Beiträge von matzetronics

Ihr habt Spam übers Nissanboard erhalten ?

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    Ich habe damals nach dem Kauf meiner alten Kiste gleich den Rundumschlag gemacht (LMM nachgelötet, Sicherungskasten im Motorraum geputzt und Kontakte erneuert), Verteiler, Zündfinger, Kerzen neu. Zu der LMM Löterei gibts auch einen YT Video. Drosselklappenpoti mit Isoprop geflutet, LMM Drähtchen ebenso.


    "https://www.youtube.com/watch?v=sg3V5lCpGaQ"


    Allerdings habe ich am Wagen gelötet und das Drosselklappengehäuse eingebaut gelassen. Zur Leerlaufeinstellung gibts im WHB eine Anleitung, die ungefähr so war:

    1. Motor aus, Zündung an.

    2. Drosselklappen Poti ohne Gaspedal auf etwa 0,5V +/- 0,05V Ausgang drehen und fixieren.

    3. Motor anlassen und warm laufen lassen. Dabei schauen, ob der kleine E-Magnet am DK Hebel bei kaltem Wetter korrekt die Drossel ein wenig öffnet und bei warmen Motor loslässt.

    4. Leerlauf auf etwa 750-800 U/min mit der Schraube einstellen, die hinten schräg am DK Gehäuse sitzt.

    lordjunk hatte hier mal gute Fotos eingestellt, mal sehen, ob ich sie finde....

    K11 1.0 16V BJ97, NATS-Fehlercode 146, Leistungsverlust


    Eigentlich ist der ganze Thread für dich interessant. Geh ihn mal durch und suche nach Ähnlichkeiten.

    Drosselklappenpoti und sicher auch den Temperaturgeber zur Motorelektronik sollte man auf jeden Fall mal prüfen.

    Zum Temperaturgeber siehe hier:

    Temperatursensor K11, Ohmwerte, ET-Nummer des Zusatzkabels

    Unruhiger Lauf klingt nicht wirklich nach Zündspule. Wer aber eine Blitzpistole hat, kann ja mal schauen, ob die Pulse ungleichmässig kommen. Da Verteiler und Rotor aber sehr preiswerte Ersatzteile sind, die erstmal neu machen.


    Es passiert nicht oft, aber Nissan hat mal ein Bulletin betreff des optoelektronischen Sensors im Verteiler herausgegeben, welches empfiehlt, mit Oszilloskop die Ausgangspulse am Verteilergehäuse zu messen.

    Ca 90 tsnd km

    Der ist ja noch fast neu.

    Feine Sache:spring: Mich wundert, das die Kabel bei meiner alten Kiste noch so gut und flauschig sind, aber bei einem jüngeren so brüchig. Da haben die Herrschaften doch irgendwas eingespart?

    muss ich mich jetzt schämen ?

    Aber nein :-) Aber so langsam kann man hier ein 'Zündungs Stickie' einrichten, hehehe.

    in der Regel sind es die Ablagerungen an den Kontakten der Verteilerkappe und der Abbrand am Verteilerfinger was zur Folge hat, daß der Anstand zwischen Verteilerfinger und Verteilerkappe zu groß wird und deswegen die Zündkerzen nur schwach mit Strom versorgt wird. Bei Feuchtigkeit springt der Funke eben besser überspringt.

    Hatte ich alles durch. Neue Kerzen, neuer Rotor, neue Verteilerkappe. Wenn die Kiste kalt war und es war nass, dann sprang er partout trotzdem nicht an. Ein Kfz Meister gab mir dann den Tipp mit dem Heissluftgebläse auf den Verteiler bzw. auf die Zündspule. Nach 3 Minuten aufheizen startete das alte Mädchen dann sofort - und lief dann den ganzen Tag.

    Nächster kalter Morgen war dann wieder das gleiche.

    Nach dem Einbau der neuen Zündspule gab es nie wieder irgendwelche Startprobleme.

