Beiträge von Alexx

Ihr habt Spam übers Nissanboard erhalten ?

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    Tja, da wäre nun interessant zu wissen, wohin dieser J30 letztlich ging. Vielleicht taucht er ja irgendwann wieder irgendwo auf.


    Bezüglich der Verfügbarkeit von Ersatzteilen klingt das nun aber gar nicht gut. Nicht, dass da am Ende nur noch kubanische Methoden helfen, wo bekanntermaßen der 1959er Chevrolet Bel Air mit Lada-Ersatzteilen geflickt wird, weil man an Originalteile nicht herankommt.


    Auch in Zeiten von 3D-Druckern ist es leider noch längst nicht so weit, dass man sich einen Bremssattel oder einen Kupplungs-Nehmerzylinder daheim selbst ausdrucken könnte.


    Hallo MaxJ30,


    das ist ja nett, mal wieder von Dir zu lesen! Du überlegst Dir also, Dir den vierten J30 in Deinem Leben zuzulegen? Deinen zweiten (coloradoroten) habe ich auf dem Maxima-Treffen 2007 mal in natura gesehen (und dessen Leichtmetallfelgen liegen bis heute bei mir am Dachboden herum), den dritten (platingrauen) nur auf Fotos.


    Bei dem oben verlinkten wundert mich etwas die grüne Feinstaubplakette, die man auf der Windschutzscheibe sieht. Der müsste als 1990er Baujahr eigentlich ein Opfer der Abgsschlüsselnummer 03 sein, die trotz G-KAT keine Plakette bekommt. Dass der schon eine 01 ab Werk hatte, glaube ich eher nicht. Aber vielleicht hat ihn der Vorbesitzer irgendwie umgeschlüsselt bekommen.


    Mein J30 steht seit über 10 Jahren abgemeldet in einer Scheune und wartet aufs H-Kennzeichen, was noch 2 Jahre und 9 Monate dauert. Zurückblickend betrachtet hat sich die Einlagerung überhaupt nicht gelohnt. Allein für das Geld, das ich inzwischen an Scheunenplatz-Miete bezahlt habe, hätte ich den obigen locker kaufen können. Hätte ich im Jahr 2009 geahnt, dass man im Jahr 2019 noch brauchbar erhaltene J30 finden würde, die auch noch bezahlbar sind, hätte ich meinen nicht eingelagert, sondern damals verkauft. Wie viele Standschäden ich an meinem vorfinden werde, wenn ich ihn eines Tages wieder aus dem Dornröschenschlaf wecke, ist auch noch so eine Sache.

    Etwas Sorge bereitet mir auch die Verfügbarkeit von Ersatzteilen für den J30. Allein für den europäischen Makrt wird die kaum jemand weiterproduzieren, aber vielleicht laufen in den USA noch genug J30 und erzeugen ausreichend Nachfrage.

    Na da schau einer an, ein Vor-Facelift-J30 im Farbton KH2 (platingrau Mineraleffekt) mit Schiebedach, demnach ohne werksseitige Klima. Aller Wahrscheinlichkeit nach eine späte 1990er bis frühe 1992er Erstzulassung, d.h. mit Abgasschlüsselnummer 01. Die Modelle bis Mitte 1990 hatten die 03 und bekommen die grüne Feinstaubplakette nicht. Soweit meine Auswertung der Bilder.


    Insgesamt ist er meinem recht ähnlich, nur dass ich eben ein frühes Facelift-Modell von Mitte 1992 habe. Meiner ist allerdings seit gut 7 Jahren in einer Scheune eingemottet. Noch 5 Jahre und 5 Monate bis zum H-Kennzeichen :-)


    Wohl dem übrigens, der mal eben so eine rote 06er Nummer für's private Vergnügen zur Hand hat. Ein abgemeldetes Auto mit abgelaufenem TÜV bekommt der durchschnittliche Privatmann ja inzwischen kaum mehr vom Fleck.

    Dass die Kolben der hinteren Bremssättel festgammeln, ist ein recht verbreitetes Problem. Begünstigt wird es durch die kompliziertere Mechanik, weil ja auch die Handbremse per Seilzug auf die hinteren Bremssättel wirkt. Bei meinem ehemaligen Primera musste mal ein gebrauchtes Ersatzteil her. Das mit der schweren Rückstellbarkeit der Sättel kann ich mir daher gut vorstellen.


    Wenn das Bremspedal ohne Widerstand bis zum Bodenblech durchsackt und hinten rechts keine Bremswirkung vorhanden ist, dann dürfte da beim Belagwechsel etwas schiefgelaufen sein. Dass der ABS-Hydraulikblock genau in dem Moment total undicht wird, in dem ein Mechaniker eigentlich nur die Bremssättel anfasst, ist doch ziemlich unwahrscheinlich.
    Ich würde aber aus jeden Fall mal die Leckstelle suchen - also den ABS-Hydraulikblock komplett trocken wischen, jemanden aufs Pedal treten lassen und beobachten, wo die Bremsflüssigkeit austritt. Vielleicht ist ja nur eine Bremsleitung direkt am ABS-Block beschädigt oder durchgerostet.


