Beiträge von feti

    Heute mittag hatte ich Gelegenheit einem Trupp Fahrbahnmarkierer bei ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit über die Schulter zu schauen.

    Zuerst haben sie an einer Kreisverkehrszufahrt (ein bekannter Unfallschwerpunkt) die alte Fahrbahnmarkierung "Vorfahrt gewähren" unkenntlich gemacht. Dann haben sie einen breiten durchgezogen Strich "Haltlinie" und nacheinander die Buchstaben "S", "T", "O" und "P" mit blendend weißer Farbe aufgespachtelt und mit Glitzerperlen abgestreut.

    Nachdem das Ganze ohne größere Personengefährdung abgeschlossen war sind sie ins verdiente Wochenende abgerückt.


    Anschließend habe ich fast eine Stunde dem Verkehr zugeschaut - und, was soll ich sagen? Keine Sau hat sich um die unübersehbare neue Markierung geschert - alles lief so ab wie immer, und die bisherigen "Vorfahrt gewähren"-Schilder hängen immer noch...

    Mal abwarten, bis der erste Ortsunkundige hier tatsächlich stehen bleibt...


    feti


    PS.

    Ich habe mal gelernt, dass auch die Markierungen am Boden zu beachten sind.

    Hallo Klaus,


    es wäre vielleicht hilfreicher, wenn du vorher den kompletten Inhalt deines Reparatursatzes hier als Foto eingestellt hättest. Mit einem Bild kann man dir evtl. konkretere Angaben machen...


    feti

    Am Rand einer Bremsscheibe ist oft die Neudicke bzw. die Verschleißgrenze eingeprägt. Ein mm pro Scheibenseite sollte aber schon in Richtung Verschleißgrenze gekommen sein - auch wenn das Abnutzungsbild ansonsten unauffällig scheint.


    feti

    Das mit dem Rücksteller-Werkzeug wird definitiv eine meiner nächsten Anschaffungen sein. Ich habe so etwas schon auf Youtube im Einsatz gesehen - einfach genial.

    Wenn man da mein "Werkzeug" dagegen betrachtet... Man stelle sich eine Telefonzange mit spitzen Enden vor (zwischgeklemmter Weinkorken mit Klebeband umwickelt, damit an der Spitze der Abstand zu den Kerben im Kolben passt), jetzt kräftig drücken damit das Gerät sicher in den Kerben sitzt und gleichzeitig im Uhrzeigersinn drehen - und schon schraubt sich der Kolben wie von Geisterhand zuück (liest sich leichter als es tatsächlich ist).

    Auf der anderen Seite hat, wie schon geschrieben, mein Junior mit einer Wasserpumpenzange am Werkzeug das Drehen übernommen; ich muste dort nur mein "Spezial"-Werkzeug sicher in den Nuten halten, was kräftezehrend genug war. Man erkennt leicht, dass es mehr oder weniger elegant funktioniert hat (ich persönlich nutze diese Methode seit Mitte der 90er Jahre), aber dies war ganz sicher sein letzter Einsatz.


    feti

    Heute habe wir mal wieder auf die fast schon klassischen 15 Zoll OZ Racing mit dem Nissan-Schriftzug und nagelneuen 195/ 55er-Gummis umgewechselt (spezieller Wunsch von Junior)-

    Zuvor mussten noch die hinteren Bremsscheiben dran glauben - es war wirklich Zeit. Das Zurckschrauben der Bremskolben ist wirklich eine Qual; wenigstens waren wir diesmal zu Zweit. Und wieder stelle ich fest, dass ich langsam zu alt für solche Turnübungen werde - ich spüre alle Knochen.


    Der Anblick der Räder war es allemal wert und neue Bremsscheiben hätte ich eigentlich schon beim Bremsklotzwechsel im Spätjahr machen sollen.


    feti

    Wir hatten hier schon sehr oft das Problem, dass tatächlich eine falsche Birne im Rücklicht verbaut war und diesen Effekt ausgelöst hat.