    Ich will damit natürlich nicht sagen, das der Temperatursensor auf jeden Fall unschuldig ist. Aber man kann eben schnell den Test mit dem Heissluftfön machen und weiss dann sicher, das es nicht die Zündspule ist, oder eben doch.

    sofern der noch Verteilerkappe mit Verteilerfinger hat diese beiden Bauteile auch erneuern

    Erstzulassung 2000 könnte noch knapp auf den gemeinsamen Verteiler hindeuten, danach kamen die 4 getrennten Zündspulen.

    Wenn es noch der alte Verteiler ist, könnte man mal meinen Test mit dem Heissluftgebläse auf den Verteiler machen. Das Symptom ist dabei, das der Wagen bei Kälte und/oder Nässe nur sehr widerwillig startet (also nach langem Kurbeln).

    Da es vorher warm war und nun die Kälte und Nässe hier einziehen, könnte es wieder mal die Zündspule sein.

    Startet der Wagen gut, wenn man den Verteiler vorher angewärmt hat, ist es sicher die Zündspule.

    kommen auch mal die Zündspulen für den K11, die nicht passen dürften... vielleicht sind es auch falsche Produktbilder bei ebay.

    Richtig, K11 Spule passt auf keinen Fall, die hat einen ganz anderen Eisenblechkern. Die kleine Feder oben am HV-Ausgang hast du aber auch von der alten auf die neue Spule getauscht? Ohne die gibts schon im Verteiler Zündfunken. Ist auf den Fotos schlecht zu sehen. Denke dran, das du den Zündzeitpunkt durch Drehen des Verteilers einstellen kannst und evtl. sogar musst.

    Ich kenne den NX100 nicht, aber beim Micra haben die Leute da schon die merkwürdigsten Einstellungen erlebt.

    Der hier läuft in meinem K11 nun schon über 2 Jahre:

    https://www.pollin.de/p/motorb…tor-sh-1-7-f-450-v-201008


    Praktisch, weil da schon Flachschuhe und eine Befestigungsöse dran sind. Das er nicht ganz 2µF hat, ist anscheinend unkritisch. Vllt. findest du den ja auch in der Bucht oder du bestellst gleich noch ein paar Flachschuhe mit.

    Der im Video gezeigte ist ein MKH Typ (2,2µF/400V), kann aber nur schlecht befestigt werden und hat sich deshalb durch die Motorvibrationen schnell losgewackelt.

    Befestigung und Anschlüsse sind also das wichtigste. Der Bosch Kondensator hat eine Schelle, was schon mal gut ist - nur schade, das sie den Wert nicht sagen.


    Ach, noch was zu dem o.a. Teil am Kabelbaum. Das hat mit der Zündanlage höchstens in Verbindung mit Drehzahlmesser zu tun (wie oben schon vermutet), denn in meiner K11/Hartz IV Variante ohne DZM gibts das Teil nicht. Es gibt hier nur den 2µF Kondensator direkt am Verteiler.

    Bin mir nicht sicher, was du mit Querträger meinst. Falls du die Querlenker meinst (Teil 54500 und 54501 im unteren Link), dann geht das ohne weiteres auf der Hebebühne. Stabilisator vom Querlenker lösen. Lager radseitig (Kopflager) lösen und rausschlagen nachdem Splint und Mutter entfernt wurden, Querlenker klappt dann etwas runter. Nun die Verriegelungschraube an der Front entfernen und den Querlenker durch Wackeln lösen und nach vorne rausziehen. Falls der neue Querlenker durch das voll ausgefederte Rad nicht raufpasst, erst die Drehlager wieder einschieben und dann den Wagen entweder auf den Boden absenken oder das Rad mit einem Bock oder Bierkasten o.ä. etwas anheben beim Absenken der Hebebühne. Radseitiges Lager verbinden und den Splint nicht vergessen. Stabilisator wieder am Querlenker anschrauben.

    Eingestellt werden muss nichts. Sturz und die restliche Geometrie sind durch die Form der Querlenker fest vorgegeben.

