Nissan 100NX 1.6 [Weiß] Erhaltungsaktion aka Projekt "Schimmel"

Es gibt 366 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von LordJunk.

  • gut zu wissen, dafür sind also die Schrauben ^^




    Ich habe über die Woche mich mit der Rostvorsorge beschäftigt.


    Das ZinkALuSpray gab es für günstige 3,49€ im Sonderposten markt. Leider gab es nur noch 3 Dosen. Besser als nichts... Es soll sogar elektrisch Leitfähig sein



    Der Kofferraum selbst:


    Die Dome:

     


    Reserveradmulde:




    Die Rostvorsorge selbst wird nicht nach einem bekannten Erfolgsrezept gemacht. Es ist alles mehr ein Test....


    Bin das Auto bisher kaum gefahren und kann den Zustand nicht allzu gut beurteilen. Daher: nicht zu Viel Geld reinstecken.

    Ganz ohne Behandlungsversuch kann ich ihn aber auch nicht lassen.


    Kurzfassung der Arbeiten:

    Leinölfirnis/Terpentinersatz Gemisch auf die Roststellen im Inneren Radhaus + Falze der Dome...

    trocknen lassen, wiederholen.

    AluZinkspray drauf sprühen

    trocknen lassen, wiederholen.

    klarlack drauf.

    Beten das der Blechgott gnädig mit dem NX ist :engel:




    Langfassung:


    Ich hatte noch Leinölfirnis und Terpentinersatz von dem Versuch am Micra noch übrig und das ist für mich auch eine bezahlbare investition.

    1l Leinölfinis kostet unter 10€ und Terpentinersatz sogar unter 5€.


    Leinölfirnis soll der Hauptbestandteil vom gut bekannten Rustol Owatrol Öl sein.

    Terpentinersatz ist hauptsächlich zum verdünnen.


    Mischung ist ungefähr 3:2, also auf jeden Fall mehr Leinölfirnis als Terpentinersatz.


    Das ganze einfach auf den Rost aufpinseln/sprühen und trocknen lassen.

    Ich lass es auch in einer dickeren Schicht drauf; wische nichts ab. An den stellen wo ich es benutze kommt man eh nicht ran zum Wischen^^


    Die zum Tüv geschweißten Stellen am Schweller und Radhaus habe ich auch mit dem ZinkAluspray in mehreren Schichten besprüht. Und dann nochmal mit Klarlack drüber.


    normalerweise müsste man vorher spachteln etc.... Aber die Optik interessiert mich grad nicht sonderlich. Es muss stabil sein und möglichst wenig rosten.

    Und so kann ich es besser beobachten.





    Targadach Windabweiser:



    Wie man sieht ist die Schraube links ziemlich verrostet. Viel schlimmer ist aber, das die Federn, die diesen Windabweiser automatisch hoch drücken, komplett verrostet und kaputt waren.



    nach einigem Tüfteln habe ich die alten Federn rausgepopelt und aus etwas dickeren Büroklammern nachgebaut. Gleich direkt reingewickelt. Nieten mussten bleiben wie sie waren, da ich kein Ersatz habe.



    Für Die Optik, die Büroklammern noch Schwarz mit nem Edding angemalt und das Überschüssige abgeschnitten.


    Es ist jetzt zwar etwas wakelig, weil die Nietung etwas ausgeleiert ist, aber funktioniert. :Bier:

    Mal schauen wie lange.



    Die neuen gebrauchten Wischerarme + Hutablage sollten demnächst kommen und dann geht es endlich ab in die Waschstraße.

    Ein paar Stellen (Spalten/Ritzen wo die Waschstraße nicht gut reinigt) bearbeite ich vorher schon mit einer Zahnbürste.

  • hier noch mal die finalen Bilder von der Rostvorsorge:











    sieht alles komisch aus, bin aber gespannt ob es was bringt....

    Zum Herbst könnte man nochmal FluidFilm aus der Dose mit einer Sonde versprühen.



    und die Reinigung der Leiste:



    Fehlt nur noch der Besuch in der Waschstraße mit Saugen und Scheibenreinigung. Und dann schön den Frühling mit dem Targadach genießen 8)

    ... bis man einen Sonnenstich bekommt :D

  • über den leinölfirnis kannst ruhig mit kunstharzlack drüberpinseln, verträgt sich bestens und geht auch am unterboden.

    mach ich schon jahrelang.

  • Zinkspray gehört aufs blanke Metall.