    Ich habe allerdings auch schon mal von undichten ABS-Blöcken beim [lexicon]J30[/lexicon] gehört. Während der Primera [lexicon]P10[/lexicon] aus englischer Produktion (Sunderland) ein relativ verbreitetes Bosch-ABS hatte, hat der [lexicon]J30[/lexicon] ein japanisches [lexicon]ABS[/lexicon] (von Nippon [lexicon]ABS[/lexicon] Co.). Der [lexicon]P10[/lexicon] scheidet als Gebrauchtteil-Spender somit aus. Das macht die Suche nach einem gebrauchten ABS-Block daher ziemlich schwer. Evtl. gibt es aber doch noch andere Autos, die den gleichen ABS-Block wie der [lexicon]J30[/lexicon] haben.


    Ich hatte Max am Telefon ( fälschlicherweise ) so verstanden, dass sich die Rohre aus der Auflagebene heraus verziehen.


    Letztlich passiert beides. Die beiden äußeren Flansche wandern nicht einfach parallel in Richtung des mittleren, sondern sie verkippen dabei auch etwas gegeneinander. Das kann man sich so vorstellen wie ein U-förmiges Rohr, an dessen Enden senkrecht Flansche angeschweißt sind. Biegt man das Ende des "U" zusammen, dann kommen sie sich näher, und stehen auch nicht mehr ganz parallel zueinander.
    Wenn man nach einem Stehbolzen-Bruch den alten Krümmer weiterverwenden möchte, muss man daher zwei Dinge tun: Einerseits muss er geplant werden, weil die Flansch-Vorderseiten nicht mehr in einer Ebene liegen, und andererseits muss man die Löcher aufbohren, weil das Bohrbild nicht mehr zu den Stehbolzenabständen passt.
    Als ich bei meinem [lexicon]J30[/lexicon] anno 2006 den vorderen Krümmer repariert habe, habe ich auf das Planen verzichtet und etwas gemogelt, indem ich die Dichtung mit Firegum-Auspuff-Montagepaste eingesetzt habe. Das hat gereicht, die Unebenheit auszugleichen. Die Löcher sind mittlerweile auf 10 oder sogar 12 mm aufgebohrt - anders wäre der Krümmer nicht mehr auf die Bolzen gegangen.


    Das Einschweißen zweier Stützbrücken sollte das Problem dennoch lösen. Wenn sich, modellhaft gesprochen, die beiden Enden des "U" nicht mehr näherkommen können, bleiben auch die Flansche in einer Ebene.


    Ach übrigens: Wenn man mal genauer darüber nachdenkt, dann müssten es eigentlich immer die äußeren Stehbolzen sein, die brechen. Ein sich verziehender Krümmer zieht ganz brutal die 4 äußeren Bolzen zusammen. Die 2 Bolzen des mittleren Zylinders sollten dagegen keine nennenswerte Kraft spüren und folglich auch nicht brechen.
    Ob wohl jemals bei einem [lexicon]J30[/lexicon] einer der 2 mittleren Bolzen gebrochen ist...?


    Mir fällt gerade noch etwas ein - eine Art Notbehelf, um einen [lexicon]J30[/lexicon] bei missglückter Stehbolzen-Reparatur vielleicht doch noch zu retten. Nehmen wir mal den worst case an: Ein Stehbolzenrest lässt sich nicht entfernen, oder ganz extrem, beim Ausbohrversuch wurde ein Linksausdreher oder Gewindebohrer im Zylinderkopf abgerissen.
    Wenn man die Lösung mit der großen, 15 mm dicken Platte wählt, dann ist diese wahrscheinlich so steif, dass der Krümmer auch dann noch bündig anliegt, wenn er nur von 5 statt 6 Stehbolzen gehalten wird. Man hätte daher wohl ganz gute Chancen, ihn auch mit nur 5 Bolzen dauerhaft dicht zu bekommen.

    Ja richtig, man müsste sich die Frage stellen, ob man die Rohre des alten Krümmers unter entsprechender Gewaltanwendung wieder auf den richtigen Anstand auseinanderbiegen kann. Absolut nötig wäre es aber wohl nicht. Auch wenn die Abgasrohre nicht genau mit den Auslässen am Zylinderkopf fluchten, sondern bei den äußeren beiden Zylindern um 3 oder 4 mm versetzt sind, ist der Querschnitt kaum beeinträchtigt, und es bleibt auch noch genug Auflagefläche für die Dichtung. Aber ein Rückbiegen wäre natürlich schon die elegantere Lösung.


