testen.

    Rangieren mit 4WD braucht schon extra Gas.

    Danke, wenn das SHSV normalerweise nicht klappert/klackt, ist das ja auch schon einmal eine hilfreiche Aussage.

    Was die Magnetventile angeht, so hätte ich wohl dazu sagen müssen, dass sich mein persänlicher Geräusch-Vergleich auf Steuer-Magnetventile für Druckluft beziehen, wie sie Industrieanlagen zum Ansteuern der Hauptventile in den Rohrleitungen genutzt werden. Sorry ;).

    Ich werde die Tage mal einen Horch-Angriff starten, aber soweit ich das Geräusch bislang verorten kann, kommt es für Motorlager aus der falschen Ecke.

    Außerdem läuft der Dicke ansonsten absolut mustergültig. Mal schauen, ob vielleicht das Diagnosegerät etwas vermeldet.

    Das Geräusch tritt außerdem bevorzugt nach dem Kaltstart auf und ist bei betriebswarmem Motor nicht mehr da - zumindest im Moment :/.

    Sehr interessantes Thema, wie ich finde:thumbup:. Ich wusste bislang nicht, dass es so etwas überhaupt gibt.


    Bei meinem Dicken (Euro 5 / EZ 08/12) geht das mit dem Anfahren gefühlt eigentlich ganz gut, allerdings habe ich bsilang keinen Vergleich.

    Vor dem Haus ohne Gas anzufahren oder zu Rangieren ist kein Problem.

    Die einzigen Situationen, wo er mir gelegentlich mal ausgeht, ist bei engem Rangieren mit Lenkung teileweise am Anschlag (z.B. mit 4WD auf einem abschüssigen Schotterparkplatz, nachdem mich jemand eingeklemmt hatte) oder wenn ich meine Garagenauffahrt (>25% !) hoch muss und oben langsam werden muss, um wegen Verkehr rechtzeitig stoppen zu können. Aber an der Rampe sind schon ganz andere Autos ausgegangen :).


    Auf jeden Fall werde ich mal aiuf die von jo6666 beschriebenen Symptome genauer achten. Nach meinem Klimakompressorschaden bin ich zwar noch etwas neurotisch, was Geräusche von vorne links angeht^^, aber ich höre da speziell im Standgas - speziell kurz nach dem Starten des Motors - ein deutliches und unregelmäßiges Klacken, das meines Erachtens da nicht hingehört und aus meiner beruflichen Vergangenheit würde ich ein solches Geräusch einem Magnetventil zuordnen. Die Frage ist nur ob es das SHSV ist und ob dieses Verhalten normal ist oder nicht. Vielleicht wäre ja bei mir auch mal ein solches Ventil fällig :/. Lader und riemengetriebene Aggregate können dafür nach den kürzlich durchgeführten Tests und der anschließenden Reparatur dafür nicht in Frage kommen.


    Das mit den "harten" Schläuchen für die Ladeluft macht aus meiner Sicht total Sinn. Zwar ist Luft kompressibel und in sofern hinkt der Vergleich natürlich, aber wenn ich bedenke, wie gravierend sich das Verhalten der Scheibenbremsen an meinen Motorrädern und dem Mountainbike durch den Einbau von Stahlflex-Leitungen geändert hat, würde ich erwarten, dass sich dieser Umbau auf harte Ladeluftleitungen auf jeden Fall bemerkbar machen muss.


    Hat das zufällig schon einmal jemand bei einem Euro-5-Ferkel umgerüstet und wenn ja, wie war das Ergebnis - vorausgesetzt natürlich, dass das SHSV beim Vergleich o.k. war ?

    So, nun kann ich das Rätsel auflösen. Meine Ohren brauchen wohl doch noch etwas Ferkel-Training :).

    Nach dem informativen, aber dennoch etwas beunruhigenden Video von dem Garrett-Lader, habe ich einen Blick auf die Ansaugseite meines Laders spendiert mit dem Ergebnis, dass hier zumindest kein derart offensichtliches Problem gibt. Da wackelte und kippelte nichts, und auch ein reines Axial-Spiel war nicht feststellbar.


    Es musste sich also um einen der riemengetriebenen Kandidaten handeln.