    Ob sich der Tausch gegen andere Altteile lohnt, kann ich nicht beurteilen, Neue Querlenker sind recht preiswert und denen würde ich dann den Vorzug geben.


    https://nissan.7zap.com/de/el/micra/k11e/26+9208+9512/g/401/


    Bevor du sehr viel Geld und Arbeit investierst, überzeuge dich davon, das der untere Träger der Frontmaske nicht schon völlig durchgerostet ist. Wenn das der Fall ist, kann es zuerst notwendig werden, die ganze Frontmaske oder einen Teil davon neu einzuschweissen - oder evtl. den kleinen Wagen einer kritischen Beurteilung zu unterziehen.


    https://www.ebay.de/itm/Frontm…ra-K11-92-03/113758522091

    Wir wir sehen, kann man da nur bedingt vergleichen.

    Bei meinem alten Modell kommt jedenfalls etwa gleich viel aus beiden Düsen für die richtbaren Klappen, wenn man die Drehrädchen gleich weit öffnet. Der Luftstrom wird da stärker in Stellung 'Frontscheibe', es kommt aber auch in allen anderen Stellungen Luft raus. Hier ist logischerweise kein Pollenfilter im Luftstrom - altersbedingt vermutlich eine Handvoll Laub stattdessen.

    Ich probiere das morgen gerne mal aus, aber meine Kiste ist eine von 1995 ohne Klima, so das meine Ergebnisse mögl. andere sind. Hattest du denn viel Laub im Lüfter? Wenn ja, sitzt vllt. irgendwo ein Klumpen davon im Kanal.

    Lustig ist es schon, denn wenn du einen Linkslenker hast (wovon ich mal ausgehe), dann ist ja der Lüfter auf der Seite, aus dem bei wenig Luft aus dem Kanal kommt, obwohl da der Weg kurz ist.

    Eine Frage hab ich noch: warum muss denn der Knubbel überhaupt weg, wenn du sowieso ein Drähtchen drüberlötest? Meiner Meinung nach könnt man den Knubbel doch einfach da lassen, wo er ist und mit dem Drähtchen einfach einen "Bypass" drumrum bzw drüber löten. Was meinst du dazu?

    Vorab, mein Widerstand sieht etwas anders aus als deiner. Bei meinem ist das Sicherungselement an der Seite und nicht an der oberen Kante.

    Ich habe den 'Knubbel' deswegen entfernt, weil erstens die Leiterbahnen dann besser freiliegen und zweitens ich mir Sorge wg. der Höhe machte, denn der Schlitz zum Einbau in den Lüfterkanal ist recht schmal. Es wird sicher auch ohne entfernen des Knubbels gehen, wenn man das Drähtchen aussenrum legt.

    Man kann die Gumminasen rundrum nach und nach herausdrücken und dann den Motor aus dem Gehäuse ziehen.

    Wie gesagt, ich bin an das untere Lager einfach dadurch gekommen, das ich den runden Deckel hinten am Lüfter abgeclipst habe. Die 3 Gummis habe ich gesehen, ein wenig dran rumgepolkt, bis ich auf den Deckel gekommen bin. Der lässt sich leicht öffnen und auch wieder schliessen.


    Oder hast du mit dem unzugänglichen Lager das Lager gemeint, das unter dem Lüfterflügel sitzt?

    Ja, genau. Bei meinem Lüfter sitzt das Lüfterrad endfest auf der Welle. Ich habe dann ein wenig Sprühöl grob unter das Rad geault, aber habe das dann nicht weiter verfolgt. Immerhin läuft der Lüfter jetzt leise und hat weniger Stromaufnahme.

    Vor der Überholung habe ich etwa 4 Ampere bei 8V gemessen, nun sind es etwa 3,2A. Das lässt sich doch sehen. 8V deswegen, weil mein Labornetzteil nur 4A liefert, so das ich den Motor nicht bei vollen 12V messen kann.


    Zitat von travel

    Wegen der Sicherungsfunktion habe ich den Werkstoff erwähnt.