    Wenn ihr einen neuen Krümmer besorgt habt, wird das Problem ohnehin für längere Zeit erst mal nicht wiederkehren. Man könnte es aber vielleicht sogar mit einer ganz einfachen Maßnahme dauerhaft beseitigen: Der Krümmer zieht sich, wie man an meinem Foto sieht, ja zusammen. Man könnte zwischen den Flanschen je ein Stück Rundstahl oder Flachstahl als "Stützbrücke" einschweißen, so dass die Flansche einander nicht mehr näherkommen können. Das wäre einfacher als die Lösung mit der Platte, würde aber wohl auch seinen Zweck erfüllen.


    Die Frage, wie viele Stehbolzen bei ihm schon fehlen, ist natürlich extrem wichtig. An der vorderen Zylinderbank habe ich, wie berichtet, schon mal einen ausgebohrt. Hinten kann es helfen, ein Motorlager zu lösen und den Motor etwas anzuheben bzw. von der Spritzwand weg zu kippen. Dann könnte das mit einer Winkelbohrmaschine zu schaffen sein.
    Zylinderkopfdemontage halte ich für übertrieben, auch wenn manche Nissan-Werkstätten das wohl mitunter so gemacht haben. Das muss irgendwie anders gehen. Nachdem die Bolzen immer bündig mit dem Zylinderkopf abreißen, kann man evtl. sogar eine M5-Mutter am Bolzenrest anschweißen und ihn dann ausdrehen. Erfordert aber wahrscheinlich ein WIG-Schweißgerät und ein ruhiges Händchen.


    Chris hat das Problem schon gelöst, die Dinger werden in den USA nachgefertigt und im ebay für US$ 192 verhökert, ist bestellt.


    Ach so, Ihr habt als quasi "hinter den Kulissen" schon an einer Lösung des Problems gearbeitet. Wenn der US-Krümmer schon bestellt ist, dann hätte ich mir meine Überlegungen, einen Krümmer für die Ewigkeit zu bauen, wohl vorerst sparen können.


    Wie dem auch sei, ich habe inzwischen in meinem Ersatzteil-Fundus gekramt und einen hinteren Krümmer herausgesucht. Anbei mal zwei Fotos. Wie schon gesagt, hat der Krümmer drei separate Flansche für jeden Zylinder - genau daraus resultiert das Problem. Die Rohre verziehen sich nämlich im Laufe der Zeit.
    Schaut Euch das zweite Bild mal genau an, dort habe ich zum Vergleich die Krümmerdichtung davor gehalten (die das Bohrbild des Zylinderkopfes wiedergibt): Auf der rechten Seite fluchten die Löcher der Dichtung mit denen des Krümmers. In der Mitte passt es schon nicht mehr so gut, und links ist es fast einen Zentimeter (!) daneben! So stark hat sich dieser Krümmer verzogen!
    Das ist der Grund dafür, dass die Stehbolzen brechen - die werden durch seitliche Kräfte abgerissen.
    Das Problem ist also weder, dass die sechs M8er Stehbolzen zu schwach wären, noch dass die Gewinde im Zylinderkopf schlecht wären. Nein, der thermische Verzug des Krümmers reißt sie ab.


    Die Abhilfe wäre eigentlich ganz einfach - man fertigt einen großen Flansch als ein Teil. Dann sind die 3 Rohre in ein starres Korsett gezwängt und können sich nicht mehr verziehen. Als Ausgangsmaterial bräuchte man eine 15 mm dicke Stahlplatte der Abmessungen 30 cm x 7,5 cm. Die müsste man dann auf passenden Umriss zusägen und mit 9 Bohrungen (6x für Stehbolzen, 3x groß für Abgasrohre) versehen. Dann die alten 3 Flansche vom Krümmer wegdremeln und den neuen Flansch anschweißen.
    Wenn das nur vor 20 Jahren mal jemand gemacht und in Serie gefertigt hätte, als der J30-Bestand auf seinem höchsten Niveau war...

    Hallo allerseits,


    ich entdecke die Diskussion hier leider erst mit Verspätung, hatte einfach mal wieder keine Zeit, hier regelmäßig vorbeizuschauen.


    Dass es den Krümmer nicht mehr zu kaufen gibt, finde ich jetzt aber höchst bedenklich. Das deutet darauf hin, dass es um die Ersatzteilversorgung beim [lexicon]J30[/lexicon] insgesamt inzwischen ziemlich schlecht bestellt ist - was natürlich auch für mich zum Problem werden kann. Das mit dem Krümmer wäre für mich jetzt nicht so kritisch, denn ich habe 4 Stück davon (gebrauchte) auf Lager. Dass die alle nicht mehr ganz plan sind, liegt natürlich auf der Hand.
    Eventuell ist dadurch, dass seit dem Auslaufen der J30-Baureihe nun über 20 Jahre vergangen sind, rechtlich eine wichtige Grenze überschritten worden, so dass der Hersteller evtl. nicht mehr gesetzlich verpflichtet ist, die Ersatzteilversorgung aufrecht zu erhalten. Einen Krümmer könnte man sich notfalls noch mit vertretbarem Aufwand nachbauen, aber manche andere Teile erfordern viel Improvisationskunst oder sind gar nicht zu ersetzen. So könnte z.B. ein defekter ABS-Sensor ein ziemliches Problem werden, oder auch nur eine nicht mehr lieferbare Wasserpumpe. Das ist wirklich bedenklich.