    Leider hatte ich mir zwischenzeitlich eine temporäre Körperbehinderung eingefangen, so dass großes Herumschrauben ausfiel und ich habe meinen Leib- und Magenschrauber um Hilfe gebeten.


    Ende vom Lied war, dass der Klimakompressor beschlossen hat, in den Mission-Impossible-Modus zu wechseln ( "... dieses Gerät wird sich in wenigen Sekunde selbst zerstören" ). In dem Zusammenhang fiel auf, dass die Klimaanlage wohl auch schon ca. 90% der vorgeshriebenen Kühlmittelmenge eingebüßt hatte. Ob das eine Folge des Kompressorschadens war, ist schwer zu sagen, aber nachdem das System selbst jetzt absolut dicht ist, liegt die Vermutung nahe. Der Schaden hat sich akustisch ja erst vor zwei Wochen bemerkbar gemacht, aber ob und- wenn ja - wie lange - es da schon innerlich gearbeitet hat, weiß man nicht.


    Jetzt kann ich in Abwandlung eines Zitats von Wilhelm Busch vermelden:


    "Zwei Wochen war das Ferkel krank. Jetzt grunzt es wieder - Gott sei Dank!" :spring:


    Trotzdem dem nochmal danke an Euch alle für die nützlichehn Tipps - auch wenn ich hoffe, die zum Thema Turbolader so schnell nicht wieder zu brauchen ;).

    Die Seite wo ich zu 80% bestelle ist...

    http://www.daparto.de

    Musst mal dort bissl rumgucken.

    Ansonsten suche ich mit der Teilenummer in der Googlesuche und finde meist alles. Und wenn es in Litauen, Estland usw. ist, aber auch Anbieter die nicht auf den Plattformen sind.

    Gruß


    Danke euch für die Tipps :thumbup:. In Verbindung mit Teilenummern - selbst abgelesen oder aus Teiletatalogen wie 7zap.com, den mir travel empfohlen hat - sollte da eigentlich nichts mehr schief gehen können - wenn ich eigene Dusseligkeit mal außen vor lasse :).


    Mittlerweile bin ich mir nicht mehr ganz sicher, ob mir mein Turbo nicht sogar einen Gefallen getan hat mit der Heulerei. Das war der erste Fall, in dem ich mit einem echten Problem hier nach Hilfe gesucht habe, und der Erkenntnisgewinn innerhalb von gut 24h schrammt hart an einer Bewusstseins-Erweiterung vorbei 8) ... Trotzdem freue ich mich schon jetzt auf ein wieder heiles Ferkel ;).

    Mein Freilauf LIMA war auch defekt. Wenn es der Freilauf sein sollte, dann springt dir das Geräusch bei offener Motorhaube quasi ins Ohr. Da müsstest du nicht rätseln obs der Turbo ist. Das Geräusch wäre ohne Hilfsmittel an der LIMA lokalisierbar.

    Das erscheint logisch, da man die fragliche Rolle ja praktisch direkt vor bzw. unter der Nase hat. Ich habe heute Vormittag Gelegenheit mir das Ganze noch einmal in Ruhe anzuschauen und anzuhören mit dem Input, den ich jetzt bekommen habe. Dann muss ich mich für den Rest der Woche leider erst einmal anderen Themen widmen :|.


    Aber vorab werde ich sicher mal auf die Suche nach Nummern und Teilen gehen. Bei Nissan4U hört für Pathfinder und Navara die Welt ja leider im Jahr 2007 auf, aber es gibt ja noch andere Quellen.


    Als weniger erfahrener Ferkelaner werde ich wohl von Gebrauchtteilen von privat oder von "Schlachtern" die Finger lassen und eher auf Neuteil oder ein Refurbished gehen, denn ich will ja - nicht wie manch ein Händler - ein Auto mit Minimalaufwand zurechtdengeln, damit es gerade so funktioniert, um es verkaufen zu können, sondern das Problem für mich möglichst endgültig lösen - zumindest für eine Zeit, die meinem altersbedingten Planungshorizont angemessen ist :).


    Ich mache dann mal Meldung, wenn das Problem gelöst ist.

    das lässt sich ja dann schnell ausschließen, wenn man den Motor kurz mal ohne Riemen laufen lässt.

    Ja, das stimmt.