    Sorry, travel, habe erst jetzt den Beitrag gesehen. Normales Lötzinn schmilzt bei etwa 210°C und wird knapp darüber dünnflüssig. Wenn der Widerstand also so heiß wird, dann lötet sich der Draht aus und der Lüfter wird lahmgelegt. Das sollte eigentlich reichen, denn da ist ja nichts im Luftweg, das bei 220°C oder so Feuer fängt.

    Wagen anheben und wie ein Irrer an den Vorderäder wackeln. Erlaubtes Spiel ist Null. Gibts Spiel, kann man nochmal probieren, die grosse Radmutter mit dem vorgeschriebenen Drehmoment anzuziehen (SW 32, 148-205 Nm). War sie zu locker, kann das helfen. War sie schon gut fest, ist das Radlager im Eimer.

    Kuhfuß ins untere Querlenkerlager einführen und probieren, das Gelenk auseinander zu drücken. Auch hier ist Null Lagerspiel erlaubt - da darf sich nichts bewegen.

    So, ich habe jetzt auch meinen Lüftermotor mal ausgebaut. Zum Glück kommt man wenigstens an das hintere Motorlager ran, wenn man den runden Deckel öffnet - das vordere Lager ist wohl für immer unerreichbar. Aber nach dem Fetten des hinteren Lagers quietscht es nicht mehr und der Motor ist etwas leichtgängiger. Jede Menge Laub im Hamsterrad und verdreckte Lüfterflügel.

    Bei meinem Wagen ist die hintere Schraube, die auch den Stecker hält inklusive Trägerplatte angerostet, was auf Wasser von oben deutet. Aber die Operation, die reparix mit den Löchern beschreibt, hatte ich bei mir ganz am Anfang auch schon gemacht, so das es bei mir im Fussraum schon länger nicht mehr feucht war.

    Der Blick in den Fussraum enthüllt auch noch ein paar fehlende Schrauben am Luftkanal, was ich bei dem Wagen schon öfter hatte. Da hat wohl mal jemand gebastelt und vergessen, komplett zurückzubauen.

    ob dieser Knubbel möglicherweise die von dir erwähnte Temperatursicherung/'Sollbruchstelle ist.

    Jo, das ist sie. Das grösste Problem bei der Operation ist es, den Knubbel runterzukriegen, ohne die Leiterbahnen mehr als nötig zu beschädigen. Putzen mit Radierstift, viel Hitze und eine Vorverzinnung haben bei mir geholfen.


    Aber welches Lot/Legierung zum neu verbinden?

    Mehr Zinn oder mehr Blei?

    Mein alter Wagen ist lange vor der (recht unnötigen) RoHS Verordnung vom Band gerollt und da ich ein alter Knacker bin, habe ich immer noch Lötzinn mit Pb Anteil (60%Sn, 35%Pb). Ich lege die Leiterbahnen mit dem Radierstift (Glaspinsel) frei und löte dann ein Drähtchen rüber.

    Könnte jemand ein Foto posten, wo genau der Lüfter sitzt? Man findet ja nichts im Internet!

    Foto habe ich gerade nicht zur Hand, aber der Lüfter sitzt hinter dem Handschuhfach im Beifahrer Fußraum. Das erste, was man sieht, wenn man da runterkriecht, ist eine 4-polige Steckverbindung, die zum Gebläsewiderstand führt, der mit 2 Schrauben im Lüfterstrom sitzt. Direkt daneben ist der Lüftermotor.

    Der Ausbau wird im 'So wirds gemacht' nicht beschrieben, auch das Nissan WHB äussert sich so gut wie gar nicht. Es kann also sein, das es damit getan ist, ein paar Schrauben zu lösen und den Motor nach unten rauszunehmen (2-pol. Steckverbindung lösen).

    ein langes Lüfter- bzw. Vorwiderstandsleben

    Dieser beknackte Widerstand (die Herren mussten ja unbedingt ein Dickschichtfilm-Spezial-Modell entwickeln), ist oft reparierbar. Da ist eine Sollbruchstelle auf der Keramikplatte, die angeblich eine Temperatursicherung darstellt. Die kann man flicken und dann gehts wieder.