    Die Reparatur des hinteren Krümmers ist wegen der Platzknappheit wirklich nicht so einfach, es sollen wohl wirklich schon Mechaniker nur dazu den Zylinderkopf abgebaut haben. Damit, oder durch Motorausbau, kann man leicht astronomische Reparaturkosten verursachen. Mit etwas Geschick und unter Verwendung einer Winkelbohrmaschine müsste es aber auch anders gehen.


    Im vorliegenden Fall kann ich wohl nur bedingt weiterhelfen. Wegen der großen Entfernung kann ich schwerlich einen Blick unter die Haube werfen oder mit Hand anlegen. Ich könnte allenfalls mit einem gebrauchten Krümmer aushelfen, aber auch der ist natürlich bestimmt nicht mehr plan.
    Man könnte höchstens darüber nachdenken, einen "Krümmer 2.0" für den VG30E zu bauen, bei dem der Flansch an den Zylinderkopf ein einziges Teil ist, so dass sich nichts mehr verziehen kann. In ein paar Jahren wollte ich so ein Projekt evtl. mal starten, das könnte man aus gegebenem Anlass nun evtl. vorziehen und gleich mehrere fertigen. Die Frage ist nur, wie man den Flansch fertigt. Ich würde wahrscheinlich von einer Edelstahlplatte (1.4301, V2A) ausgehen, ca. 15 oder 20 mm dick, da müsste ich den Original-Krümmer mal als Muster nehmen. Umriss und Bohrbild würde ich auch dem Original-Krümmer nachempfinden, die Frage ist nur, wie man die Platte dann bearbeitet. Die sechs 8 oder 8,5 mm Bohrungen für die Stehbolzen bekäme ich mit häuslichen Mitteln ja noch hin, aber die 3 großen Bohrungen für die Rohre werden schwierig, wie auch der Umriss. Am elegantesten wäre das per Wasserstrahl-Schneiden zu fertigen, aber da müsste man erst mal eine Firma finden, die einem das als Kleinauftrag macht.
    Aber selbst der beste Krümmer hilft natürlich nichts, wenn dann die Arbeitskosten das Budget sprengen.


    Bei Interesse kann ich mir mal über einen "Krümmer 2.0"-Entwurf Gedanken machen.

    Ein Maxima-Treffen, tja, fragt sich nur wann...


    Maximachris gedenkt, soweit ich das gelesen habe, seinen [lexicon]J30[/lexicon] nur für einen Zeitraum von so etwa 2 Jahren zu behalten. Wenn sein [lexicon]J30[/lexicon] auch im Winter gefahren wird (und danach sieht es ja nun aus), droht er ohnehin bald ein Opfer des Rosts zu werden. Geschweißt wurde er ja scheinbar schon mal.


    Bis ich meinen Maxima mal wieder aus dem Dornröschenschlaf wecke, dürfte es dagegen noch Jahre dauern. Es haben sich standzeitbedingt so viele Dinge angesammelt, die zu machen sind (Zahnriemen, vermutlich braucht er auch 4 neue Bremssättel, Bremsscheiben und Klötze sowieso, der 5 Jahre alte Sprit im Tank wird auch langsam Ärger machen), dass eine Wiederinbetriebnahme viel Zeit und Geld kosten wird. Das mache ich erst, wenn ich relativ sicher bin, dass er danach dann regelmäßig gefahren werden wird und nicht erneut lange Zeit eingemottet wird - sonst kommen die gleichen Probleme bloß wieder.


    Es hat aber nette Erinnerungen geweckt, meine Maxima-Schrauber-Fotos aus dem Jahr 2006 mal wieder durchzuschauen. Das waren noch Zeiten - damals hatte ich noch Zeit zum "Genuss-Autoschrauben" als Freizeitbeschäftigung.
    Heute ist die Zeit leider wesentlich knapper. Selbst hier im Forum bin ich aus Zeitgründen nur noch ganz selten.

    Ach ja, noch was:


    Ich habe in der Forums-Galerie eines meiner alten Fotos vom Herausbohren eines Stehbolzens beim [lexicon]J30[/lexicon] wieder gefunden. Es handelte sich um den vorderen Krümmer, bei dem ein Bolzen fehlte. Der Linksausdreher hat gute Dienste geleistet. Das war im Sommer 2006:


    Herausbohren eines Stehbolzens


    Es gibt hier einen ganzen Thread zu meiner Stehbolzen-Ausbohr-Aktion von damals, nur dummerweise sind die darin eingebundenen Bilder nicht mehr sichtbar.