    Aber auch wenn es die/der eine oder andere lächerlich findet, für mich ist selbst das schon aufregend. Ich bin nicht nur Schüler im Sinne des Status im Forum, sondern auch, was das (Wieder)erlernen des Schraubens angeht ;).

    Bin halt versaut von x Jahren Firmenwagen und "Finger weg von Leasing-Fahrzeugen" ^^.

    Bei meinen Motorrädern hatte ich da nie so viele Skrupel. Vielleicht liegt's ja schlicht an der Größe des "Opfers" :/:).

    Auf Grund des Inputs von einem User, der sich per PN gemeldet hat, habe ich noch den Tipp bekommen, dass solch jaulende Geräusche auch von einem sterbenden Freilauf der LiMa kommen kann, habe ich mal gesucht und habe das hier gefunden:


    https://www.youtube.com/watch?v=25mz7OyoHio


    Es ist zwar kein Nissan, aber der Sound kommt meinem Geräusch sehr nahe, wenn man mal Frequenzabweichungen durch unterschiedliche Drehzahlen / Scheibendurchmesser etc. außer Acht lässt, Auch das Sound-Beispiel im Fahrzeuginnern kommt nahe ran.


    Dank Euch habe ich jetzt schon zwei konkrete Anhaltspunkte in dieser kurzen Zeit.

    Dafür ein DICKES DANKESCHÖN :spring::thumbup::thumbup::thumbup: .


    Sobald ich wieder beim Auto bin, geht's mit zielgerichteten Recherchen in diesen zwei Richtungen weiter - mit Prio auf dem Turbo.


    Ich melde mich zu Wort, sobald ich Neigkeiten habe.

    Ich habe im Moment keinen ordentlichen Sound am Rechner (weil nicht zu Hause), aber ich glaube das kommt wirklich nah dran - und wahrscheinlich klingt das bei so einem Schaden auch nicht immer exakt gleich. Aber das sollte sich ja nach einem Ausbau gut verifizieren lassen und wenn es das nicht ist, kann man den alten ja wieder einbauen. Dann werde ich mich mal schlau machen, ob ich mich mit meiner Schrauberfahrung da heran trauen sollte oder besser nicht. An einem weiteren Beispiel für "Operation gelungen, Patient tot" hätte ich nicht so richgtig Freude ;).


    Ein Mitglied, das sich - aus welchen Gründen auch immer - per PN gemeldet hat, hatte als mögliche Ursachen noch den LiMa-Freilauf ins Spiel gebracht, der sich bei ihm/ihr wohl kurz nach Auftreten einer wie von mir beschriebenen Geräuschkulisse verabschiedet hat.


    Also, sobald ich wieder beim Ferkel bin, mache mich mal an weitere Nachforschungen.

    Also den Turbo hab ich dann halt mal getauscht, bevor es ihn zerlegt. Danach war wieder Ruhe im Karton. Da ich bei diesem Geräusch nach wie vor volle Leistung hatte, ich auch hier und da Sachen getestet hatte, hab ich ihn eher widerwillig getauscht. Im Endeffekt war es die Ursache.

    Aahh, also lieber agiert, bevor es knallt :). Dachte ich mir.

    Könnte man auch als (noch) weniger geübter Schrauber hinbekommen und - wenn ja - gibt es etwas, das ich aus Deiner Sicht beachten sollte beim Beschaffen des Ersatzes (z.B. neu oder überholt, Original oder Aftermarket, ...)

    Ich will ja gerne dazulernen - gegebenenfalls auch unter Anleitung/Beobachtung - aber vielleicht nicht gerade zum Start mit einer Sache, mit der ich mich - bzw. mein Ferkel - irreversibel ins Abseits schieße :/.

    Nur wenn Motor und Getriebe warm und auch im Stand .

    Zu 1.:

    Nein, nicht nur wenn Motor und Getriebe warm sind. Heute morgen musste ich das Auto kurz starten und vorsetzen. Das Geräusch war sofort da und auch ziemlich laut.

    Zu 2.:

    Ja, es tritt sowohl im Stand als auch während der Fahrt auf und während der Fahrt - wie erwähnt - unabhängig davon, in welchem AWD-Modus ich fahre.