    Das Blech gehört am besten richtig verzinkt. Ich will nicht sagen, dass das nicht möglich gewesen wäre, irgendwie geht immer. Aber mit vertretbarem Aufwand geht's nicht.

    blankschleifen: kein Chance. da wäre mehr roststaub überall in der Gegend rum gekümelt und evtl. sogar Schleifpapier in die Schweller gefallen und alle möglichen Katastrophen....


    Das Zinkspray ist auf jeden Fall nicht teurer als sonstiger Lack gewesen und dürfte auch qualtitativ nicht schlechter sein. Zudem liegen die Zinkteilchen (sofern vorhanden) auf dem Blech, wären also zuerst im Kontakt mit dem Wasser....Darunter ist es mit Leinölfirnis "versiegelt"



    Man kriegts aber besser wieder ab, wenn der Untergrund ölig ist. :O


    Da habe ich auch Leinölfirnis draufgepinselt und wie man sieht die Reste nicht abgewischt:whistling:

    Das Foto entstand nach einem Wischversuch mit dem nassen Lappen mit dem ich auch den Bereich der Leisten sauber gemacht habe.

    Das was einmal durchgetrocknet ist, kriegt man kaum ab. Wenn man mit dem Finger drüber geht, quietscht es.

    Sieht fürs erste Sch***e aus.

    Ich mach aber nochmal ein Bild von der Stelle, nach der Waschstraße.:idee:


    Das Zinkspray lässt sich wiederum mit Klarlack ziemlich gut lösen. Einfach draufsprühen und wischen.... :mmmm:

    Ich habe auch überall, wo ich zinkspray benutzt habe, mit Klarlack drüber gesprüht. Es verläuft zum glück nicht von alleine... und sieht alles ganz normal aus. Die zeit wird's zeigen müssen.



    über den leinölfirnis kannst ruhig mit kunstharzlack drüberpinseln, verträgt sich bestens und geht auch am unterboden.

    mach ich schon jahrelang.

    Ist Kunstharzlack den günstiger als sonstiger Lack oder hat er sonstige Vorteile?

    Hatte erstmal Baumarkt Klarlack aus der Spühdose im Visier, da kann man die Lackierqualität einigermaßen ignorieren.

  • Ist Kunstharzlack den günstiger als sonstiger Lack oder hat er sonstige Vorteile?

    Hatte erstmal Baumarkt Klarlack aus der Spühdose im Visier, da kann man die Lackierqualität einigermaßen ignorieren.

    kunstharzlack gibts in allen farben, das wär der vorteil gegenüber zinkspray...

    der spraydosenlack ist meistens acryl, der sollte nicht auf leinölfirnis.

  • hier noch mal die finalen Bilder von der Rostvorsorge:

    Dir ist aber klar, das das eher Kosmetik ist. Der Rost sitzt auf der anderen Seite, im Radkasten und blüht davon unbeeindruckt weiter.

  • Der Rost sitzt auf der anderen Seite, im Radkasten und blüht davon unbeeindruckt weiter.

    Der Rost ist immer dort wo man ihn nicht haben will....

    ob das bei mir auch im Radkasten ist, wollte ich mir nach der Waschstraße anschauen.... davor sieht man da eh nicht viel.



    der spraydosenlack ist meistens acryl, der sollte nicht auf leinölfirnis.

    Eine Begründung wäre gut. Ist aber auch ohne zur Kenntnis genommen, da du sicherlich mehr Erfahrung damit hast als ich. Wenn ich wieder vor der Wahl stehe, werde ich Kunstharzlack bevorzugen.

  • Zur Wäsche kurz:

    Die Waschstraße hat nicht so gut gereinigt, wie es nötig wäre....Der Bremsstaub an Heckklappe und Motorhaube die ich durch meinen dreckigen händen verursacht habe, als ich am Auto gearbeitet habe, sind geblieben...

    vor der Waschstraße


    nachher



    Das Zeug ist sehr hartnäckig. Ging letztendlich mit extrem bremsstaub Felgenreiniger ab....


    Reinigungsknete habe ich mir auch von einem kollegen geliehen. Der Bremsstaub geht auch damit ab, dauert aber sehr lange ...


    Danach Carnauba wachs (für gitarren, das ich noch rumliegen hatte,) drauf ein gerieben....


    Muss reichen.


    Der Lack bräuchte eine Generalüberholung oder man lässt es einfach so als "Vintage" optik.


    Gestern die erste längere Autobahnfahrt und schon der erste Defekt:

    Kombiinstrument zeigt keine Geschwindigkeit mehr an.... super toll!