    Auch hier EDIT:
    Habe noch zwei Bilder von damals hochgeladen. Ich hatte das Problem am vorderen Krümmer, was einfacher ist. Ich habe damals den Kühler ausgebaut, um ausreichend Platz zu haben. Auf dem zweiten Bild sieht man deutlich, dass er um den fehlenden Stehbolzen herum ziemlich herausgeblasen hat.

    Insgesamt wirkte der Wagen damals dennoch modern und eigenständig und die leicht amerikanischen Einflüsse (voluminöse Stoßfänger, Leuchtband am Heck) fand ich auch toll. Und innen gab es ein geschwungenes Armaturenbrett und ein modernes Vierspeichenlenkrad, wie es die Konkurrenz erst Jahre später bot.



    Ja genau, man merkt es dem [lexicon]J30[/lexicon] wirklich an, dass er primär für den US-Markt entwickelt wurde. Abgesehen von den breiten Stoßfängern und dem Design der Rückleuten ist auch die weiche Sitzpolsterung ganz klar nach amerikanischem Geschmack. Der [lexicon]J30[/lexicon] hat übrigens auch in der deutschen Länderausführung zwei Relikte des US-Marktes: Da wären einmal die breiten, weißen "Blinker-Dummys" neben den Scheinwefern, die bis in den Kotflügel hinein gezogen sind. Dort haben US-Modelle ihre Begrenzungsleuchten und Blinker(gelbe Birne mit 5 und 21 Watt). Bei der europäischen Ausführung sitzen die Blinker ja unten im vorderen Stoßfänger, zusätzlich gibt's die seitlichen, runden Mini-Blinkleuchten am Kotflügel. Die weißen Blinker-Dummys neben den Scheinwerfern haben keine Funktion und dienen nur als "Lückenfüller". Offenbar lohnte es sich nicht, extra andere Kotflügel zu produzieren.


    Und dann ist da noch ein ganz kleines US-Artefakt, das kaum jemand kennt: Wenn Du neben dem linken Vorderrad stehst, schau mal durch die Winschutzscheibe auf das Armaturenbrett. Unten rechts siehst Du eine kleine, rechteckige Vertiefung im Armaturenbrett, vielleicht 2cm hoch und 10 cm breit, die keinerlei Funktion hat. Dort haben US-Modelle die Plakette mit der Fahrgestellnummer (VIN), die von außen sichtbar sein muss. Extra für den europäischen Markt hat Nissan kein eigenes Armaturenbrett gefertigt, daher haben auch europäische Maximas diese Vertiefung.


    EDIT: Habe sogar noch ein Foto davon gefunden...

    Das ist ja genial, nun gibt es einen weiteren [lexicon]J30[/lexicon] hier im Forum!


    Meine Eltern hatten von 1994-1995 eine bahamabeigen Vor-Facelift-J30, Bj. 1990. So habe ich seinerzeit meine Vorliebe für den [lexicon]J30[/lexicon] entwickelt.


    Mehr als ein Jahrzehnt später, Anfang 2006, habe ich mir dann wieder einen [lexicon]J30[/lexicon] zugelegt. Es ist ein platingraues Facelift-Modell von 1992, Handschalter mit Schiebedach. Exakt der gleiche also, wie MaxJ30 heute einen hat. Ich bin ihn von 2006 bis 2009 immer 3 Monate im Sommer mit Saisonkennzeichen gefahren. Seit Ende August 2009 steht er nun abgemeldet in einer Scheune, weil es mir einfach an Zeit fehlt. Ich werde ihn wahrscheinlich wieder aus der Scheune holen, wenn das H-Kennzeichen in etwas greifbarere Nähe gerückt ist. Leider dürfte er inzwischen reichlich Standschäden angesammelt haben, so dass die Wiederinbetriebnahme aufwändig wird. Vor allem der Zahnriemen dürfte sich inzwischen eckig gestanden haben und muss vor dem ersten Motorstart gewechselt werden.