    Vielen Dank für den Tipp, aber ich habe es bislang erfolgreich vermieden, mich bei YT anzumelden, bin ein wenig alt für einen YTber :).

    Und nach den etlichen 100km ist Dein Turbo dann gestorben ? Wenn ja, was waren die Folgen ?

    Ich finde gerade den Thread nicht, aber ich hatte hier mal gelesen, dass Turboschäden auch dazu führen können, dass man Metallspäne in den Ansaugtrakt bekommt und man sich damit die Maschine u.U. komplett ruinieren kann. Das würde ich aus verständlichen Gründen gerne vermeiden ;).


    Was die Zusatz-Info angeht, habe ich noch eine andere Idee:


    Ich arettiere das Smartphone an einer bestimmten Stelle, mache von dieser Position ein Foto, damit die Gemeinde weiß, von wo aus ich genau "lausche". Dann mache ich dazu eine reine Tonaufnahme. Das beides zusammen bekommt man innerhalb des Limits von 1,5 MB pro Post sicher gut hin, so dass man es hier direkt einstellen kann. Dauert allerdings etwas, bin gerade nicht zu Hause.


    LG Thomas

    Hi, vielen Dank. Darüber hatte ich auch schon einmal nachgedacht, es aber verworfen, weil ich kürzlich bemerkt hatte, wie arg die Beschränkungen m Forum sind, was den Speicherbedarf von eingestellten Mediadaten ist. Aber ich probier's mal ... :thumbup:


    Wie vermutet ist ein aussagefähiges Video zu groß, um es hier hochladen zu können. Da der Wagen jetzt kalt ist, verhält es sich aber auch anders als gestern.

    Ich werde mal mit der Kombi aus Foto und reiner Audio-Aufzeichnung probieren. Dazu braucht es aber ein wenig Vorlauf und das Auto sollte warmgelaufen sein. Ich melde mich wieder. Bis dahin erst einmal Grüße "an den Sambezi" :).

    Hallo liebe FerkelanerInnen,

    nach einer gemütlichen Tour ins Bergische Land wurde ich gestern durch ein ziemlich beängstigendes Geräusch aufgeschreckt, dass ich bis dato von meinem Ferkel noch nicht zu hören bekam.


    Mein Ferkel (R51, 2.5dCi, 140kW, MT, 155.000km, EZ08/2012) benahm sich bislang mustergültig. Wann der unbekannte Schaden tatsächlich entstanden ist, vermag ich nicht zu sagen, das Geräusch trat relativ plötzlich auf nach insgesamt ca. 250km gemächlichen Tageskilometern kurz vor der Ankunft zu Hause.


    Zwar habe ich (unter anderem auch) zum Thema Turbolader die Beiträge hier verfolgt, aber ich bin viel zu weit weg vom Niveau eines Profi-Schraubers, als dass ich hier ohne Weiteres zu einer qualifizierten Diagnose kommen könnte und hoffe daher auf Eure Hilfe. Ich habe mein Ferkel jetzt seit einem Jahr und bin mit der Ausrüstung und dem Innenumbau gerade soweit, dass ich mal realistisch daran denken kann, in den Sonnenuntergang zu reiten, und jetzt das ... ;(



    Wie lässt sich das Geräusch beschreiben, wann tritt es auf und wo kommt es her ?

    • Nach der Rückkehr habe ich das Fahrzeug nach kurzer Zeit noch einmal gestartet und das Geräusch war sofort wieder da.
    • Nach einer längeren Wartezeit (Abkühlung ?) war es zunächst nicht hörbar, trat aber nach kurzer Zeit wieder auf, nachdem ich ein wenig Last und Drehzahl gefordert habe (vorsichtiges Vor- und Zurückfahren)
    • Es klingt wie ein Heulen / Singen und vom Charakter her würde ich es am ehesten mit dem Geräusch vergleichen, dass ich von einem kränkelnden Differential kenne (das hatte ich mal bei einem Forester)
    • Es ist recht laut. Meine Freundin hat bei meiner Ankunft bereits im Hausflur gehört, dass da ein "unbekannter LKW" vorfährt :/.
    • An der Lautstärke orientiert kommt es aus dem Motorraum links hinten - also von da, wo der Turbolader sitzt =O- , aber das kann täuschen, denn wenn z.B. das Getriebe die Ursache ist und sich der Lärm den richtigen Weg durch eine Lücke sucht, könnte man zum gleichen Ergebnis kommen.
    • Das Heulen / Singen ist zeitweise von einem unregelmäßigen, harten Klicken begleitet.
    • Es tritt sowohl im Stand als auch während der Fahrt auf
    • Es ist direkt abhängig von der Motordrehzahl und unabhängig davon, ob man einen Gang eingelegt hat oder nicht.
    • Ein Test auf dem Parkplatz nebenan hat ergeben, dass es auch unabhängig von dem Antriebsmodus ist (2WD, Auto, 4WD Hi/Lo)