    Das Kombiinstrument ausbauen ist aber auch schön kompliziert im Vergleich zum micra. *kotz*

    Das ErsatzKombiinstrument das ich hier habe, zeigt nach Einbau auch keine Geschwindigkeit.

    Geschwindikeitssensor am Getriebe an ein Multimeter angeschlossen und ein bisschen mit Schrittgeschiwndikeit veruscht zu fahren.

    Zeigt nichts an.


    Der Ausbau des Geschwindigkeitssensors ist mir noch nicht gelungen, die Schraube ist ab, aber derSensor bewegt sich kein bisschen, ist wie fest geschweißt.

    jemand ne Idee wie ich den vernünftig ausgebaut bekomme:?:



    Ich habe auch schon nach Ersatz gesucht: ~200€ aus Amerika und sonst nur versuchen gebrauchte zu finden, wobei der Ausbau dort wahrscheinlich genauso schwer wird für den Verkäufer.


    Nächstes Problem:

    Gestern beim Vollgas geben ist nach einer Zeit irgendwas geplatzt oder so ähnlich; danach ließ sich ein ziemlich lautes zischen und pfeifen hören aus der Beifahrerseite vorne.... Dachte ein Reifen ist geplatzt, oder ein Riemen ist gerissen und hat sich irgendwo verfangen, oder ein Servoleitung geplatzt und und alles raus gepumpt...

    Sofort gekuppelt und gang raus rollen lassen. Nach einer Zeit ging das Geräusch weg und kam auch nicht wieder.


    Im Motorraum ist aber alles sauber, dadrunter auch; alle Riemen dran; Reifen in Ordnung; Bremsen dran und Leitungen trocken; Ölfilter noch dran; Servoleitungen trocken.....

    Nur meine Hose war voll...:|

  • Gummihammer war nicht vorhanden, aber Bleihammer. Viel Platz zum ausholen hat man da eh nicht. Es bewegt sich aber trotzdem kein bisschen. Habe es auch mit einer Rohrzange versucht zu ziehen. Keine Chance.

    Habe es gestern nochmal mit ballistol/WD40 bepinselt und über nacht einwirken lassen.

    Heut wieder alles probiert; nix. Keine Bewegung.

    Habe versucht es mit einem Dremel Versatip mini Gasbrenner versucht zu erwärmen (Katalytaufsatz dadurch keine Flamme). Wird aber nicht warm genug. Mit anderen Methoden würden nur Kabel und Schläuche in der Gegend verkoken.


    Hab mich sogar in den Motorraum rein gehockt um mit der Rohrzange zu ziehen. Bringt nichts außer Knieschmerzen....


    Was für ein Sche**.:cursing:

    Das Ding geht inzwischen mehr und mehr kaputt.




    Ich glaube da bleibt nur noch Aufbohren (leicht zu bohren, da Alu, aber nicht magnetisch-> die Spähne kriegt man nicht vernünftig raus).... oder Getriebe ausbauen/komplett tauschen...


    oder lassen wie es ist und mit Smartphone die Geschwindigkeit anzeigen und lernen welche Drehzahlen in welchem Gang welche Geschwindigkeit ergeben.8o

  • Ja, das Ding müßte um die Welle drehbar eingesetzt sein, rostet aber immer fest. Ich klopp das immer per Hammer von der Seite los. Dann geht es leicht rauszuziehen.

  • Die Spitze des Spitz-Meissels wird am Schleifbock abgeflacht und das Gehäuse mit richtigen Vibrationen bedacht, dann lösen sich die Teile voneinander.

    Das selbe habe ich bisher mit einem Schlitzschraubendreher+hammer versucht, aber richtig Hämmern kann man da aus platzgründen nicht.

    Ich schau mal was ich hier vor ort finde und probiere das gegebenenfalls mal aus.


    Ich klopp das immer per Hammer von der Seite los. Dann geht es leicht rauszuziehen.

    hatte ich mir auch so erhofft. Aber selbst wenn ich dran ziehe hebe ich eher das Auto, als das es sich raus bewegt.

    Ich besorge mir sonst auch noch mal ein paar andere Zangen, mit denen ich besser ran komme und mehr platz zum bewegen habe.



    Genau, drehen, dann wird es los. Hatte da noch nie Probleme :confused:

    vielleicht hattest du nur noch keins, das 25 Jahre alt und trocken war^^



    Das erklärt auch warum die heutzutage Plastik verwenden, es rostet nicht und geht leichter ab, wenn es mal muss.