    Bezüglich der Krümmer muss ich den Vorrednern teilweise widersprechen - die sind nämlich leider nicht aus Grauguss. Eben das ist das Problem beim [lexicon]J30[/lexicon]. Die Krümmer sind eine Konstruktion aus verschweißten Stahlrohren mit einem Hitzeschutzblech darum herum. Lediglich die 3 Flansche, die an den Motor angeschraubt werden, sind aus Guss und mit dem jeweiligen Rohr verschweißt. Das Problem ist, dass sich die Rohrkonstruktion durch die Hitze im Laufe der Zeit verzieht und dadurch die Stehbolzen im Zylinderkopf durch seitliche Kräfte abschert. Wenn man den Krümmer dann demontiert, stellt man fest, dass das Bohrbild des Krümmers nicht mehr mit dem des Zylinderkopfs fluchtet. Um den Krümmer wiederzuverwenden, kann man die Löcher aufbohren. Bei meinem sind inzwischen alle Löcher auf 10 mm aufgebohrt. So passte der alte, verzogene Krümmer wieder auf die Stehbolzen.
    Meines Erachtens wäre die beste Lösung wirklich, einen modifizierten Krümmer zu fertigen, bei dem der Flansch zum Motor hin ein einziges Teil ist, das alle 3 Rohre beherbergt. Dann kann sich da nichts mehr verziehen. Vielleicht bekommt mein [lexicon]J30[/lexicon] in ein paar Jahren mal derart modifizierte Krümmer. Ich habe noch 4 Stück davon (2 vordere, 2 hintere) in Reserve, da kann ich dann zu gegebener Zeit mal ein wenig daran herumschweißen.


    Im geschilderten Fall (hinterer Krümmer undicht, aber noch alle 6 Stehbolzen vorhanden) sollte ein Planen des Krümmers, ggf. Aufbohren der Löcher und eine neue Dichtung, eigentlich Abhilfe schaffen. Man muss nur vorsichtig sein, bei der Demontage nicht doch noch einen Stehbolzen abzureißen.

    OK, dann war das nicht Deiner. Es muss wohl etwa Anfang 2005 gewesen sein, als ich einen weißen [lexicon]J30[/lexicon] mit eben solchem Schadensbild am Automatikgetriebe besichtigt habe. Offenbar zeigte sich eben dieses Getriebeproblem bei mehr als nur einem [lexicon]J30[/lexicon]. Wenn Bremsbänder oder Lamellenkupplungen in einem 4-Gang Automatikgetriebe ausfallen, dann gehen eben 2 Gänge leer durch. In Deinem Fall offenbar 2. und 4. - wie auch bei dem weißen, den ich seinerzeit besichtigt habe.


    Zumindest dieses Problem hat man beim Handschalter nicht.

    Hi,
    Bei mir hat er dann Getriebeschaden erlitten (2. + 4. Gang Kupplung durchschleifend) und ein türkischer Exporteur hat sich schrecklich gefreut, da sonst noch alles in Ordnung war.


    Hallo Freak,


    das ist interessant - einen [lexicon]J30[/lexicon] mit genau einem solchen Fehlerbild habe ich vor vielen Jahren mal besichtigt. Der Verkäufer berichtete mir, dass er es geschafft hat, so noch notdürftig zu fahren. Durch Ausschalten des Overdrive konnte der 4. Gang vermieden werden. Den 2. zu überspringen war dann offenbar das eigentliche Kunststück. Er schaffte das angeblich durch Beschleunigen aus dem Stand mit Vollgas bis an die Drehzahlgrenze, um lange im 1. Gang zu bleiben, und nachfolgende starke Gasrücknahme, um gleich in den 3. Gang zu kommen.


    Sag mal - das wirst doch nicht Du gewesen sein...?


    War Dein [lexicon]J30[/lexicon] zufällig weiß?

    Hallo allerseits,


    nach langer Zeit melde ich mich hier mal wieder kurz zu Wort.
    Mein Maxima hält seit nunmehr fast 5 Jahren "Dornröschenschlaf" und steht abgemeldet in einer Scheune. Nach aktueller Rechtslage sind's noch 8 Jahre bis zum H-Kennzeichen :-)


    Ich habe momentan kaum Zeit, hier mitzulesen oder Beiträge zu schreiben. Jetzt melde ich mich aus aktuellem Anlass aber mal - ich bin nämlich gerade in den USA. Gestern habe ich Zeit gefunden, hier mal kurz bei einem Nissanhändler vorbeizuschauen. Es stellt sich heraus, dass es hier auch im Jahr 2014 noch einen Maxima zu kaufen gibt. Er hat einen 3,5-Liter V6 mit 290 PS (nach SAE-Norm). Ich hab mal ein paar Bilder gemacht.


    Ich wusste gar nicht, das Nissan heute noch V8-Motoren baut. In den USA gibt's jedenfalls einen Nissan Titan Pick-Up mit 5,6-Liter V8. So einer stand auch bei dem Händler. Das ist wahrscheinlich das Konkurrenzprodukt zum Toyota Tundra Pick-Up (5,7 L V8 ). Große Pick-Ups gibt es also auch von japanischen Herstellern, allerdings nur auf dem US-Markt.


    Den Maxima [lexicon]A32[/lexicon] und [lexicon]A33[/lexicon] sieht man hier verdammt oft, teils mit Infiniti-Logos.
    Hier im Südosten der USA (bin in Georgia) wäre es evtl. sogar möglich, noch komplett rostfreie [lexicon]J30[/lexicon] zu finden. Ich habe hier noch kein einziges Auto mit Rost gesehen, selbst die W210er E-Klassen von Mercedes sieht man hier ohne Rost an den Türkanten! Das warme Südstaatenklima scheint den Autos gut zu bekommen. Allerdings habe ich hier nur einen einzigen [lexicon]J30[/lexicon] im Vorbeifahren gesehen, d.h. keine Zeit für einen genaueren Blick.