    Was habe ich bisher gemacht ?

    • Nachdedacht und gelesen ;)
      • Nachdem meiner jetzt mehr als 150.000 km hat und schon mehrere Leute berichtet haben, dass Turbolader gerne einmal nach dieser Größenordnung Laufleistung sterben, dürfte ich mich wohl nicht beschweren, wenn meiner sich daran halten würde. Dagegen spricht für mich, dass das Geräusch wirklich unmittelbar der Drehzahl folgt. Beim Turbo würde ich eine gewisse Verzögerung erwarten, die dessen Ansprechverzögerung entspricht. Natürlich ist Gedanke auch von dem Wunsch getrieben, dass es nicht der Lader sein möge ...:|.
    • Gehorcht
      • Neben der groben Eingrenzung mit bloßem Ohr habe ich mal ein Stethoskop an die LiMa und den Lader gehalten, aber wahrscheinlich ist mein Ohr noch zu ungeschult und ich habe keine Vergleichssounds von intakten Aggregaten im Ohr, so dass ich hier (noch) keinen echten Erkenntnisgewinn habe.
    • Das Ferkel gefragt
      • Das Auslesen von Diagnosedaten hat bislang nichts ergeben.
      • Die einzigen Fehler, die ich bekam, waren 2 oder drei Altlasten wie Registrierungsfehler eines "iPods" und eine Beschwerde vom BCM, die wohl eine Folge davon war, dass ich vor Kurzen an der elektrischen Verriegelung von Heckklappe und Heckfenster gearbeitet habe.
      • Insbesondere der Fehlerspeicher vom ECM, von dem ich in erster Linie Hilfeschreie bei einem Defekt am Motor erwarten würde, ist komplett blank !
        Das heißt für mich, dass sich der Defekt zwar schlimm anhört, aber noch nicht so weit fortgeschritten ist, dass das ECM überhaupt irgendetwas bemerkt.
        Ich bin seit dem ersten Auftreten des Geräuschs vielleicht max. 15km gefahren, aber soweit ich feststellen konnte, hat das Ferkel keinen Leistungseinbruch oder anormales Ansprechverhelten. Wenn ich mich traue das Geräusch zu ignorieren, kann ich ganz normal fahren und habe den gewohnten Antritt.

    Da heute Feiertag ist und ich auch noch nicht weiß, ob meine lokalen Schrauber ein langes Wochenende machen, wäre ich total froh, wenn die/der eine oder andere von Euch mich an ihrer/seinem

    Knoff--Hoff in Sachen Ferkel-Innereien teilhaben ließe. Ich gehe bei dem Geräusch zwar nicht davon aus, dass das etwas ist, das ich mal eben schnell selbst reparieren kann, aber wenn ich zumindest mit der Diagnose ein wenig weiter käme und meinen Adrenalin-Pegel etwas senken könnte, bis die Werkstätten wieder bevölkert sind, wäre das schon ein Erfolg.


    Vielen Dank im Voraus für euren Input.

    Danke für die Blumen ^^.


    Wie gesagt mein erster Pathfinder war damals ein neuer 2005er und bei dem arbeitete die Heckklappenverriegelung tatsächlich mechanisch. Hier hätte es eine Lösung gebraucht, wie Sie ein Mit-Ferkelaner hier irgendwo beschrieben hat (Fahrrad-Bowdenzüge, Griff etc.).


    Ob es bei den späterem Ferkeln (Post Facelift) überhaupt noch Varianten mit rein mechanischer Heckklappen-/Heckfensterverriegelung gab, vermag ich nicht zu sagen.