    Entweder eine Birne mit zwei Kontakten im Halter einer normalen Birne verbaut, oder irgendwie eine Verbindung von Rücklicht und Bremslicht fabriziert.


    Hier alles noch mal genau auf Plausibilität checken und sicherheitshalber die Leuchtmittel ersetzen.


    feti

    kurzes Update:


    Der P10 steht unmittelbar vor einer längeren Fahrt zum Informatik-Treff in Chemnitz. Unser Junior will sich dort "informatik-mäßig" schlau machen - mal sehen. Wir gehen davon aus, dass die Fahrt gewohnt problemlos abläuft.


    Beim Sternenkreuzer gab es zwischzeitlich einen vom P10 zu gut bekannten Effekt. Es schlug mal wieder ein Funke durch einen Kerzenstecker und die Fuhre humpelte auf fünf Zylindern dahin (ein Sack Nüsse ist nichts dagegen...); eine Lage Isolierband und neue Zündkerzen haben das fürs Erste wieder geklärt. Leider war es damit nicht wirklich wieder völlig gut.

    In der Folge habe ich auch noch alle drei Zündspulen durch Neuteile ersetzt - nun schnurrt er wieder.

    Ich bin immer wieder positiv überrascht, wie preiswert sich Mercedes-Brocken besorgen lassen.



    feti

    Nein weil nur Raeder erkannt werden die sich drehen und ich denke der Haendler hat die Sensoren nicht kopiert sondern neue codiert.


    Seit wann habt ihr einen I30??

    Das ist interessant, das nennt sich dann wohl "Kundenbindung"...

    ES waren natürlich alles Neutteile, fertig programmiert vom Händler - ursprüglich gedacht, erstmal mitzunehmen, um sie rechtzeitig zum Winterbeginn selbst anzuschrauben.


    Der Note ist seit Mitte Juni Geschichte - günstig eingehandelt auf eine frisch zugelassene "Tageszulassung" vom Hyundai-Dealer.


    feti

    Kurze Verständnisfrage:

    Für den neuen Hyundai I30 meiner Frau haben wir im Oktober neue Winteralus, komplett montiert inkl. Reifensensoren, gekauft. Der Reifendealer hat meiner besseren Hälfte natürlich gleich das komplette Einlagerungspaket angedreht- mit dem dringenden Hinweis, dass ein Transport des zusätzlichen Reifensatzes im Auto die Bordelektronik sowieso verwirren würde.

    Ist an solchen Warnungen etwas dran?


    feti

    Es gibt neues vom P10;


    "Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

    - Ihr Fahrzeug ist ohne festgestellte Mängel.

    - Eine Wiedervorführung ist nicht erforderlich.

    - Die Plakette wurde zugeteilt und angebracht.

    - Die nächste Hauptuntersuchung ist fällig im Dezember 2020.

    Ihr Prüfingenieur"


    HU inkl. AU: EUR 115,-

    Nachprüfgebühr: EUR 15,50

    summa summarum: EUR 120,50

    (Kilometerstand heute Mittag: 293.269 km)


    Und wieder war das linke Traggelenk fällig (nach gerade mal 4 Jahren)

    Dieses mal habe ich mir gedacht, "lass das mal die Werkstatt machen"...

    Pustekuchen: Die an der Tankstelle (Mitubishi Autohaus u.a.) waren guter Dinge, doch leider haben sie das Traggelenk im Nachbau-Querlenker nicht zum Halten gebracht - also neuen kompletten Querlenker zu sündhaft teuren Konditionen von deren Haus-und Hof-Lieferanten geordert und auch gleich einbauen lassen.


    Jetzt bin ich fast zehn mal mehr los geworden, als hätte ich meinen üblichen Ebay-Ouerlenker geordert und selbst eingebaut.