    So viel für heute!

    Hallo MaxJ30,


    ich antworte jetzt einfach mal mit großer Verspätung auf eine schon vor einiger Zeit gestellte (und zwischenzeitlich potentiell bereits beantwortete) Frage.
    Ich bin momentan mit vielen anderen Dingen sehr beschäftigt und schaue daher zur Zeit nur selten hier vorbei.




    Also - die werksseitige Rostvorsorge bei Mercedes war ab der E-Klasse W210 teilweise einfach eine Katastrophe. Der Umwelt zuliebe wurden wasserbasierte Lacke eingeführt, die aber nur sehr dürftigen Schutz gegen Rost boten. Irgendwo habe ich sogar mal gelesen, dass es mit den Tauchbädern zur Karosserie-Grundierung, durch die jede Rohkarosse läuft, Probleme gab. Die sollen durch Bakterienbefall nach einiger Zeit chemisch "umgekippt" und damit recht wirkungslos geworden sein. Angeblich gibt es zu dem Thema eine Dissertation an der Uni Stuttgart, ich habe die allerdings noch nicht in die Finger bekommen.
    Karosserien, die durch ein frisch angesetztes Tauchbad liefen, waren gut geschützt. Solche hingegen, die in ein schon gealtertes Tauchbad kamen, hatten kaum brauchbaren Rostschutz. Dadurch soll es durch alle Baujahre hinweg durchaus auch Exemplare vom W210 geben, die nur in "normalem" Umfang rosten. Andere hingegen gammeln weg wie nichts. Es scheint eher auf den genauen Produktionstag anzukommen als auf das Jahr.
    Wahrscheinlich ist es bei den Elchtest-Benzen (A-Klasse) nicht anders. Du hast offenbar ein "Gammel-Exemplar", das trotz diverser Kulanz-Reparaturen immer wieder und immer weiter rostet.


    Meine Empfehlung daher: Stecke nicht mehr allzu viel Geld in die Elchtest-Klasse, denn selbige wird sich mittelfristig unaufhaltsam in einen Haufen brauner Brösel verwandeln.
    Klimaanlage braucht man zum Fahren ja nicht unbedingt, ein neuer Auspuff kostet nicht die Welt, und laufende Wartungsarbeiten (Ölwechsel, Bremsflüssigkeitswechsel, Filter etc.) muss man ja nicht unbedingt beim Freundlichen machen lassen, freie Werkstatt tut's auch. Insofern würde ich das Auto einfach noch "aufbrauchen", bis es ganz weggerostet ist.


    Ich empfehle als Nachfolger einen Audi A2. Gleiche Größe, ähnliche Karosserieform, preislich erschwinglich, aber aus ALU, und damit korrosionstechnisch genau das andere Extrem.
    Allerdings haben die Klein-Aludosen von Audi selten Automatik, falls die für Dich wichtig sein sollte.



    OK, zum Schluss mal kurz back2topic:


    Mein [lexicon]J30[/lexicon] steht seit nunmehr über 4 Jahren abgemeldet in einer Scheune. Der TÜV ist natürlich längst abgelaufen, und er hat mittlerweile bestimmt erhebliche Standschäden. Die Bremsen sind festgegammelt, er lässt sich nicht mehr schieben, und einen Motorstart würde ich wegen des gealterten Zahnriemens inzwischen auch nicht mehr riskieren. Aber dafür rostet er nicht und kann somit viele Jahre überdauern, um dann eines Tages einer der letzten seiner Art zu sein.
    Noch 8 Jahre und 9 Monate bis zum H-Kennzeichen... :D

    Nun ja, ich würde eigentlich eher sagen, dass das Auto mit bereits eingebauter Gasanlage das kleinere Risiko darstellt. Denn dieses Auto kann vor dem Kauf probegefahren werden, auch im Gas-Betrieb. Dann merkt man, ob die Gasanlage sauber läuft, ob der Motor so gut Gas annimmt wie im Benzinbetrieb und man sieht ggf. auch, ob die Check-Engine-Kontollleuchte brennt etc.
    Läuft die Gasanlage nicht vernünftig, dann kauft man das Auto nicht.


    Wenn man dagegen sein eigenes, noch Gas-loses Auto zum Umrüster bringt, dann sieht man dem Umrüster im Voraus nicht an, ob er die LPG-Anlage vernünftig zum Laufen bekommt. Erst, nachdem man die ca. 2000 Euro Umrüstkosten auf den Tisch gelegt hat, fährt man den ersten Kilometer auf Gas. Wenn sich dann herausstellt, dass die Kiste mit Gas nicht vernünftig läuft, das Motorsteuergerät dauernd ins Notprogramm springt, die Check-Engine Leuchte brennt usw., dann ist der Vorgang nicht mehr rückgängig zu machen, das Geld ist ausgegeben, und man muss sich evtl. den Zirkus mehrfacher Reklamationen beim Umrüster antun. Es soll da doch so ein paar geben, die es einfach nicht gebacken bekommen, die Anlage sauber einzustellen.