    Es ist schon lange her, aber soweit ich mich erinnere unterscheidet sich die Haptik der mechanischen Variante so massiv von einem gummierten Taster zwischen den Kennzeichenleuchten, dass eine Verwechslung eigentlich ausgeschlossen ist. Das Schloss selbst ist natürlich nach wie vor mechanisch, aber es wird elektrisch betätigt. Hier gibt es einen kleinen, aber feinen Unterschied zwischen Heckklappe und Heckfenster (in den Bildern leider nicht zu sehen) . Bei meinem Heckfensterschloss gibt es außen eine freiliegende Stange, die als Verbindung zwischen dem elektrischen Öffner und dem eigentlichen Schloss dient. Wenn man daran zieht, kann man das Heckfenster manuell und rein nechanisch öffnen. D.h. man könnte sich hier trotz der an sich elektrischen Betätigung eine mechanischen Öffner für innen basteln - sofern man nicht das Risiko eingeht, sich damit den elektrischen Öffner zu beschädigen. Die offen liegende Stange gibt es beim Schloss der Heckklappe aber leider nicht, so dass es hier keine - oder zumindest keine einfache Alternative zur elektrischen Lösung gibt.

    o.k., da bin ich wieder ...


    Hier die Kabelbaumseite ...



    ...und hier die Seite mit den Tastern im eingebauten Zustand.



    Wegen der Platzverhältnisse empfiehlt es sich, die Taster n dieser Lage zu befestigen, da sich die Kabel dann ganz natürlich in die Nische der Verkleidung legen.


    HINWEIS: Die Anschlussseite jedes Tasters wurde zusätzlich mit Schrumpfschlauch überzogen, um die Kontakte zu schützen.


    Zum Schluss sah dann der gestrippte Kabelbaum so aus (Blick in die Heckklappe mit dem Außentaster für die Heckklappe im Hintergrund und dem Stecker des Heckfensterschlosses oben links) ...



    Ich hoffe, dass hilft dem einen oder anderen weiter und wenn nicht,ist es auch nicht schlimm.

    Dann freue ich mich einfach still über meine Taster und den genialen Komfort, im Liegen mit dem großen Zeh den Notausgang öffnen zu können ^^.

    Zunächst einmal sorry, dass ich mich noch nicht gerührt habe, aber bei mir geht es gerade ein wenig drunter und drüber... :rolleyes:


    Also ich mag mich täuschen, aber soweit ich weiß, hat das Ferkel je nach Jahrgang und Modell/Ausstattung ENTWEDER eine elektrische ODER eine mechanische Betätigung für das Schloss vn Heckklappe UND dem Heckfenster, aber keine Mischung von beidem. Insofern wundert mich Deine Aussage etwas.


    Aber wenn ich gerade dabei bin, werfe ich mal meinen Plan mit der Projektvorstellung über Bord und poste hier die Info's zur Heckklappe. Wenn ich den Post später noch findeThread später noch finde, kann ich ja dahin verlinken :). Also ...


    1. Konzept:


    Bei meinem Ferkel erfolgt die Öffnung der Heckklappe und des Heckfensters elektrisch über je einen Taster unter dem Außengriff der Heckklappe (Mitte: Heckklappe, Rechts: Fenster).


    Der Umbau sollte sich also darauf beschränken,

    • parallel zu jedem der beiden Taster je einen zweiten Taster parallel anzuschließen und
    • diese beiden Taster an einer geschickten Stelle in der Heckklappenverkleidung zu verbauen.

    Anmerkung: Auf Taster weiter vorn im Inenraum wollte ich bewusst verzichten, denn

    • zum einen hatte ich keine Lust, einzelne Kabel von der Heckklappe in die Karosserie zu verlegen, weil sich damit die Anzahl der Kabel mit Soll-Knickstelle erhöhen würde,
    • zum anderen wollte ich hinsichtlich meines Innenausbause flexibel bleiben und nicht jetzt zwei Taster im Innenraum zu verbauen, um dann ein paar Wochen später festzustellen, dass ich sie wegen einer neuen Idee verlegen muss.