    Vorhin beim Abholen habe ich noch gesehen, mit was für "Spielzeug-Werkzeug" (30cm-Ratsche - ohne Drehmomentschlüssel) die das angeschraubt haben. Für die Nachprüfung hat gereicht, aber jetzt muss ich mich morgen früh schon wieder unters Auto legen und selbst auf 147 Nm anziehen; für meine gute Nachtruhe.


    feti

    Bei meinem roten P10 fiel der DZM mit merkwürdigen Symptomen schon kurz nach Ende der Garantiezeit aus (schwankende Nadel bis zum zeitweiligen Komplettausfall).

    Da der freundliche mir nur einen komplett neuen anbieten konnte - natürlich gegen Cash, habe ich in einer Art Verzeiflungstat das Ding einfach ausgebaut und alle erreichbaren Lötstellen am Instrument kurz mit dem Lötkolben durchgewärmt; und was soll ich sagen? Danach funktionierte alles wieder wie neu...
    War damit nachgewiesenermaßen nur eine "kalte" Lötstelle.


    feti

    mit so viel Gewalt angezogen worden waren, dass sogar der Felgenstahl durch die Muttern rausgefräst war.

    Muttern mit falschem Kegel ?

    Wie sahen die Radbolzen aus ? Schmaler mit Verjüngung ? Weil überdehnt ?

    Manche Radmuttern für Stahlfelgen schmeißen Späne weil die weicher sind wie die Bolzen.

    Interessanterweise sahen die Muttern (mit Kegelsitz) normal alt, aber nicht weiter vermurkst aus; die Felgenlöcher selbst waren dagegen völlig zerspant.

    Die Gewindebolzen/Gewindegänge waren allesamt noch brauchbar.


    Meine Vermutung ging dahin, dass die Muttern über Jahre hinweg, vielleicht 10-20% zu fest angeknallt wurden.


    feti

    Ich habe meine Radschrauben/Muttern immer auf dem korrekten Drehmoment.

    Wobei ich sogar so weit gehe, dass ich die Verschraubungen aus der Werkstatt zu Hause immer erst 1/2 Umdrehung lockere und anschließend korrekt anziehe - ich will die ja auch mit Bordwerkzeug wieder lösen können.

    Bei den Radwechseln zu Hause säubere ich die Anlageflächen immer mit der Drahtbürste und reibe anschließend dünn Kettenfett drauf.


    Nach 1-2 Tagen gehe ich noch einmal über alle Befestigungen und kontrolliere auf Drehmoment (man erwischt immer Einzelne die sich noch eine Spur drehen lassen)


    Bis jetzt ist mir noch kein Rad abgefallen oder ließ sich nicht mehr abschrauben.



    feti


    PS.

    Die Originalfelgen meines P10 aus der Schweiz waren alle nicht mehr benutzbar, da sämtliche Befestigungen über die Jahre mit so viel Gewalt angezogen worden waren, dass sogar der Felgenstahl durch die Muttern rausgefräst war.

    Das hilft schon mal etwas weiter.


    Da bis jetzt noch kein anderer geantwortet hat, erst mal weitere Fragen:

    - Was macht denn die Drehzahl beim umstellen auf "Sport" im Bereich der V max?

    - Steigt diese nochmal höher oder bleibt sie beim alten Wert? "Passt" die Drehzahl dabei zur Geschwindigkeit, oder geht der Maschine einfach die Puste aus?

    - Hast du auch die manuelle Gangsimulation CVT M6?

    - Unterschiede zum "manuellen" 6.?

    - Wird er in einem längeren Autobahngefälle denn schneller?

    - Vielleicht braucht´s einfach nur mehr Anlauf?


    Es gibt schon viele Möglichkeiten; eine systematische Suche führt zum Ergebnis - Viel Spaß dabei..

    feti


    PS.

    - Luftfilter frisch?

    - Radlager leichtgängig?

    - Bremen freigängig?

    - Stimmt der Radumfang?

    - Räder nicht zu "zu breit"?

    u.v.m.