    Ich habe eben mal wieder bei mobile.de herumgeklickt.
    Autos mit Gasanlage für weniger als die Umrüstkosten (ca. 2000 Euro), da hätten wir ein Beispiel:


    http://suchen.mobile.de/auto-inserat/vw-golf-2-0-autogas-euro-4-nürnberg/173922819.html

    Zitat

    Original von oggsi_eggdschen
    Der Eine bekennt sich dazu, findets lustig und erzählts, der Andere nimmts persönlich und schämt sich im Stillen.


    Tja, also ich für meinen Teil habe mich nun knapp 5 Jahre in eisernes Schweigen gehüllt und kein Sterbenswörtchen davon erzählt. Aber jetzt, nach so langer Zeit, ist das Trauma überwunden und ich erzähle davon.




    Zitat

    Original von Dude
    Diesen Anlasser, habe ich immer noch. Mein Kollege hatte ihn auf Herz und Nieren getestet. Er hatte nichts im Geringsten gefunden. Denke dass dieser vielleicht eher auf einen Schalter gepasst hätte?


    Soso, das Andenken an diesen grandiosen Fehlschlag liegt also immer noch bei Dir im Regal...
    Tja, in gewisser Weise ist das das besonders ärgerliche an der Sache: Wenn etwas schief geht, dann würde man zumindest gerne verstehen, WARUM es nicht funktioniert hat.
    Im vorliegenden Fall liegt die Ursache aber bis heute im Dunkeln. Vielleicht fehlt es bei den Fertigungstoleranzen irgendwo um 1/10 Millimeter, was man mit bloßem Auge nicht sieht.


    Na wie dem auch sei, ich hoffe, dass der A32 noch lange seinen Dienst tut!



    Ach so...jetzt sind wir hier irgendwie leicht off-topic geraten.
    Na gut, dann schreibe ich noch schnell ein paar Sätze zum LPG, um wieder zurück zum Thema zu kommen:
    Eine LPG-Umrüstung kostet ja so Pi mal Daumen etwa 2000 Euro, das ist ein Richtwert, den man oft liest. Klar, bei einem Vierzylinder ist es billiger als bei einem V6, und eine Prins VSI wird teurer sein als eine KME Diego Anlage. Aber so etwa in der Größenordnung liegen die Umrüst-Preise.
    Interessanterweise gibt es aber auf dem Gebrauchtwagenmarkt durchaus Autos mit Gasanlage, die um die 2000 Euro oder sogar weniger kosten. Demnach gilt dort: "Kaufe eine Gasanlage, und Du bekommst das passende Auto darum herum geschenkt."
    Demnach macht es in vielen Fällen wirtschaftlich eigentlich keinen Sinn, in ein vorhandenes Auto eine Gasanlage einbauen zu lassen. Denn für das Geld, das alleine der Umbau kostet, bekommt man auch schon ein gebrauchtes Auto mit Gasanlage. Dieser Umstand hält mich bislang davon ab, in meinen Alltags-Kia eine Gasanlage einbauen zu lassen. Aber ihn verkaufen und dafür ein Auto mit LPG kaufen ist auch keine erstrebenswerte Option, denn eigentlich möchte ich das Auto gerne weiter fahren.
    Der Literpreis für Gas (hier um die Ecke 82 Cent pro Liter) ist ja verlockend, aber wegen der o.g. Problematik fahre ich noch immer mit Benzin.

    Zitat

    Original von Dude
    Mein 32er ist 18 Jahre, [...] Habe zwar einmal den Anlasser und die verspannte Steuerkette ersetzen lassen müssen


    Oh je, der Anlasser bei Deinem A32, das weckt gerade düstere Erinnerungen bei mir. Das ist jetzt schon annähernd 5 Jahre her. Wenn die Aktion damals mal nicht ein kompletter Schuss in den Ofen war, ein Paradebeispiel einer richtig missglückten Autoreparatur...
    Aber es freut mich natürlich zu hören, dass Dein A32 noch immer läuft!

    Ui, hübsch, der ist ja coloradorot!


    Dass der gar keinen Rost hat, mag ich nicht so recht glauben. Ein Foto von den Schwellerenden wäre da doch sehr aufschlussreich. Aber wenn er karosseriemäßig insgesamt noch gut in Schuss ist, wäre der vielleicht gar nicht mal so verkehrt.


    Etwas blöd ist halt, dass der TÜV abgelaufen ist. Da hat man erst mal eine Menge Arbeit.