    Die Taster sollten so angebracht sein, dass eine versehentliche Betätigung - womöglich sogar während der Fahrt ausgeschlossen ist. Eventuell kann sogar ein Sicherheitsschalter vorgesehen werden, der die Taster entkoppelt. So muss man vor dem Öffnen von innen erst diesen Schalter betätigen und kann dann erst die Taster benutzten, um von innen zu öffnen


    Wegen der Aufteilung des Fahrzeug-Innern liegt der Schlafplatz bei mir in Fahrtrichtung rechts und die beiden Ablagemulden in der Heckklappenverkleidung liegen teilweise oberhalb der Ladefläche.

    Die Taster - und ggf. der Sicherheitsschalter - sollen in die obere Kante der in Fahrtrichtung linken Mulde eingebaut werden. Auf diese Weise liegen sie nicht direkt am Kopf- oder Fußende des Schlafplatzes, was eine versehentliche Betätigung schon einmal erschwert.

    Außerdem sind sie durch den versenkten Einbau gegen versehentliches Betätigen durch verrtuschendes Gepäck weitestgehen geschützt (Die Betätigung erfolgt in der Nische von unten nach oben).


    2. Teile:


    Als Taster setze ich wasserdichte Teile ohne Schnickschnack wie LED's o.ä. ein. damit sichergestellt ist, dass keine schleichenden Verbräuche entstehen und im Auto wirklich alles aus ist, wenn es abgestellt ist.


    Verwendet wurde dieser Taster hier.


    Außerdem noch ein paar Kabelbinder und Wellschlauch.


    3. Ausführung:


    ACHTUNG: An den Steuerleitungen für die Taster von Heckklappe und -fenster liegen bei Zündung in Pos. OFF 12V an und die Leitungen gehen an ein Steuergerät. Also während den Arbeiten immer brav den Heckklappen-Kabelbaum vom Fahrzeug trennen !!!


    3.1 Mechanischer Einbau der Taster


    Denkbar einfach:

    • Richtige Anzahl Löcher an der gewünschten Stelle bohren,
    • Schalter testweise einbauen, dann wieder entnehmen,
    • FERTIG :)

    Das Bild zeigt den Blick auf die Innenseite der Heckklappenverkleidung mit Blick in Fahrtrichtung in korrekter Einbaulage.

    Der rechte Taster ist für das Fenster, der linke für die Klappe, also angeordnet wie die Taster außen am Fahrzeug.




    3.2 Anzuzapfende Kabel


    Bei den anzuzapfenden Kabeln handelt es sich um Signal-Kabel mit entsprechend geringem Querschnitt. Deshalb hat sich die Verwendung von Stromdieben auch als problematisch erwiesen. Die Kabel , die es zu finden gilt sind

    • Rosa und Hellgrün für den Öffnungstaster der Heckklappe sowie
    • Blau und Braun für den des Heckfensters.

    Hinweis: Hier sind die Grundfarben angegeben. Die Kabel tragen jeweils weiße bzw. graue Markierungsringe.

    Die Bilder zeigen die Stecker der jeweiligen Taster unter der Griffleister der Heckklappe, die mit vier Schrauben und zwei Clips an der Heckklappe befestigt ist.





    Um an die Kabel heranzukommen, muss die Ummantelung des Kabelbaums an zwei Stellen geöffnet werden:

    • Rosa: Hinter dem Stecker des Kabelbaums für die Heckklappe
    • Hellgrün: Zentraler Teil des Kabelbaums auf Höhe des Heckklappenschlosses
    • Blau: dto.
    • Braun: dto.

    Hier derjenige Stecker des Heckklappen-Kabelbaums, über den die Signalleitungen laufen.


    Auf dem linken Bild ist das rosa Kabel für den Öffnungstaster der Heckklappe vorn links zu erkennen (nicht zu verwechseln mit dem lila Kabel in der hinteren Reihe ganz rechts. Das gehört zur Kamera !)

    Es fällt auf, dass hier zwar ein blaues und ein braunes Kabel zu finden sind, aber das zweite Kabel für den Öffnungstaster der Heckklappe fehlt !

    Die beiden folgenden Bilder zeigen beide den Steckverbinder mit den SIgnalleitungen


       


    Das folgende Bild zeigt die bei den Stecker, mit denen der HeckklappenKabelbaum mit dem Fahrzeug verbunden sind.


    HINWEIS:


    Das hellgrüne Kabel taucht erst im hinteren Teil des Kabelbaums auf, was bedeutet, dass Nissan im Innern des Kabelbaums irgendwelche komischen Sachen macht ;).

    Die zweite Besonderheit ist, dass der Öffnungstaster des Heckfensters mit einem blauen Kabel verbunden ist, aber eines der Kabel für die Kennzeichenbeleuchtung ebenfalls blau ist. Es gilt also beim Anzapfen das richtige zu erwischen :-)


    Das folgende Bild zeigt einen entmantelten Abschnitt des Kabelbaums auf Höhe des Heckklappenschlosses.

    Die beiden Kabel im Vordergrund gehen auf einen Steckverbinder, der am Schloss des Heckfensters angeschlossen wird (im Hintergrund zu erkennen)

    Der ein Stück blau ummantelte Teil geht über einen gemeinsamen Stecker auf eine Buchse am Heckklappenschloss (Um den zu lösen, muss man das Heckklappenschloss ausbauen)




    3.3 Anzapfen der Kabel


    Die Kabel für den Öffnungstaster der Heckklappe werden kurz hinter dem Steckverbinder links (rosa) und auf Höhe des Heckklappenschlosses abgegriffen.




    Die Kabel für dne Öffnungsstaster des Heckfensters werden bei im freigelegten Mittelteil des Kabelbaums abgegriffen (Bild für braun habe ich mir gespart).




    An allen Verbindungsstellen wurden die Kabel

    • zunächst durchttrennt und beidseitig abisoliert und verzinnt,
    • anschließend wurde ein Stück Schrumpflschlauch aufgefädelt,
    • beide Kabelende wurden dann mit dem zusätzlichen Kabel verlötet und der Schrumpfschlauch über die Lötstelle geschoben und
    • zum Schluss wurde der Schrumpfschlauch zusätzlich mit Isolierband umwickelt.

    3.4 Verbinden mit den Tastern


    Damit bei zukünftigen Arbeiten an den Innereien der Heckklappe die Innenverkleidung nicht fix am Kabelbaum hängt, werden die Verbindungen zu den Tastern steckbar ausgeführt.

    Das wird mit Rundsteckhülsen ausgeführt, wobei die beiden am Kabelbaum angelöteten Kabel mit voll isolierten Buchsen versehen werden.

    Das ist nötig, weil zwei der angezapften Leitung bei Zündung auf OFF Spannung führen. Wenn man einmal vergessen sollte, den Heckklappenkabelbaum vom Fahrzeug zu trennen oder diese Verbindung zu Testzwecken benötigt wird, könnte sonst bei freihängenden Steckhülsen nach einer Demontage der Innenverkleidung ein Kurzschluss entstehen, der Steuergeräte in Mitleidenschaft ziehen könnte.


    Weiter geht's im nächsten Post, daa ich hier keine Bilder mehr anhängen kann ...

    Guckst Du hier ... https://carmanuals2.com/brand/nissan/pathfinder-2003-4986.


    Man findet selten alles zu einem Jahrgang beisammen, aber man kann sich nach und nach ein komplettes Set zusammenstellen, denn die Dateinamen der verschiedenen Module des ESM sind scheinbar standardisiert. Die Datei fwd.pdf enthält das Inhaltsverzeichnis, in dem alle anderen Module (PDF-Dateien) verlinkt sind.

    Die Datei idx.pdf enthält das Stichwortverzeichnis, ebenfalls mit Links zu den betreffenden Modulen. Und auch die Links von einem Modul zum anderen funktionieren, solange man die Dateinamen unangetastet lässt.


    Es ist allerdings Vorsicht geboten, wenn man Ausgaben nutzt, die für ein anderes Modelljahr oder ein Modell für eine andere Region in der Welt gedacht sind, denn die Unterschiede sind z.T. erheblich. Z.T. sind auch Teile des Navara-Manuals hilfreich, aber hier gilt das gleiche, denn bei dem Auto fehlt ja im Vergleich zum Ferkel einiges :). Manchmal sind auch in einer Datei Informationen für verschiedene Modelle zusammengefasst, aber in der Regel weiß man ja, was für ein Auto man hat ^^.